Paris in drei Tagen entdecken
10. Februar 2012
Wenn man das erste Mal nach Paris kommt, dann hat man häufig nur wenige Tage Zeit, doch die französische Metropole hat so unheimlich viel zu bieten. Wir haben deshalb ein kleines Programm zusammengestellt, wie man Paris in drei Tagen entdecken kann.
Am ersten Tag stehen der Louvre oder wahlweise das Musée d’Orsay, die Tuilerien, der Place de la Concorde, der Eiffelturm und die Champs-Elysées auf dem Programm. Die Tour startet am ersten Tag beim Louvre, wenn man sich nicht für Kunst interessiert, dann kann man sich eine Alternative ausdenken.
Wer sich eher für den Impressionismus interessiert, der sollte statt des Louvre lieber das Musée d’Orsay besuchen. Allerdings muss man für beide Museen ausreichend Zeit einplanen, denn die Ausstellungen sind sehr umfangreich.
Nach dem Besuch des Museums begibt man sich in den wunderschönen Tuileriengarten, der sich beim Louvre befindet. Hier kann man sich eine kleine Verschnaufpause gönnen, bevor es dann weiter zur Place de la Concorde geht, wo man auch kurz der Kirche La Madeleine einen Besuch abstatten kann.
Vom Place de Concorde aus, schlendert man die weltberühmte Champs-Elysées entlang, wo es vor allem Geschäfte und Restaurants gibt. Wer sich sehr für Kunst interessiert, der sollte sich auch unbedingt in den Grand Palais mit seinen wechselnden Ausstellungen begeben.
Am Ende der Champs-Elysées erreicht man den Arc de Triomphe, von wo aus man mit der Metro Nr. 6 zum Eiffelturm fahren kann, Haltestelle wäre Trocadero. Wenn man anschließend noch Zeit hat, sollte man sich unbedingt eine Bootsfahrt auf der Seine gönnen.
Am zweiten Tag stehen verschiedene Pariser Viertel wie das Quartier Latin, Saint-Germain oder das Marais auf dem Programm. Außerdem bietet sich ein Ausflug in den Jardin du Luxembourg, Notre Dame, zu den Seine-Inseln, dem Pariser Rathaus, dem Place de la Bastille und dem Centre Pompidou an.
Zuerst begibt man sich in den Stadtteil Saint Germain des Prés, in welchem früher vor allem Künstler und Schriftsteller lebten. Auch heute merkt man in diesem Viertel noch den Geist von früher, vor allem in den Cafés des Bezirkes, zum Beispiel im “Le Flore”.
Wenn man nun die Rue Bonaparte entlang läuft, kommt man noch an der schönen Kirche St. Sulpice vorbei. Nächster Punkt auf der Tour ist der wunderschöne Jardin du Luxembourg, wo man sich etwas Zeit zum Ausspannen gönnen sollte.
Anschließend schlendert man gemütlich durch das Quartier Latin, wo man auch viele gute Restaurants für einen Mittags-Stop findet. Nach dem Überqueren der Seine erreicht man dann die weltberühmte Kathedrale Notre Dame.
Dann begibt man sich zum geschichtsträchtigen Place de la Bastille, über den Boulevard Beaumarchais erreicht man anschließend das Viertel Marais mit dem berühmten Place des Vosges.
Über die Rue des Francs Bourgeois, die Rue Pavée, die Rue des Rosiers, die Rue Sainte Croix de la Bretonnerie und die Rue des Archives, erreicht man dann das Rathaus der Stadt, das Hôtel de Ville, wo wir auch den zweiten Tag der Paris-Entdeckungstour abschließen.
Am letzten Tag in Paris stehen dann die Oper, der Hügel Montmartre mit Sacre Coeur, ein paar Passagen, die Grand Boulevards, der Palais Royal und ein paar große Kaufhäuser auf dem Programm.
Die letzte Tour beginnt am Palais Royal, den man am besten mit der Buslinie 95 erreicht. Nachdem man den Palais Royal besichtigt hat, begibt man sich in die Rue des Petits Champs, wo man die Passage Choiseul vorfindet.
Über die Avenue de l’Opéra, die Rue Auber und die Rue Scribe erreicht man auf dem Boulevard Haussmann die beiden größten Pariser Kaufhäuser, nämlich die Galeries Lafayette und das Printemps.
Wenn man nun den Boulevard Haussmann entlang läuft, steuert man an der Ecke Rue Rossini/Rue Druout auf das Auktionshaus Drouot zu, wo man kostenlos Einlass bekommt. Über den Boulevard Montmartre erreicht man dann die Passagen des Panoramas und Jouffroy, gleich daneben befindet sich das Museum Grévin.
Mit der Metro begibt man sich nun zum Abschluss zum Hügel Montmartre mit dem Place du Tertre. Ein absolutes Muss ist natürlich ein Besuch der Kathedrale Sacré Coeur, in einem der gemütlichen Restaurants auf der Place du Tertre kann man dann den Tag ausklingen lassen.
Wer noch etwas Zeit hat, der kann sich am Fuß des Montmartre zum Place Blanche begeben, wo sich das weltberühmte Moulin Rouge befindet. Mit diesen Vorschlägen kann man Paris in drei Tagen so optimal wie möglich erleben.





