Archiv für die Kategorie Viertel/Arrondissements

Das 10. Pariser Arrondissement

25. Oktober 2011

Im 10. Pariser Arrondissement gibt es nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten.  In diesem Gebiet befinden sich unter anderem der schöne Kanal St. Martin, die zwei großen Bahnhöfe der Stadt und die zwei berühmten Triumphbögen der Metropole.

Der Gare du Nord im 10. Pariser Arrondissement

Im 10. Arrondissement von Paris befinden sich die beiden großen Bahnhöfe, der Gare du Nord und der Gare de l’Est. Der östliche Bahnhof bringt Züge auch Mitteleuropa und Süddeutschland nach Paris, am nördlichen landen dagegen Züge auch Norddeutschland, Skandinavien, Nordeuropa und den Benelux-Staaten.

Der Canal St. Martin stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, er wurde angelegt, damit die Schiffe einen kürzeren Weg haben. Ein Teil des Kanals verläuft unter der Erde, auf dem sichtbaren Teil kann man mit einem Boot fahren.

Zu den sehenswerten Profanbauten in diesem Arrondissement gehören unter anderem die Porte St. Denis und die Porte St. Martin aus dem 17. Jahrhundert sowie das frühere Opernhaus Theatre Porte St. Marin, welches einst unter Marie Antoinette errichtet wurde.

Auch in diesem Distrikt gibt es eine bemerkenswerte Kirche, nämlich die St. Laurent mit ihrem hübschen Portal im Stil der Spätgotik, welche vor ca. 1.500 Jahren errichtet wurde. Einst handelte es sich um eine Abtei, das Sakralbauwerk wurde mehrfach geplündert und beschädigt, doch immer wieder neu aufgebaut.

Empfehlenswerte Museen gibt es in diesem Arrondissement kaum, einzig das Musée du Cristal kann man Besuchern der Stadt ans Herz legen. Hier in der Rue de Paradis werden diverse Gläser in verschiedenen Schliffen und mit Gravuren ausgestellt.

Einen Besuch wert sind die Halles St. Quentin in der Nähe des Gare de l’Est, diese Markthalle erinnert an die typischen Markthallen von früher. In der Rue du Faubourg St. Denis reihen sich zahlreiche Gemüsehändler, Metzger, Bäcker und Feinkostläden aneinander.

In diesem Bezirk gibt es einige Theater, in denen man sich abends die Zeit vertreiben kann. Dazu zählen das Theatre Porte Saint Martin, das Theatre de la Renaissance, das Eldorado, das Theatre de la République, das La Péniche Opéra, das La Java, das Le New Morning, das Le Memphis sowie das El Globo.

Foto: © Comugnero Silvana – Fotolia.com

Das 9. Pariser Arrondissement

12. Oktober 2011

Im 9. Pariser Arrondissement zeigt sich die Stadt von ihrer prachtvollen Seite, hier dominieren Glanz und Glamour. Mittelpunkt ist die berühmte Grand Opéra mit einem tollen Blick auf einige der prächtigsten Straßen der Metropole an der Seine.

Die Opera Garnier gehört zu den touristischen Highlights des 9. Arrondissements

In mehr als hundert Jahren haben sich die Prachtstraßen, wie der Boulevard des Capucines oder der Boulevard de la Madeleine, kaum verändert. Hier spürt man noch den Flair längst vergangener Zeiten mit Tauben, alten Bäumen und Blumenständen.

Im Norden begrenzen die Place Blanche und der Place Pigalle den Bezirk, sie gehören jedoch zu einem anderen Arrondissement. Im Süden begrenzen die Grands Boulevards das 9. Arrondissement, hier gibt es unzählige Lokale und Geschäfte.

Die Grands Boulevards bilden einen Halbkreis von der Place de la République bis zur Madeleine. Die breiten Prachtstraßen sind wesentlich typischer für Paris als die weltberühmten Champs-Elysées.

