Polizisten im Pariser Untergrund

18. November 2009

Unterhalb von Paris gefindet sich ein rund 300 Kilometer langes Netz aus Gängen und zahlreichen Gewölben. Ein Teil davon ist für Touristen geöffnet, denn die Katakomben sind eine beliebte Attraktion in der französischen Hauptstadt.


Der Großteil des Labyrinthes ist für die Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Dennoch verschlägt es immer wieder zwielichtige Gestalten in den Pariser Untergrund. Deshalb müssen Polizisten auch hier unten regelmäßig auf Streife gehen. Mit Taschenlampen und Schutzhelmen bewaffnet, durchstreifen sie dann die langen Gänge, auf der Suche nach Verdächtigen.

Oftmals handelt es sich jedoch nicht um Leute, die etwas angestellt haben, sondern um Besucher, die sich schlichtweg verirrt haben. Es gibt auch öfter mal kleine Gruppen, die sich ein Abenteuer daraus machen, die Katakomben auf eigene Faust zu erkunden. Wer jedoch außerhalb der offiziellen Wege angetroffen wird, der muss ein Bußgeld von 35 Euro berappen.

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