Das Centre Pompidou

2. Februar 2011

Im Pariser Viertel Les Halles befindet sich das Centre national d’art et de culture Georges Pompidou, das den meisten nur als Centre Pompidou bekannt ist. Das Kulturzentrum wirkt sehr futuristisch und ist ein Anziehungspunkt für die Pariser und Touristen.


Das Centre Pompidou in Paris am Abend

Benannt wurde das Pariser Kulturzentrum nach dem früheren französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou, der es im Jahr 1977 eröffnete. Die Architektur ist sehr außergewöhnlich mit außen herum verlaufenden Rohren und Rolltreppen.

Die ganzen Elemente zur Versorgung des Centre Pompidou wie Belüftung, Strom und Wasser wurden ganz bewusst nach außen verlagert, damit man die Innenwände ganz nach Belieben gestalten und sogar verschieben kann. Die einzelnen Farben markieren die verschiedenen Versorgungssysteme, sind also ganz bewusst gewählt.

Auf dem Platz vor dem Centre Pompidou herrscht immer reger Betrieb, denn hier halten sich zahlreiche Artisten, Musiker und Maler auf, außerdem gehört der farbenfrohe Strawinsky-Brunnen zu den Sehenswürdigkeiten dieses Viertels.

Im Musée National d´Art Moderne gibt es verschiedene Sammlungen der zeitgenössischen und modernen Kunst, darunter auch Werke von Chagall, Matisse oder Picasso. Es gibt Exponate aus den Bereichen Kino, Design, Fotografie, Skulpturen, neue Medien, Architektur und Malerei.

Im Centre Pompidou gibt es immer wieder hochkarätige wechselnde Ausstellungen, die zahlreiche Besucher anziehen. Vom Dachcafé des Kulturzentrums aus kann man einen herrlichen Blick über Paris genießen. Mit jährlich mehr als acht Millionen Besuchern gehört das Kulturzentrum zu den größten Attraktionen der Stadt.
Das Centre Pompidou in Paris hat jeden Tag, außer dienstags, von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Den Besuchern steht auch eine riesengroße Bibliothek zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf der Rolltreppe durch die gläsernen Röhren.

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