Der Boulevard Madeleine schließt sich an den Boulevard Faubourg St. Honoré an, es ist ein wahres Eldorado für modebewusste Frauen. Außerdem gehören zu den Grands Boulevards noch der Boulevard des Italiens, der Boulevard Montmartre, der Boulevard Poissonniere, der Boulevard St. Denis und der Boulevard Bonne Nouvelle.

Das Highlight des 9. Arrondissements ist die Oper, die unter Napoléon III errichtet wurde. Die Oper von Paris verfügt über die größte Opernbühne weltweit, die Decke wurde von Marc Chagall gestaltet.

Mittlerweile werden in der alten Oper fast ausschließlich Ballettstücke aufgeführt, denn an der Place de la Bastille gibt es ja eine neue Oper. Besonders beeindruckend ist die prunkvolle Treppe, über die man zum wunderschönen Foyer gelangt. Besichtigungen sind täglich zwischen 10 und 17 Uhr möglich.

In diesem Distrikt gibt es auch zwei schöne Kirchen, zum einen Ste. Trinité aus dem Jahr 1863 und Notre Dame de Lorette, die Stil des Klassizismus erbaut wurde. Zu den empfehlenswerten Museen gehören das Musée Grevin, das Musée Gustave Moreau, das Parfümmuseum Fragonard und das Musée de la Vie Romantique.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist Paris Story in der Rue Scribe, eine Multivisions-Show, welche sich mit der Geschichte der Stadt Paris beschäftigt. Vorstellungen sind täglich von 9 bis 20 Uhr, jeweils zur vollen Stunde.

Shopping-Liebhaber sollten sich einen Besuch der größten Pariser Kaufhäuser, dem Printemps und den Galeries Lafayettes nicht entgehen lassen. Hier findet man alles, was das Herz begehrt, auch ein Bummel ist sehr lohnenswert, wenn man nichts kaufen möchte.

Im 9. Pariser Arrondissement befindet sich auch das berühmte Revuetheater Folies Bergère. Tolle Shows mit bezaubernden Bühnenbildern erwarten die Gäste hier, die Revue ist auch nicht ganz so überlaufen wie das berühmtere Moulin Rouge.

Foto: © José Ramón – Fotolia.com

Das 8. Pariser Arrondissement

11. Oktober 2011

Das 8. Pariser Arrondissement gehört zu den touristischen Highlights der französischen Hauptstadt. Hier befinden sich zum Beispiel die weltberühmten Champs-Elysées, der Triumphbogen, die Madeleine und der Place de la Concorde.

Die Prachtstraße Champs-Elysées führt direkt auf den Arc de Triomphe

Der Place de la Concorde ist wohl einer der schönsten und beeindruckendsten Plätze in Paris, außerdem ist er der größte der Stadt und der zweitgrößte in ganz Frankreich. Das Zentrum des Platzes markiert ein imposanter Obelisk, der bereits rund 3.000 Jahre alt ist.

Der Obelisk stammt ursprünglich aus Luxor, er hat eine Höhe von 22 Metern und steht bereits seit dem Jahr 1836 auf der Place de la Concorde. Damals war es ein Geschenk des ägyptischen Vizekönigs an die französische Nation.

Zu den Seiten der Säule befinden sich zwei schöne Brunnen im römischen Stil. Von der Mitte des Platzes kann man im Süden den Palais Bourbon erkennen, im Norden die Madeleine, in Richtung Westen verlaufen die Champs-Elysées und im Osten sieht man den Jardin des Tuileries und den Louvre.

In den Ecken des Platzes befinden sich jeweils zwei Denkmäler, welche die acht größten französischen Städte symbolisieren sollen. Zwischen dem Place de la Concorde und dem Arc de Triomphe erstreckt sich eine der berühmtesten Prachtstraßen der Welt: die Champs-Elysées.

