Das 6. Pariser Arrondissement
29. September 2011
Im 6. Arrondissement von Paris geht es vor allem um Wissenschaften und die Künste, hier gibt es viele Galerien, Buchhandlungen und auch zahlreiche Restaurants. Außerdem gibt es in diesem Bezirk viele bekannte literarische Cafés.
In diesem Pariser Viertel gibt es einen krassen Gegensatz zwischen Tag und Nacht, manchmal denkt man, man wäre in einer anderen Welt. Während man tagsüber vor allem Buchhandlungen, Galerien Cafés und Märkte sieht, dominieren abends Diskotheken, Restaurants und Bistros.
Ein Highlight dieses Arrondissements ist der Jardin du Luxembourg, der wohl schönste Park der Metropole. Hier tummeln sich Menschen aller Altersklassen und aus den unterschiedlichsten Schichten um sich zu erholen oder sich zu vergnügen.
Der Palais du Luxembourg stammt aus dem 17. Jahrhundert, als er von Maria von Medici bewohnt wurde. Während der Revolution diente er als Gefängnis, heute ist er Sitz des Senats. Ein weiterer Profanbau in diesem Viertel ist das Institut de France, welches die Académie Francaise beherbergt.
Darüber hinaus befinden sich im 6. Arrondissement das Theatre de l’Odeon, welches Ende des 18. Jahrhunderts im Stil des Klassizismus errichtet wurde, sowie die Ecole des Beaux Arts aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts (Kunstakademie) mit einer herrlichen Barockfassade.
Zwei der wichtigsten Sakralbauwerke befinden sich in diesem Gebiet. Zum einen handelt es sich dabei um die älteste Kirche der Stadt, St. Germain-des-Pres, die im Jahr 558 eingeweiht wurde, und zum anderen Saint-Sulpice aus dem 16. Jahrhundert.
Auch drei interessante Museen gibt es in dieser Gegend, am hübschen Plätzchen Furstemberg das Musée Eugene Delacroix, das Musée de l’Histoire de la Medicine sowie das Musée de la Monnaie mit einer umfangreichen Münzsammlung.
Künstler und Intellektuelle trafen sich früher in den zahlreichen Cafés des Arrondissements, drei Cafés sind besonders berühmt. Am Place St. Germain des Pres befindet sich das Café les Deux Magot, direkt daneben das berühmte Café le Flore.
Das Café Procope rühmt sich, das älteste Café in Europa zu sein, es stammt aus dem Jahr 1686. Hier trafen sich einst berühmte Persönlichkeiten wie Napoleon, Danton, Rousseau, Diderot und Voltaire.
In der Rue Saint Placide gibt es ein paar tolle Boutiquen, in denen man Kleidung von bekannten Marken wesentlich günstiger kaufen kann. Angesagte Geschäfte sind zum Beispiel das L’Annexe, das Mouton a Cinq Battes oder das Mode Chaussures.
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