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Autofahren in Paris

25. Dezember 2009

Autofahrer benötigen in Paris gute Nerven, denn das Verkehraufkommen ist sehr hoch, vor allem während des Feierabend-Verkehrs. Auch in Frankreich gilt die Gurtpflicht, das Telefonieren während der Fahrt ist strengstens verboten. Bei einem Unfall mit Blechschaden, lohnt sich das Herbeirufen der Polizei nicht, lediglich wenn Personen geschädigt wurden, sollte dies geschehen. Ansonsten muss man sich mit dem Unfallgegner einigen und eine Unfallskizze anfertigen. Es empfiehlt sich das Fotografieren des Schadens und das Notieren von Zeugen.

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind 50 km/h erlaubt, auf der Autobahn 130 km/h. Wenn eine Schnellstraße über zwei getrennte Fahrstreifen verfügt, dürfen 110 km/h gefahren werden, bei Regen allerdings nur 100 km/h. Auf den Nationalstraßen gelten 90 km/h, bei Regen nur 80 km/h. Vor allem auf den Autobahnen und der Péripherique werden die Geschwindigkeiten streng kontrolliert.

Die Métro von Paris

25. Dezember 2009

Métro von Paris

Métro von Paris

Das optimale Fortbewegungsmittel in Paris ist natürlich die Métro. Mit ihr kann man nicht nur das Pariser Zentrum, sondern auch zahlreiche Vororte erkunden. Die Preise sind relativ günstig, und man gelangt fast überall hin.

Berufstätige benutzen fast ausschließlich die Métro, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu gelangen, da sich die Parkplatzsuche im Zentrum etwas schwierig gestaltet.

Für Touristen gibt es spezielle Tickets, welche mehrere Tage gültig sind. Die Tickets “Paris Visite” gibt es für ein, zwei, drei oder fünf Tage und berechtigen zum unbegrenzten Fahren innerhalb der gewählten Zonen.

Auch Busse und Züge können benutzt werden, für einige Museen gibt es ermäßigte Eintrittskarten. Die Metrolinien verkehren fast rund um die Uhr, nur in den frühen Morgenstunden ist eine Pause, so dass die Métro fast ständig zur Verfügung steht.

Auch mit dem Bus kann man die französische Hauptstadt erkunden, doch der kommt wegen des großen Verkehrsaufkommens wesentlich langsamer voran. Damit der Bus auch wirklich anhält, sollte dem Fahrer gewunken werden. Auch ein Taxi ist nicht sehr teuer, doch ist es nicht immer einfach, ein freies Fahrzeug zu erwischen.

Das Schloss von Versailles

25. Dezember 2009

Schloss Versailles

Schloss Versailles

Versailles ist ein Vorort von Paris, hier residierten lange Zeit die französischen Könige in dem wunderschönen Barockschloss. Im Jahr 1623 ließ König Ludwig XIII sich an dieser Stelle ein Jagdschloss errichten.

Der Sonnenkönig Ludwig XIV ließ es dann ab dem Jahr 1661 als Residenz erweitern und für seine Zwecke umbauen. Das Schloss, welches inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, zählt zu den größten europäischen Schlössern und war lange Zeit das Vorbild für den Bau anderer Schlösser in Europa.

Beeindruckend ist nicht nur das berühmte Barock-Schloss, sondern auch die weitläufige Gartenanlage. Für den Besuch des Schlosses sollte man möglichst einen ganzen Tag einplanen, denn der Andrang bei den Führungen ist stets sehr groß, so dass auch mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Die prunkvollen Räume des Schlosses Versailles sollten den Sonnenkönig Ludwig XIV verherrlichen. In den herrlichen Wandgemälden spiegeln sich die Erfolge des Königs in Szenen der griechischen Mythologie wider.

Jeder Raum ist auf seine Art beeindruckend, doch besonders der Spiegelsaal hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Er stellt die Verbindung zwischen den Wohnungen des Königs und der Königin dar. Insgesamt wurden 357 Spiegelflächen verarbeitete, dazu kommen Säulen aus Marmor und prunkvolle Lüster.

