Archiv für die Kategorie Kunst & Kultur

Das Moulin Rouge in Paris

29. August 2011

Wenn es um das Nachtleben von Paris geht, dann kommt den meisten sicher das weltberühmte Moulin Rouge in den Sinn. Das berühmte Variété zieht auch heute noch unzählige Touristen an, denn hier wird noch Erotik auf hohem Niveau geboten.

Das Moulin Rouge in Paris ist das berühmteste Variété der Welt

Die populäre Touristenattraktion befindet sich im 18. Pariser Arrondissement an der Place Blanche im Montmartre-Viertel. Übersetzt bedeutet Moulin Rouge “rote Mühle”, was auch an der großen roten Neon-Windmühle zu erkennen ist.

Bereits im Jahr 1889 wurde das Moulin Rouge eröffnet, damals diente es allerdings als Veranstaltungsort für große Bälle, bei denen man die traditionellen Tänze Chahut und Cancan tanzte.

Viele berühmte Tänzer traten hier vor großem Publikum auf, dazu zählten zum Beispiel Jane Avril, La Goulue, Mistinguett und Yvette Guilbert. Der Künstler Henri de Toulouse-Lautrec entwarf damals viele Werbeplakate für das Variété, dafür war der Maler berühmt.

Das Moulin Rouge wurde im Laufe der Zeit für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt, zeitweise war darin auch ein Kino untergebracht, und es wurden verschiedene Revuen und Operetten aufgeführt.

Erst seit dem Jahr 1955 ist das Moulin Rouge ein Variété, in denen die berühmten dinner-spectacles präsentiert werden. Insgesamt finden rund 850 Gäste in dem Gebäude Platz, doch in den 90er Jahren rutschte das Variété in eine finanzielle Krise.

Erst ab dem Jahr 2000 ging es mit dem Moulin Rouge wieder aufwärts, was nicht zuletzt an dem Hollywood-Film Moulin Rouge lag. Das Moulin Rouge war Vorbild für viele andere Variétés auf der ganzen Welt, dennoch bleibt das Original unübertroffen.

Abends gibt es jeweils um 19 Uhr die Dinner-Champagner-Revue, um 21 und um 23 Uhr findet dann eine einfache Champagner-Revue ohne Abendessen statt. Die Vorführungen sind oppulent ausgestattet, immer wieder gibt es ein neues Programm mit aufwändiger Bühnentechnik.

Den Abschluss des einzigartigen Programms bildet meistens die berühmte Melodie des Can-Cans von Offenbach. Ein Besuch des Moulin Rouge hat einen stolzen Preis, doch wird man nirgends auf der Welt eine solch beeindruckende Variété-Show finden.

Foto: © AndersonRise – Fotolia.com

Das Grand Palais als Ausstellungsgebäude

5. Oktober 2010

Beim Grand Palais handelt es sich nicht um einen Palast, sondern um ein großes Ausstellungsgebäude, welches anlässlich der Weltausstellung im Jahr 1900 errichtet wurde. Es befindet sich gebenüber des Invalidendoms an der Pont Alexandre III.

Das Grand Palais wird hauptsächlich für Ausstellungen genutzt

Das Grand Palais wird hauptsächlich für Ausstellungen genutzt

Das Grand Palais spiegelt die Belle Epoque wunderbar wieder. Heute finden in dem großen Gebäude wechselnde Ausstellungen von unterschiedlichen Pariser Museen statt. Direkt daneben befindet sich das Petit Palais, in welchem ein Museum untergebracht ist.

An der Stelle des Grand Palais stand früher der so genannte Industriepalast, der einst für die Weltausstellung im Jahr 1855 gebaut wurde. Als Paris dann für die Weltausstellung im Jahr 1900 erneut den Zuschlag erhielt, wurde binnen drei Jahren das Grand Palais errichtet, um in erster Linie Sinnbild für die französische Kunst zu sein und diese würdig zu repräsentieren.