Übersetzt bedeutet das, die Felder der Seligen, doch der Name täuscht, denn hier geht es sehr turbulent und lebhaft zu. Im Jahr 1667 wurde die Straße vom berühmten Architekten Le Nôtre angelegt, damals hieß sie allerdings noch Grand Corus, erst im Jahr 1709 erhielt sie ihren jetzigen Namen.

Die Straße hat eine Gesamtlänge von rund zwei Kilometern, im unteren Bereich kann man noch etwas vom damaligen Flair spüren, denn hier wird sie von zwei kleinen Parks flankiert. Vom Rond Point aus kann man sich im Sommer auch von einer Kutsche chauffieren lassen.

Oberhalb des Rond Points findet man dann vor allem Restaurants, Banken, Autohäuser, Kinos, Fluggesellschaften und Versicherungen. Am Ende der Prachtstraße befindet sich dann der Triumphbogen, von dem aus 12 Straßen sternförmig abgehen.

Errichtet wurde das Bauwerk unter der Herrschaft von Napoléon, als Erinnerung an die erfolgreiche Schlacht von Austerlitz. Auf dem 50 Meter hohen Bogen befindet sich eine Plattform, die man mit einem Aufzug erreichen kann. Täglich zwischen 10 und 17 Uhr kann man von dort eine fantastische Aussicht genießen.

Die Champs-Elysées ist jedoch nicht die Straße in Paris, in welcher man die Läden der berühmten Designer findet. Diese reihen sich in der eleganten Einkaufsstraße Rue du Faubourg St. Honoré aneinander.

Im 8. Pariser Arrondissement befindet sich auch die romantische Parkanlage Parc de Monceau. In diesem schönen Park kann man einige wunderschöne Bauwerke bewundern, außerdem gibt es einige Freizeitangebote für die ganze Familie. Wenn also die nächste Städtereise nach Paris gehen soll, sollten diese Plätze auf jeden Fall besucht werden.

In diesem Distrikt von Paris gibt es auch ein paar interessante Museen, darunter das Musée Cernuschi, das Musée Nissim de Camondo, das Musée de la Decouverte, den Grand und den Petit Palais, das Musée Jaquemart-André, die Galérie Nationale du Jeu de Paume und das Centre National de la Photographie.

Wenn man durch dieses Arrondissement schlendert, sollte man auch die Kirche Madeleine im griechischen Baustil sowie den Palais de l’Elysee bewundern, in welchem der französische Präsident seinen Amts- und Wohnsitz hat.

Das 7. Pariser Arrondissement

4. Oktober 2011

Das 7. Pariser Arrondissement verfügt über zwei besondere Attraktionen, nämlich zum einen den weltberühmten Eiffelturm, und auf der anderen Seite den Invalidendom, in welchem die Gebeine von Napoleon ruhen sollen.

Der weltberühmte Eiffelturm ist die größte Attraktion im 7. Arrondissement von Paris

Der ca. 300 Meter hohe Eiffelturm ist das Wahrzeichen der Stadt Paris, von hier oben hat man den besten Ausblick über die Metropole und die Umgebung. Den schönsten Blick auf dieses Bauwerk hat man vom Palais Chaillot aus, von dessen Terrasse.

Der Eiffelturm verfügt über drei Plattformen, eine in 57 Meter, eine in 115 Meter und eine in 274 Metern Höhe. Auf der ersten Etage befindet sich ein Restaurant, auf der zweiten ein Café, ein Aufzug bringt die Besucher zur gewünschten Plattform.

Entlang des Boulevard St. Germain befinden sich viele prachtvolle Gebäude von reichen Einwohnern der Stadt, dazu gesellen sich prachtvolle Parks und Gartenanlagen. Wunderschön und zugänglich ist der Garten beim Musée Rodin.

Weitere Museen in diesem Arrondissement sind zum Beispiel das Musée du Tabac, das Musée de la Legion d’Honneur, das Musée de l’Armée und das populäre Musée d’Orsay mit einer beachtlichen Kunstsammlung.