Im Zentrum des Schlosses befindet sich das berühmte Schlafzimmer des Sonnenkönigs, in dem er auch im Jahr 1715 verstarb. Hier fand jeden Morgen das aufwändige Aufsteh-Zeremoniell und abends das Ritual des Zubettgehens statt, bei dem stets ein ganzer Hofstaaat anwesend war. Auch das Schlafzimmer der Königin, in dem zuletzt Marie Antoinette nächtigte, kann besichtigt werden. Es ist kaum weniger prunkvoll als das des Königs.

Während der Besichtigung von Versailles gelangt der Besucher auch in die Schlosskapelle und das Opernhaus. In letzterem wurden auch Theaterstücke aufgeführt und große Bankette veranstaltet. Das Theater fasste rund 700 Zuschauer und wurde wegen der besseren Akustik komplett aus Holz errichtet. In diesem Theater saß der König nicht auf einem Balkon, sondern in einer versteckten Loge, so dass nicht jeder sehen konnte, wann er kam und wann er das Theater wieder verlies.

Die Schlosskapelle hat eine Höhe von 25 Metern und wurde zweistöckig gebaut, denn die obere Ebene war der königlichen Familie vorbehalten. Die mit Gold verzierte Orgel der Kapelle ist noch im Originalzustand erhalten geblieben.

Genauso beeindruckend wie die zahlreichen Räumlichkeiten des Schlosses ist die wunderschöne Parkanlage des Schlosses. Es ist eine Präsentation der französischen Gartenbaukunst der damaligen Zeit mit sehr symetrischen Formen und geraden Linien. Der Park von Versailles wird von zahlreichen Wasserflächen geprägt, auf dem weitläufigen Kanalsystem konnte sich die Monarchen früher sogar mit Gondeln fortbewegen.

Es wurden herrliche Terrassen angelegt und kunstvolle Brunnenanlagen gestaltet. Überall im Park laden gemütliche Ecken zum Verweilen und Ausruhen ein. In der Anlage befinden sich noch zwei kleine Lustschlösser, das Grand Trianon und das Petit Trianon.

Für die Besichtigung des Schlosses von Versailles und der wunderschönen Parkanlage sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, damit man alles in Ruhe anschauen kann. Das Schloss erreicht man am besten mit der S-Bahn.

Anfahrt: S-Bahn Linie C, Haltestation Versailles-Rive-Gauche

Internet: www.chateauversailles.fr

Place Vendôme

25. Dezember 2009

Der Place Vendôme wurde zwischen 1687 und 1699 angelegt, damals noch mit einer Reiterstatue von König Ludwigs XIV. Im Jahr 1810 wurde dieses Denkmal dann durch die 44 Meter hohe Säule ersetzt, welche noch heute den Mittelpunkt des Platzes markiert.

Der Place Vendôme in Paris

Der Place Vendôme in Paris

Sie ist mit Szenen aus der Schlacht von Austerlitz verziert, und als Vorbild diente eine Säule in Rom. Auf der Spitze thront eine Statue von Napoleon I.

Der Place Vendome gehört zu den berühmten fünf königlichen Plätzen in der französischen Hauptstadt. Die ursprüngliche Säule wurde im Jahr 1871 zerstört, und drei Jahre später wurde das heutige Exemplar fertiggestellt. Am Place Vendôme befindet sich das berühmte Nobel-Hotel Ritz, in welchem viel Prominenz absteigt.

Métrostationen: Tuileries, Opéra, Pyramides, Madeleine

Place de la Concorde

25. Dezember 2009

Obelisk auf der Place de la Concorde

Obelisk auf der Place de la Concorde

Der Place de la Concorde gehört zu den königlichen Plätzen in Paris, denn er wurde zwischen 1755 und 1775 zu Ehren von König Ludwig XV angelegt. Ehemals stand in der Mitte des Platzes ein Reiterstandbild, welches während der Revolution zerstört wurde.