Das imposante Gebäude hat eine Länge von rund 240 Metern und eine Höhe von bis zu 44 Metern. Es wurde im Stil des klassizistischen Barocks errichtet und verfügt über mehrere Flügelbauten, in denen sich die Eingänge befinden.

Das Hauptportal befindet sich direkt an der Avanue Winston Churchill, im Innern des Bauwerkes stehen über 5.000 Quadratmeter Fläche für verschiedene Ausstellungen zur Verfügung.

In einem Teil des Bauwerkes ist heute eine Polizeistation untergebracht, außerdem beherbergt es seit einigen Jahren das Museum für Wissenschaft, in diesem Jahr wurde sogar ein Reitturnier im Grand Palais veranstaltet.

3 avenue du Général Eisenhower, Métrostation Champs-Élysées-Clemenceau
Internet: www.grandpalais.fr

Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag von 10 bis 20 Uhr, Mittwoch bis 22 Uhr

Foto: Bruce Bennett/www.fotolia.com

Der Place du Tertre

4. Oktober 2010

Der Place du Tertre befindet sich auf dem Hügel Montmartre unweit der berühmten Kirche Sacré-Coeur.

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Es ist vor allem das Zentrum der Künstler, denn bereits sehr früh liesen sich im Stadtteil Montmartre Künstler nieder. So können sich Touristen auf dem Platz zeichnen oder karikaturieren lassen, um ein schönes Andenken an den Aufenthalt in Paris zu haben.

Hier sitzt bei schönem Wetter eine Vielzahl an Künstlern, jeder davon hat seinen ganz eigenen Stil, so dass man sich in Ruhe die einzelnen Werke betrachten kann, bevor man sich für einen davon entscheidet.

Für solch einen recht kleinen Platz, ist auf dem Place du Tertre immer sehr viel los, so dass es meistens ein dichtes Gedränge gibt. Dennoch versprüht dieser Platz einen ganz besonderen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Auch wenn die Außenbereiche der Restaurant und Cafés meistens überfüllt sind, herrscht hier eine gewisse Gemütlichkeit und Gelassenheit.

Natürlich ist der Place du Tertre heute fast ausschließlich vom Tourismus geprägt, mit der einstigen Künstlerkolonie hat das nicht mehr viel zu tun. Dennoch sollte man die Atmosphäre hier auf sich wirken lassen und sich etwas Zeit nehmen, die Werke der einzelnen Künstler zu betrachten.

Am Place du Tertre gibt es außerdem viele gemütliche Restaurants und Cafés, wo man im Sommer auch draußen auf dem Platz sitzen kann. Die meisten Gebäude rund um den Platz stammen noch aus dem 18. Jahrhundert.

Bei einem Sprachurlaub in Frankreich sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um das Gebiet rund um den Place du Tertre zu erkunden.

Métrostationen: Anvers, Abbesses, Pigalle, Lamarck Caulaincourt

Foto: hassan bensliman/www.fotolia.com

Das Palais de Chaillot

30. September 2010

An der Stelle des Palais de Chaillot befand sich früher der Palais Trocadéro, den man für die Weltausstellung im Jahr 1878 errichtet hatte. Im Jahr 1937 wurde dann das heutige Palais fertiggestellt, und zwar für die Weltausstellung, da der Trocadéro ziemlich baufällig war.

Das Palais de Chaillot am Eiffelturm

Das Palais de Chaillot am Eiffelturm

Das Palais de Chaillot wurde im neoklassizistischen Stil erbaut und besteht aus zwei Hauptpavillons und zwei seitlichen Flügeln. Zwischen den beiden Hauptpavillons befindet sich ein größerer Zwischenraum, welcher den Blick auf den Eiffelturm freigibt. Über diesen Durchgang erreicht man auch die schönen Terrassen des Anwesens.