Ähnlich dem Petersdom in Rom, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts der Invalidendom fertiggestellt. Charakteristisch für dieses Bauwerk ist die vergoldete Kuppel, unter der sich das Grabmal von Nap0léon befindet.

Wenn man sich für schöne, historische Gebäude interessiert, dann wird man im 7. Arrondissement fündig werden. Der Palais Bourbon beherbergt die Nationalversammlung und wurde an der Vorderfront von Napoleon umgestaltet, damit er der Madeleine nicht so stark ähnelt.

Louis XV ließ die Ecole Militaire bauen, später wurden hier Kadetten ausgebildet. Auch Napoleon hat in dieser Kriegsschule seine Ausbildung zum Leutnant absolviert. Das Gebäude ist ein schönes Beispiel für die Baukunst im 18. Jahrhundert.

Ein besonderes Erlebnis ist eine Erkundung des Pariser Kanalsystemes, insgesamt sind 2.100 Kilometer befahr- und begehbar. Der Einganz zur Unterwelt der Weltstadt befindet sich bei der Pont de l’Alma, erreichbar über die Metro-Station Branly.

Ein optisches Highlight im 7. Arrondissement von Paris befindet sich in der Avenue Rapp Nr. 29. Im Jahr 1901 schuf der Architekt Jules Lavirotte hier eine prunkvolle Jugendstil-Fassade mit üppigen Verzierungen.

Das 6. Pariser Arrondissement

29. September 2011

Im 6. Arrondissement von Paris geht es vor allem um Wissenschaften und die Künste, hier gibt es viele Galerien, Buchhandlungen und auch zahlreiche Restaurants. Außerdem gibt es in diesem Bezirk viele bekannte literarische Cafés.

Der Jardin du Luxembourg gehört zu den Attraktionen des 6. Arrondissement

In diesem Pariser Viertel gibt es einen krassen Gegensatz zwischen Tag und Nacht, manchmal denkt man, man wäre in einer anderen Welt. Während man tagsüber vor allem Buchhandlungen, Galerien Cafés und Märkte sieht, dominieren abends Diskotheken, Restaurants und Bistros.

Ein Highlight dieses Arrondissements ist der Jardin du Luxembourg, der wohl schönste Park der Metropole. Hier tummeln sich Menschen aller Altersklassen und aus den unterschiedlichsten Schichten um sich zu erholen oder sich zu vergnügen.

Der Palais du Luxembourg stammt aus dem 17. Jahrhundert, als er von Maria von Medici bewohnt wurde. Während der Revolution diente er als Gefängnis, heute ist er Sitz des Senats. Ein weiterer Profanbau in diesem Viertel ist das Institut de France, welches die Académie Francaise beherbergt.

Darüber hinaus befinden sich im 6. Arrondissement das Theatre de l’Odeon, welches Ende des 18. Jahrhunderts im Stil des Klassizismus errichtet wurde, sowie die Ecole des Beaux Arts aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts (Kunstakademie) mit einer herrlichen Barockfassade.

Zwei der wichtigsten Sakralbauwerke befinden sich in diesem Gebiet.  Zum einen handelt es sich dabei um die älteste Kirche der Stadt, St. Germain-des-Pres, die im Jahr 558 eingeweiht wurde, und zum anderen Saint-Sulpice aus dem 16. Jahrhundert.

Auch drei interessante Museen gibt es in dieser Gegend, am hübschen Plätzchen Furstemberg das Musée Eugene Delacroix, das Musée de l’Histoire de la Medicine sowie das Musée de la Monnaie mit einer umfangreichen Münzsammlung.

Künstler und Intellektuelle trafen sich früher in den zahlreichen Cafés des Arrondissements, drei Cafés sind besonders berühmt. Am Place St. Germain des Pres befindet sich das Café les Deux Magot, direkt daneben das berühmte Café le Flore.