Der Platz erlangte auch einem sehr blutigen Grund Berühmtheit, denn hier wurden Ludwig XVI, Marie Antoinette und Robespierre mit der Guillotine enthauptet.

Heute ziert den Platz ein 23 Meter hoher Oblesik, der einst vor dem Tempel von Ramses II in Ägypten stand. Im Jahr 1836 schenkte ihn der ägyptische Stadthalter dem französischen König Louis-Philippe.

Außerdem wurden in diesem Jahr zwei schöne Springbrunnen errichtet, und seither zieren auch acht Frauenfiguren den Platz, welche die großen Städte Frankreichs symbolisieren. Der Place de la Concorde bildet das eine Ende der Champs-Elysées und ist zudem der größte aller Pariser Plätze.

Métrostation Concorde

Der Invalidendom mit dem Grabmahl Napoléons

25. Dezember 2009

Der Invalidendom von Paris

Der Invalidendom von Paris

Der Invalidendom heißt eigentlich Cathédrale Saint-Louis-des-Invalides. Die Kirche mit der berühmten goldenen Kuppel, wurde zwischen 1679 und 1708 im barock-klassizistischen Stil errichtet.

König Ludwig XIV gab das angeschlossene Hôtel des Invalides damals in Auftrag, um die Kriegsverletzten dort aufnehmen zu können. Heute sind in diesen Räumen drei Museen untergebracht, darunter das Militär-Museum.

Es wird davon ausgegangen, dass die Kirche später Ludwig XIV als Mausoleum dienen sollte. Berühmt ist der Invalidendom inzwischen vor allem wegen der Krypta Napoleons, welche dort besichtigt werden kann.

Auch andere militärische Persönlichkeiten Frankreichs, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Kirche erinnert stark an den Petersdom in Rom, im Inneren sind Bilder der Apostel und einiger französicher Könige zu sehen.

Place Vauban, Esplanade des Invalides, Métrostation La Tour-Maubourg
Internet: www.invalides.org

Öffnungszeiten: 1. April bis 30. September von 10 bis 18 Uhr; 1. Oktober bis 31. März von 10 bis 17 Uhr; Achtung: jeden ersten Montag im Monat geschlossen!

La Madeleine

25. Dezember 2009

Die Madeleine befindet sich ganz in der Nähe der Opéra Garnier und dem Place de la Concorde. Im Jahr 1764 wurde mit dem Bau dieser imposanten Kirche begonnen, letztendlich wurde sie jedoch erst im Jahr 1842 fertiggestellt werden.

La Madeleine in der Pariser Innenstadt

La Madeleine in der Pariser Innenstadt

Zum einen lag dies daran, dass die Bauarbeiten durch die Französische Revolution unterbrochen wurden, und zum anderen war sich Napoléon nicht ganz über die Bestimmung des Gebäudes einig. Ursprünglich als Kirche geplant, wollte er zwischenzeitlich eine Ruhmeshalle für die Soldaten seiner Armee daraus machen.

Das unfertige Bauwerk war zwischendurch auch schon als Börse, Gerichts- oder Parlamentsgebäude im Gespräch. Das Äußerde der Kirche erinnert an einen römischen Tempel, während das Innere mit seinen drei Kuppeln einer römischen Therme nachempfunden wurde.

In der Madeleine fanden unter anderem die Gottesdienste nach dem Tod von Frédéric Chopin und Marlene Dietrich statt.

Place de la Madeleine, Métrostation Madeleine
Internet: www.eglise-lamadeleine.com

Öffnungszeiten: Täglich von 9 bis 19 Uhr

Die Basilika Sacré-Coeur

25. Dezember 2009

Sacré-Coeur in Paris

Sacré-Coeur in Paris

Die Basilika Sacré Coeur wurde auf dem Pariser Hügel Montmartre erbaut. Die römisch-katholische Kirche wurde im Jahr 1913 fertiggestellt und das weiße Äußere wird häufig als “Zuckerbäckerstil” bezeichnet.