Vom Eiffelturm aus hat man einen wunderschönen Blick auf das Gebäudeensemble, das mit dem Eiffelturm, den Champs-de-Mars und der École Militaire eine Achse bildet. Heute sind im Palais de Chaillot drei Museen untergebracht: das Marinemuseum, das Völkerkundemuseum und die Cité de l’Architecture. Im Jahr 2007 wurde hier das größte europäische Architekturzentrum eröffnet, das über die Architektur im allgemeinen informiert und auch wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Im Musée de l’Homme wird die Geschichte der Menschheit dargestellt, es wird auf die unterschiedlichen Lebensformen und Kulturen eingegangen. Außer Knochenfunden aus verschiedenen Regionen der Erde werden auch Fossilien, alte Werkzeuge und Kunstgegenstände gezeigt. Das Musée de la Marine beschäftigt sich mit der Geschichte der Seefahrt und dem Schiffsbau im Verlauf der Zeit.

Auf der großen Terrasse des Palais de Chaillot ist immer ordentlich Betrieb, denn hier fahren Jugendliche mit Rollerskates oder Skateboads, außerdem verkaufen hier afrikanische Händler Souvenirs. Die hier platzierten goldenen Figuren werden besonders gerne fotografiert, weil sich der Eiffelturm dann im Hintergrund befindet.

Place du Trocadéro, Métrostation Trocadéro

Foto: P. Randriamanampisoa/www.fotolia.com

Faszinierende Ausstellungen in Paris

22. September 2010

Momentan gibt es in Paris einige sehr interessante Ausstellungen zu sehen, alle sind auf ihre Art und weise einzigartig und außergewöhnlich. Wer sich also demnächst in Paris aufhält, sollte einen Besuch auf keinen Fall verpassen, denn es handelt sich nicht um Dauerausstellungen sondern um Geheimtipps in Paris.

Paris erwartet einige faszinierende Ausstellungen

Paris erwartet einige faszinierende Ausstellungen

Der berühmte Modedesigner Karl Lagerfeld ist ein leidenschaftlicher Fotograf, er arbeitet seit den 80er Jahren sogar als Fotograf. Er hat jedoch keine Ausbildung, sondern hat sich die verschiedenen Techniken selbst beigebracht. Er meint dazu, dass er ja auch Ahnung von Mode hätte, obwohl er nie eine Modeschule besucht habe. Seine Werke werden im Rahmen der Ausstellung “Parcours de Travail”  noch bis Ende Oktober im Europäischen Haus der Fotografie in Paris zu sehen sein.

In der Pariser Pinacothèque werden bis zum 6. Februar 2011 Schätze der Inkas im Rahmen der Ausstellung “Das Gold der Inkas” präsentiert. Die Sammlung umfasst über 250 Exponate aus Gold, die man in Inka-Gräbern gefunden hat. Zu den Ausstellungsstücken zählen Schmuckstücke, Diademe, Becher für Rituale, Statuetten und Masken. Wer sich für die Kultur der Inkas interessiert, dem kann diese Ausstellung ans Herz gelegt werden.

Am 8. Oktober 2010 beginnt eine Ausstellung im Museum für Moderne Kunst, die schon jetzt für Furore und Diskussionen sorgt. Es geht um eine Ausstellung des Filmemachers und Fotografen Larry Clark, der bereits mit einigen Filmen Aufsehen erregte. Der Amerikaner wird bis zum 2. Januar 2011 viele seiner Fotografien zeigen, doch die Motive erhitzen schon jetzt die Gemüter. Auf einigen Bildern sieht man, wie Jugendliche sich Drogen injezieren oder sogar masturbieren. Aus diesem Grund wird die Ausstellung “Kiss the Past Hello” mit etwa 200 Exponaten auch nur für Personen ab 18 Jahren freigegeben.

Foto: Galina Barskaya/www.fotolia.com

Das Schloss von Versailles

25. Dezember 2009

Schloss Versailles

Schloss Versailles

Versailles ist ein Vorort von Paris, hier residierten lange Zeit die französischen Könige in dem wunderschönen Barockschloss. Im Jahr 1623 ließ König Ludwig XIII sich an dieser Stelle ein Jagdschloss errichten.