Das Café Procope rühmt sich, das älteste Café in Europa zu sein, es stammt aus dem Jahr 1686. Hier trafen sich einst berühmte Persönlichkeiten wie Napoleon, Danton, Rousseau, Diderot und Voltaire.

In der Rue Saint Placide gibt es ein paar tolle Boutiquen, in denen man Kleidung von bekannten Marken wesentlich günstiger kaufen kann. Angesagte Geschäfte sind zum Beispiel das L’Annexe, das Mouton a Cinq Battes oder das Mode Chaussures.

Das 5. Pariser Arrondissement

20. September 2011

Das 5. Pariser Arrondissement wird vor allem durch das populäre Quartier Latin geprägt. Es ist das Viertel, in dem vor allem Studenten leben, denn hier befindet sich auch die berühmte Pariser Universität, die Sorbonne.

Das Pantheon im 5. Arrondissement gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris

Eine schöne Aussicht hat man von den Seine-Quais aus, die sich gegenüber der Ile St. Louis befinden. Vom Place Viviani aus hat man einen tollen Blick auf Notre Dame , an der Kirche St. Severin gibt es die für das Viertel typischen mittelalterlichen Gassen.

Hier im Quartier Latin befindet sich auch die engste Straße der französischen Hauptstadt, nämlich die Rue du Chat Qui Peche. Wenn man durch diese Gasse gegangen ist, landet man auf dem breiten Boulevard St. Michel, auf dem es sehr lebhaft zugeht.

Sehr schön ist die Gartenanlage beim Musee de Cluny am Boulevard St. Germain. Hier fühlt man sich in längst vergangene Zeiten zurück versetzt, denn hier sieht man zwischen den alten Bäumen noch Mauerreste und gotische Spitzbögen.

Rund um die berühmte Sorbonne gibt es viele Buchläden und Cafés, nicht weit davon entfernt befindet sich der schöne Place Edmond Rostand mit zahlreichen Cafés und einem zentralen Springbrunnen.

Der Jardin du Luxembourg schließt direkt daran an, gehört jedoch bereits zum 6. Arrondissement. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieses Pariser Bezirkes gehört das Pantheon aus dem 18. Jahrhundert.

Ursprünglich war das 83 Meter hohe Gebäude mit seinem Kuppeldach und der beeindruckenden Säulenvorhalle als Kirche gedacht, doch Ende des 19. Jahrhunderts wurde es zur Ruhmeshalle und Grabstätte für viele berühmte französische Persönlichkeiten wie Victor Hugo, Rousseau, Voltaire und Emile Zola.

Zu den empfehlenswerten Museen des Viertels gehören das Musée de Cluny, das Musée d’Histoire Naturelle, das Musée de la Prefecture de Police, das Centre de la Mer et des Eaux, le Musée de la Sculpture Moderne und das Institut du Monde Arabe.

Die Rue Mouffetard gehört zu den belebtesten Straßen der Metropole, obwohl sie recht eng ist. Doch hier gibt es zahlreiche Geschäfte, Marktstände sowie viele Gaststätten, Kneipen und Studentenlokale.

Sehr hübsch ist auch der Place de la Contrescarpe, direkt an dieser Straße gelegen. Er wird von zahlreichen Lokalitäten umgeben und ist ein beliebter Treffpunkt der Anwohner. Allerdings halten sich hier auch zahlreiche Clochards zu jeder Tageszeit auf.

Abends geht es in diesem Gebiet rund um die Rue Mouffetard sehr quirlig zu, denn hier gibt es viele Clubs und die berühmten Pariser Café-Theater, sowie ein paar angesagte Pariser Diskotheken.

Das 4. Pariser Arrondissement

15. September 2011

Das 4. Pariser Arrondissement hat sehr viele verschiedene Gesichter, deshalb ist es auch ganz besonders interessant. In diesem Distrikt befinden sich unter anderem das Centre Pompidou, das Pariser Rathaus, Notre Dame und ein Teil des beliebten Marais-Viertels.

