
Kein Feuerwerk mehr in Paris
Seit nunmehr zwei Jahren wird Silvester in Paris ganz leise gefeiert. Da es in den Jahren zuvor immer wieder zu Krawallen in der französischen Hauptsstadt gekommen ist, bei dem zahlreiche Autos in Brand gesteckt wurde, hat die Regierung private Feuerwerke komplett verboten. Zuletzt wurden jedes Jahr mehrere Hundert Autos angezündet, deshalb mussten immer rund 25.000 Polizisten zur Verfügung stehen, um Ausschreitungen zu vermeiden.
Nun dürfen keine Knaller und Raketen mehr in Paris verkauft werden, kurz vor Silvester dürfen Tankstellen auch keinen Treibstoff in Behältern verkaufen. Obwohl es für eine Metropole wie Paris sehr schade ist, dass das neue Jahr nicht mehr mit einem herrlichen Feuerwerk begrüßt wird, muss die Sicherheit auf jeden Fall Vorrang haben.
Der neue französische Staatspräsident möchte nicht nur politisch einiges verändern, sondern er plant auch große Veränderungen in der französischen Hauptstadt. Zahlreiche Architekten wurden beauftragt, um sich Gedanken zu machen, wie Paris in Zukunft aussehen könnte. Ein Wettbewerb wurde dabei nicht veranstaltet, es ging nur darum, Ideen zu sammeln und über eine eventuelle Realisierung nachzudenken. Paris ist ohnehin eine beliebte und sehr schöne Weltmetropole, doch auch hier gibt es noch genügend Raum für Veränderungen. Im Palais Chaillot werden die Entwürfe der Architekten nun für ein halbes Jahr der Öffentlichkeit präsentiert.
Im Vordergrund der Veränderungen soll vor allem die Verbesserung des Nahverkehrs stehen, darüber hinaus sollen neue Hochhäuser errichtet werden. Die französische Hauptstadt soll auch wesentlich grüner werden, einem Plan, dem in vielen Entwürfen Rechnung getragen wird.
Zu den Plänen gehört unter anderem der Einsatz von Turbinen in der Seine, um Energie zu gewinnen, den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen im Stadtgebiet, die Errichtung von bepflanzten Hochhäusern, ein begrünter Balkon für den Tour Montparnasse sowie der Ausbau der Métro. Man darf also gespannt sein, wie sich Paris in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern wird.
Unterhalb von Paris gefindet sich ein rund 300 Kilometer langes Netz aus Gängen und zahlreichen Gewölben. Ein Teil davon ist für Touristen geöffnet, denn die Katakomben sind eine beliebte Attraktion in der französischen Hauptstadt.
Der Großteil des Labyrinthes ist für die Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Dennoch verschlägt es immer wieder zwielichtige Gestalten in den Pariser Untergrund. Deshalb müssen Polizisten auch hier unten regelmäßig auf Streife gehen. Mit Taschenlampen und Schutzhelmen bewaffnet, durchstreifen sie dann die langen Gänge, auf der Suche nach Verdächtigen.
Oftmals handelt es sich jedoch nicht um Leute, die etwas angestellt haben, sondern um Besucher, die sich schlichtweg verirrt haben. Es gibt auch öfter mal kleine Gruppen, die sich ein Abenteuer daraus machen, die Katakomben auf eigene Faust zu erkunden. Wer jedoch außerhalb der offiziellen Wege angetroffen wird, der muss ein Bußgeld von 35 Euro berappen.