Der Sonnenkönig Ludwig XIV ließ es dann ab dem Jahr 1661 als Residenz erweitern und für seine Zwecke umbauen. Das Schloss, welches inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, zählt zu den größten europäischen Schlössern und war lange Zeit das Vorbild für den Bau anderer Schlösser in Europa.

Beeindruckend ist nicht nur das berühmte Barock-Schloss, sondern auch die weitläufige Gartenanlage. Für den Besuch des Schlosses sollte man möglichst einen ganzen Tag einplanen, denn der Andrang bei den Führungen ist stets sehr groß, so dass auch mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Die prunkvollen Räume des Schlosses Versailles sollten den Sonnenkönig Ludwig XIV verherrlichen. In den herrlichen Wandgemälden spiegeln sich die Erfolge des Königs in Szenen der griechischen Mythologie wider.

Jeder Raum ist auf seine Art beeindruckend, doch besonders der Spiegelsaal hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Er stellt die Verbindung zwischen den Wohnungen des Königs und der Königin dar. Insgesamt wurden 357 Spiegelflächen verarbeitete, dazu kommen Säulen aus Marmor und prunkvolle Lüster.

Im Zentrum des Schlosses befindet sich das berühmte Schlafzimmer des Sonnenkönigs, in dem er auch im Jahr 1715 verstarb. Hier fand jeden Morgen das aufwändige Aufsteh-Zeremoniell und abends das Ritual des Zubettgehens statt, bei dem stets ein ganzer Hofstaaat anwesend war. Auch das Schlafzimmer der Königin, in dem zuletzt Marie Antoinette nächtigte, kann besichtigt werden. Es ist kaum weniger prunkvoll als das des Königs.

Während der Besichtigung von Versailles gelangt der Besucher auch in die Schlosskapelle und das Opernhaus. In letzterem wurden auch Theaterstücke aufgeführt und große Bankette veranstaltet. Das Theater fasste rund 700 Zuschauer und wurde wegen der besseren Akustik komplett aus Holz errichtet. In diesem Theater saß der König nicht auf einem Balkon, sondern in einer versteckten Loge, so dass nicht jeder sehen konnte, wann er kam und wann er das Theater wieder verlies.

Die Schlosskapelle hat eine Höhe von 25 Metern und wurde zweistöckig gebaut, denn die obere Ebene war der königlichen Familie vorbehalten. Die mit Gold verzierte Orgel der Kapelle ist noch im Originalzustand erhalten geblieben.

Genauso beeindruckend wie die zahlreichen Räumlichkeiten des Schlosses ist die wunderschöne Parkanlage des Schlosses. Es ist eine Präsentation der französischen Gartenbaukunst der damaligen Zeit mit sehr symetrischen Formen und geraden Linien. Der Park von Versailles wird von zahlreichen Wasserflächen geprägt, auf dem weitläufigen Kanalsystem konnte sich die Monarchen früher sogar mit Gondeln fortbewegen.

Es wurden herrliche Terrassen angelegt und kunstvolle Brunnenanlagen gestaltet. Überall im Park laden gemütliche Ecken zum Verweilen und Ausruhen ein. In der Anlage befinden sich noch zwei kleine Lustschlösser, das Grand Trianon und das Petit Trianon.

Für die Besichtigung des Schlosses von Versailles und der wunderschönen Parkanlage sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, damit man alles in Ruhe anschauen kann. Das Schloss erreicht man am besten mit der S-Bahn.

Anfahrt: S-Bahn Linie C, Haltestation Versailles-Rive-Gauche

Internet: www.chateauversailles.fr

Das Panthéon von Paris

25. Dezember 2009

Panthéon in Paris

Panthéon in Paris

Das Panthéon wurde ursprünglich als Kirche erbaut, im Zuge der Revolution wurde es jedoch zur Ruhmeshalle umfunktioniert. Es entstand zwischen 1764 bis 1790 unter der Herrschaft von König Ludwig XV.