Die Kathedrale Notre Dame gehört zu den Sehenswürdigkeiten im 4. Arrondissement

Zu den Highlights des 4. Arrondissements gehört mit Sicherheit die Ile St. Louis, die von der Seine umgeben ist. Hier findet man noch ein wenig Ruhe mit den Quais und ihren hohen Bäumen, mit den Anglern und den vielen Spaziergängern und verliebten Paaren.

Insgesamt kann man die Ile de St. Louis über sechs Brücken erreichen, einen besonders schönen Ausblick hat man von der Pont de Tournelle, vor allem auf Notre Dame, und besonders hübsch ist die Pont Marie.

Der schöne Place des Vosges wurde Anfang des 17. Jahrhunderts als Place Royal angelegt, und ist somit der älteste Platz in Paris und liegt mitten im beliebten Marais-Viertel. Der Place des Vosges wird nicht ohne Grund als einer der schönsten Plätze der Stadt bezeichnet.

Rund um die Rue des Rosiers befindet sich das Judenviertel von Paris, hier findet man in vielen Schaufenstern noch hebräische Schriftzeichen. Während es sich früher um ein ärmliches Viertel handelte, findet man hier heute auch zahlreiche Boutiquen.

Etwas Erholung findet man in diesem Viertel am Square Jean XXIII, direkt hinter der Kathedrale Notre Dame. Eine weitere Oase in der Hektik der Großstadt ist der Place du Marché Sainte Cathérine, an welchem es keinen Autoverkehr gibt.

Auch das Rathaus von Paris, das Hotel de Ville, befindet sich im 4. Arrondissement, im Mittelalter wurden hier zahlreiche berühmte Persönlichkeiten hingerichtet. Im Jahr 1882 wurde das Rathaus nach einem Brand neu errichtet, im Stil der Neo-Renaissance.

Die gotische Kathedrale Notre Dame gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des 4. Pariser Arrondissements. Dieses sakrale Bauwerk wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet und wurde vor allem durch den Roman von Victor Hugo berühmt.

Zu den weiteren populären Bauwerken des Arrondissements gehört das Centre Pompidou, welches zwischen 12 und 22 Uhr geöffnet ist. Am Anfang mochten die Pariser diese Gebäude aufgrund der außergewöhnlichen Stahlkonstruktion überhaupt nicht.

Im 4. Arrondissement von Paris befinden sich außerdem noch das Musée Victor Hugo, das Musée des Curiosités de la Magie und das Musée Notre Dame. Darüber hinaus gibt es in diesem Distrikt noch ein paar erstklassige Theater.

Das 3. Pariser Arrondissement

12. September 2011

Im 3. Pariser Arrondissement befindet sich das berühmte und beliebte Viertel Marais, das im südlichen Teil des Bezirkes auch in das 4. Arrondissement hinein reicht. Das Marais ist eigentlich eine kleine Welt für sich, mit ihrem ganz eigenen Charme.

Im 3. Arrondissement befindet sich das Marais Viertel mit vielen prachtvollen Gebäuden

Im 17. und 18. Jahrhundert wohnten hier ausschließlich betuchte Pariser Bürger, aus dieser Epoche stammen viele herrschaftliche Stadtpaläste. Später liesen sich vor allem Handwerker hier nieder und nutzten die so genannten Hôtels als Geschäftsräume und Werkstätten.

Im krassen Gegensatz dazu steht das Viertel Le  Temple , das sich im Norden an das Marais anschließt. Hier lebten schon immer die einfacheren Leute und vor allem der Palast des Templer-Ordens sticht in dieser Gegend ins Auge.

Der Place de la Republique ist wieder sehr typisch für Paris mit seinem lebhaften Treiben, den schönen Hausfassaden und den gemütlichen Lokalen. Den Mittelpunkt markiert eine 10 Meter hohe Statue aus dem Jahr 1880.