Dieses besondere Aussehen hat die Basilika einem besonderen Baumaterial zu verdanken. Die Steine geben witterungsbedingt Calcit ab, welches den Steinen dann das typische weiße Aussehen verleiht. Wer nach Paris kommt, sieht sie schon von weitem über der Stadt thronen.

Die Kirche hat eine Gesamthöhe von 83 Meter, wovon die große Kuppel alleine 55 Meter ausmacht. Sacré Coeur beherbergt eine der größten Glocken weltweit, und auch das Christusmosaik im Inneren ist eines der größten der Welt.

Rund um die berühmte Basilika herrscht immer reger Andrang, denn vom Vorplatz aus hat man einen schönen Ausblick über die ganze Stadt. Bevor man diese Aussicht genießen kann, müssen allerdings zahlreiche Stufen bewältigt werden.

Parvis du Sacré-Coeur, Métrostation Anvers
Internet: www.sacre-coeur-montmartre.com

Öffnungszeiten: Basilika von 6 bis 22.30 Uhr, Kuppel und Krypta von 9 bis 17.45 Uhr

Notre Dame de Paris

25. Dezember 2009

Notre Dame de Paris

Notre Dame de Paris

Notre Dame ist das berühmteste und älteste Sakralbauwerk in Paris. Mit den Bauarbeiten wurde bereits im Jahr 1163 begonnen, fertiggestellt wurde die Kirche jedoch erst 1330.

Die gigantische Kirche wurde im Stil der Gotik errichtet und hat zwei 69 Meter hohe Türme. Notre Dame fasst 10.000 Menschen und hat eine Länge von 130 Metern. Berühmtheit erlangte die Kirche als Schauplatz von Victor Hugos Roman “Der Glöckner von Notre Dame” und die Verfilmung mit Gina Lolobridgida und Anthony Quinn.

Notre Dame befindet sich auf der Seine-Insel Ile de la Cité im Pariser Zentrum. Besonders beeindruckend im Inneren der Kirche ist die Fensterrose mit einem Durchmesser von 12 Metern.

Die Außenfassade ist mit zahlreichen Figuren verziert und wurde vor einiger Zeit restauriert. In der Notre Dame fanden historische Ereignisse, wie die Krönung von Napoléon und Heinrich VI statt. außerdem sind hier einige wichtige Persönlichkeiten bestattet.

Auf dem Domvorplatz herrscht immer ein reges Treiben, abends sieht die Kirche besonders schön aus, wenn sie von mehreren Scheinwerfern angestrahlt wird.

6 Place du Parvis Notre-Dame, Métrostation Cité
Internet: www.cathedraledeparis.com

Öffnungszeiten: 1. April bis 30. Juni und im September von 10 bis 18.30 Uhr; 1. Oktober bis 31. März von 10 bis 17.30 Uhr; 1. Juli bis 31. August von 10 bis 18.30 Uhr, Samstag und Sonntag bis 23 Uhr

Das Panthéon von Paris

25. Dezember 2009

Panthéon in Paris

Panthéon in Paris

Das Panthéon wurde ursprünglich als Kirche erbaut, im Zuge der Revolution wurde es jedoch zur Ruhmeshalle umfunktioniert. Es entstand zwischen 1764 bis 1790 unter der Herrschaft von König Ludwig XV.

Das Pariser Panthéon wurde dem Panthéon von Rom nachempfunden und ist im Stil der Gotik errichtet worden. Das Äußere erinnert an die Römische Antike und beeindruckt vor allem durch ihr schönes Kuppeldach.

Besondere nationale Größen wie Marie und Pierre Curie, Alexandre Dumas, Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau, Emile Zola und Voltaire, sind hier bestattet.

Place du Panthéon, Métrostation Cardinal Lemoine
Internet: www.monum.fr

Öffnungszeiten: April bis September von 10 bis 18.30 Uhr; Oktober bis März von 10 bis 18 Uhr

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