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Das 1. Pariser Arrondissement

30. August 2011

Das 1. Pariser Arrondissement ist auch gleichzeitig der Ursprung der Stadt, denn hier auf der Ile de la Cité befand sich die erste Siedlung, von hier aus wuchs Paris ständig weiter. Von der Pont Neuf hat man einen tollen Ausblick über Paris.

Der Louvre gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im 1. Arrondissement

Die Pont Neuf ist die älteste der Pariser Brücken, sie wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet. Der Square de Vert Galan ist ein kleiner Platz an der westlichen Spitze der Ile de la Cité, die schöne Grünanlage ist ein beliebter Treffpunkt.

Hinter dem Justizgebäude befindet sich der Place Dauphine, ein kleiner Platz, der eigentlich so gar nicht in die quirlige Metropole passt, denn hier herrscht Ruhe und Abgeschiedenheit. Zu den berühmtesten und außergewöhnlichsten Straßen von Paris gehört die Rue de Rivoli.

Zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre befinden sich viele edle Boutiquen, in diesem Abschnitt ist das Einkaufen sehr teuer. Im weiteren Verlauf befinden sich einige berühmte Kaufhäuser, das La Samaritaine ist das größte davon.

Die Pariser verbringen ihre Freizeit gerne in den wunderschönen Tuilerien-Gärten, Kinder lassen gerne ihre Boote im großen Wasserbecken fahren. Katharina von Medici lies diese Gartenanlage im klassischen französischen Stil anlegen.

Den Place Vendome lies der berühmte Louis XIV gestalten, deshalb hieß er früher auch Place Louis le Grand. Den Mittelpunkt des Platzes markiert die Austerlitz-Säule, auf deren Spitze Napoleon I thront.

Im Stil der Renaissance wurde der Palais Royal im Jahr 1632 fertiggestellt, er verfügt über eine wunderschöne Gartenanlage mit einem Springbrunnen, vielen Steinfiguren, Kastanienbäumen und herrlichen Rosen.

Direkt neben dem Palais Royal befindet sich ein Theater, die frühere Comédie Francaise, welche einst für den Herzog von Orleans gebaut wurde. Der imposante Palais de Justice wurde im 16. Jahrhundert errichtet, wurde jedoch bis ins 19. Jahrhundert um- und ausgebaut.

In einem der Innehöfe verbirgt sich ein wahres Kleinod, nämlich die grazile Sainte Chapelle im Stil der Frühgotik. Die Conciergerie stammt aus dem 13. Jahrhundert und war früher ein Königspalast, während der Französischen Revolution warteten Verurteilte hier auf den Gang zur Guillotine.

Zwischen dem Centre Pompidou und dem Forum des Halles befindet sich der belebte Square des Innocents mit einem wunderschönen Tempel im Stil der Renaissance, der aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt.

Zu den sehenswerten Sakralbauten des 1. Pariser Arrondissement gehören neben der Sainte Chapelle noch die gotische Kirche St. Eustache und die in verschiedenen Baustilen errichtete Kirche St. Germain l’Auxerrois.

Vor der schönen Kirche St. Eustache befindet sich das größte Einkaufszentrum von ganz Frankreich, das Forum des Halles in außergewöhnlicher und moderner Bauweise. An dieser Stelle standen früher die berühmten Markthallen von Paris.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Arrondissements gehört natürlich der weltberühmte Louvre. Weitere Museen des Viertels sind das Wachsfiguren-Museum Musée Grevin und der Pavillon des Arts in der Rue Rambuteau.

Der Louvre

25. Dezember 2009

Blick auf den Louvre

Blick auf den Louvre

Der Louvre ist das drittgrößte Museum weltweit und auch eines der berühmtesten. Ein Aufenthalt in Paris, ohne den Louvre besucht zu haben, das geht eigentlich gar nicht. Selbst für Leute, die nicht die größten Kunstliebhaber sind, ist ein Rundgang durch den Louvre äußerst interessant.

Zu bestimmten Stoßzeiten muss man sich auf eine lange Warteschlange vor der Kasse einstellen. Der Eingang wurde vor einigen Jahren mit einer 21 Meter hohen, gläsernen Pyramide überdacht.

Am Eingang besorgt man sich am besten einen Plan, damit man sich in den vielen Räumen zurechtfindet. Überall im Louvre sind zur Orientierung auch Schilder angebracht.

Insgesamt ist das Museum in sieben Abteilungen mit verschiedenen Themen gegliedert: 1. Orientalische Antike und Kunst des Islam 2. Ägyptische Antike 3. Griechische, römische und etruskische Antike 4. Kunstgewerbe 5. Gemälde 6. Skulpturen 7. Grafische Künste.

Wer die berühmte Mona Lisa sucht, der sollte auf ein Hinweisschild mit der Aufschrift “La Joconde” achten. Man sollte allerdings nicht enttäuscht sein, denn das Bild ist doch recht klein. Man erkennt es jedoch schon von weitem, da es sich hinter Panzerglas befindet und davor in der Regel unzählige Menschen stehen. Eine berühmte Skulptur, die sich im Louvre befindet, ist die Venus von Milo.

Das größte und berühmteste Museum in Paris ist der Louvre. Wer den Louvre besucht, der sollte mindestens einen halben Tag einplanen, denn die verschiedenen Ausstellungen sind unheimlich umfangreich aber auch sehr interessant.

Nach seinem Bau im 12. Jahrhundert war der Louvre noch sehr schlicht und wurde erst in den kommenden Jahrhunderten ausgebaut. Im 16. Jahrhundert diente das Gebäude als Königsresidenz und jeder Regent ließ wieder etwas verändern und erweitern. Im Grunde dauerte der Bau des Louvre insgesamt 800 Jahre, bis er komplett fertiggestellt war. Seit dem 18. Jahrhundert, nach der Französischen Revolution, wird das riesige Gebäude nun als Museum genutzt.

Rue de Rivoli, Métrostation Palais Royal
Internet: www.louvre.fr

Öffnungszeiten: Mittwoch 9 bis 22 Uhr, Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 22 Uhr, Samstag-Montag 9 bis 18 Uhr, Dienstag geschlossen