Der berühmte Schriftsteller Balzac verbrachte ein paar Jahre seiner Jugend in der Rue du Temple. In der Rue Volta Nr. 3 steht das älteste Haus der Stadt, es stammt aus dem 13. Jahrhundert, doch in der Rue Francois Miron soll nun angeblich ein Haus noch etwas älter sein.

Im 3. Arrondissement von Paris gibt es einige empfehlenswerte Museen wie zum Beispiel das Musée Hotel Barnavalet in der Rue de Sevigné, das Musée de l’Histoire de la France in der Rue des Francs-Bourgois und das Musée Picasso im Viertel Marais.

Darüber hinaus beeindrucken das Musée de la Serrure in der Rue de la Perle, das Musée des Arts et Métiers in der Rue Réaumur, das Musée de la Chasse et de la Nature in der Rue des Archives, das Musée Cognacq-Jay in der Rue Elzévier, sowie das Musée d’Art et Histoire du Judaisme.

Einkaufen kann man im 3. Arrondissement vor allem in der Rue de Meslay mit unzähligen Schuhgeschäften, Schmuckliebhaber werden bei Sodexor in der Rue du Temple sicher fündig, und Fans von Antiquitäten finden in der Rue des Archives ihr eigenes Paradies.

Das Marais Viertel mit seinen engen Gassen und seinem romantischen Flair zieht abends besonders viele junge Leute an. In den vergangenen Jahren haben deshalb auch viele Kleinkunstbühnen eröffnet, denn viele Künstler haben sich hier niedergelassen.

Foto: © Sergey Skleznev – Fotolia.com

Das 2. Pariser Arrondissement

8. September 2011

Im 2. Pariser Arrondissement befinden sich zwar auch einige Sehenswürdigkeiten von Paris, doch in erster Linie geht es hier vor allem um die Themen Geld und Information. Mit der Börse befindet sich hier das Zentrum der Finanzen, die AFG bildet den Mittelpunkt des Nachrichtenwesens.

Der große Gebäudekomplex der Bibliotheque Nationale in Paris

Trotz dieser wichtigen Einrichtungen ist das 2. Arrondissement das kleinste in Paris, hier lebten einst berühmte Persönlichkeiten wie der Komponist Franz Liszt in der Rue du Mail oder Emile Zola in der Rue St. Joseph.

Im Süden wird das Arrondissement vom Place des Victoires und dem Place des Petits Pères begrenzt, im Norden bilden die Grands Boulevards eine Grenze zum 9. Arrondissement, durchkreuzt wird das komplette Viertel von der Rue Montmartre.

Die Bibliothèque Nationale in der Rue de Richelieu besteht aus einem imposanten Gebäudekomplex und beherbergt ieine der größten Büchersammlungen weltweit. Hier findet man jedoch nicht nur Bücher, sondern auch Medaillen, Münzen, alte Stiche und Fotos.

Die Pariser Börse ist ebenfalls ein beeindruckendes Gebäude, sie wurde im Stil des Vespasian Tempels in Rom im 18. Jahrhundert errichtet. Die 10 Meter hohen Säulen sind eigentlich gar nicht so typisch für Frankreich.

Am Place des Petits Pères befindet sich mit der Notre Dame des Victoires eine wichtige Stätte der Marienverehrung. An dieser Wallfahrts-Stätte befinden sich rund 30.000 Votivtafeln, außerdem gibt es ein großes Geschäft für Devotionalien.

Die Rue St. Denis hat ihren Anfang im 1. Arrondissement, dort herrscht noch ein reges Treiben, im 2. Arrondissement wird sie dann recht schmal, dennoch ist hier immer ordentlich was los, denn es gibt hier zahlreiche Geschäfte.

Wenn man durch das schöne Siegestor hindurch sieht, erblickt man die Fortsetzung dieser Straße, nämlich die Rue du Faubourg St. Denis, in der es nicht weniger lebhaft zugeht, die jedoch bereits zum 10. Arrondissement gehört.

Kulturelle Einrichtungen des Viertels sind das Theater Bouffes Parisiennes in der Rue Monsigny, die Opéra Comique in der Rue Favart sowie das Kabarett La Belle Epoque “New Look” in der Rue de Petits-Champs.

Foto: © foxytoul – Fotolia.com

Das 1. Pariser Arrondissement

30. August 2011

Das 1. Pariser Arrondissement ist auch gleichzeitig der Ursprung der Stadt, denn hier auf der Ile de la Cité befand sich die erste Siedlung, von hier aus wuchs Paris ständig weiter. Von der Pont Neuf hat man einen tollen Ausblick über Paris.

Der Louvre gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im 1. Arrondissement

Die Pont Neuf ist die älteste der Pariser Brücken, sie wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet. Der Square de Vert Galan ist ein kleiner Platz an der westlichen Spitze der Ile de la Cité, die schöne Grünanlage ist ein beliebter Treffpunkt.

Hinter dem Justizgebäude befindet sich der Place Dauphine, ein kleiner Platz, der eigentlich so gar nicht in die quirlige Metropole passt, denn hier herrscht Ruhe und Abgeschiedenheit. Zu den berühmtesten und außergewöhnlichsten Straßen von Paris gehört die Rue de Rivoli.

Zwischen dem Place de la Concorde und dem Louvre befinden sich viele edle Boutiquen, in diesem Abschnitt ist das Einkaufen sehr teuer. Im weiteren Verlauf befinden sich einige berühmte Kaufhäuser, das La Samaritaine ist das größte davon.

Die Pariser verbringen ihre Freizeit gerne in den wunderschönen Tuilerien-Gärten, Kinder lassen gerne ihre Boote im großen Wasserbecken fahren. Katharina von Medici lies diese Gartenanlage im klassischen französischen Stil anlegen.

Den Place Vendome lies der berühmte Louis XIV gestalten, deshalb hieß er früher auch Place Louis le Grand. Den Mittelpunkt des Platzes markiert die Austerlitz-Säule, auf deren Spitze Napoleon I thront.

Im Stil der Renaissance wurde der Palais Royal im Jahr 1632 fertiggestellt, er verfügt über eine wunderschöne Gartenanlage mit einem Springbrunnen, vielen Steinfiguren, Kastanienbäumen und herrlichen Rosen.

Direkt neben dem Palais Royal befindet sich ein Theater, die frühere Comédie Francaise, welche einst für den Herzog von Orleans gebaut wurde. Der imposante Palais de Justice wurde im 16. Jahrhundert errichtet, wurde jedoch bis ins 19. Jahrhundert um- und ausgebaut.

In einem der Innehöfe verbirgt sich ein wahres Kleinod, nämlich die grazile Sainte Chapelle im Stil der Frühgotik. Die Conciergerie stammt aus dem 13. Jahrhundert und war früher ein Königspalast, während der Französischen Revolution warteten Verurteilte hier auf den Gang zur Guillotine.

Zwischen dem Centre Pompidou und dem Forum des Halles befindet sich der belebte Square des Innocents mit einem wunderschönen Tempel im Stil der Renaissance, der aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt.

Zu den sehenswerten Sakralbauten des 1. Pariser Arrondissement gehören neben der Sainte Chapelle noch die gotische Kirche St. Eustache und die in verschiedenen Baustilen errichtete Kirche St. Germain l’Auxerrois.

Vor der schönen Kirche St. Eustache befindet sich das größte Einkaufszentrum von ganz Frankreich, das Forum des Halles in außergewöhnlicher und moderner Bauweise. An dieser Stelle standen früher die berühmten Markthallen von Paris.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Arrondissements gehört natürlich der weltberühmte Louvre. Weitere Museen des Viertels sind das Wachsfiguren-Museum Musée Grevin und der Pavillon des Arts in der Rue Rambuteau.

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