Das Pariser Panthéon wurde dem Panthéon von Rom nachempfunden und ist im Stil der Gotik errichtet worden. Das Äußere erinnert an die Römische Antike und beeindruckt vor allem durch ihr schönes Kuppeldach.

Besondere nationale Größen wie Marie und Pierre Curie, Alexandre Dumas, Victor Hugo, Jean-Jacques Rousseau, Emile Zola und Voltaire, sind hier bestattet.

Place du Panthéon, Métrostation Cardinal Lemoine
Internet: www.monum.fr

Öffnungszeiten: April bis September von 10 bis 18.30 Uhr; Oktober bis März von 10 bis 18 Uhr

Die Opéra Garnier

25. Dezember 2009

Opéra Garnier in Paris

Opéra Garnier in Paris

Die Opéra Garnier ist die ältere der beiden Pariser Opernhäuser und stammt aus dem Jahr 1875. Sie befindet sich am rechten Ufer der Seine und wird inzwischen hauptsächlich für Ballettaufführungen genutzt.

Immer wieder werden jedoch auch Opern aufgeführt. Napoléon III gab den Bau in Auftrag, realisiert wurde er vom Architekten Charles Garnier.

Die Opéra Garnier wurde im neobarocken Stil errichtet und besticht durch eine sehr pompöse Innenausstattung. Spektakulär ist die große Marmortreppe, welche dem Gebäude ein majestätisches Flair verleiht.

Das Deckengemälde wurde im Jahr 1963 vom berühmten Marc Chagall angefertigt. Die Opéra Garnier erlangte auch durch “Das Phantom der Oper” große Berühmtheit, denn sie ist der Originalschauplatz des Stückes. Auch wenn man keine Aufführung besucht, so ist auch das Gebäude an sich sehr sehenswert.

Place de l’Opéra, Métrostation Opéra
Internet: www.opera-de-paris.fr

Der Louvre

25. Dezember 2009

Blick auf den Louvre

Blick auf den Louvre

Der Louvre ist das drittgrößte Museum weltweit und auch eines der berühmtesten. Ein Aufenthalt in Paris, ohne den Louvre besucht zu haben, das geht eigentlich gar nicht. Selbst für Leute, die nicht die größten Kunstliebhaber sind, ist ein Rundgang durch den Louvre äußerst interessant.

Zu bestimmten Stoßzeiten muss man sich auf eine lange Warteschlange vor der Kasse einstellen. Der Eingang wurde vor einigen Jahren mit einer 21 Meter hohen, gläsernen Pyramide überdacht.

Am Eingang besorgt man sich am besten einen Plan, damit man sich in den vielen Räumen zurechtfindet. Überall im Louvre sind zur Orientierung auch Schilder angebracht.

Insgesamt ist das Museum in sieben Abteilungen mit verschiedenen Themen gegliedert: 1. Orientalische Antike und Kunst des Islam 2. Ägyptische Antike 3. Griechische, römische und etruskische Antike 4. Kunstgewerbe 5. Gemälde 6. Skulpturen 7. Grafische Künste.

Wer die berühmte Mona Lisa sucht, der sollte auf ein Hinweisschild mit der Aufschrift “La Joconde” achten. Man sollte allerdings nicht enttäuscht sein, denn das Bild ist doch recht klein. Man erkennt es jedoch schon von weitem, da es sich hinter Panzerglas befindet und davor in der Regel unzählige Menschen stehen. Eine berühmte Skulptur, die sich im Louvre befindet, ist die Venus von Milo.

Das größte und berühmteste Museum in Paris ist der Louvre. Wer den Louvre besucht, der sollte mindestens einen halben Tag einplanen, denn die verschiedenen Ausstellungen sind unheimlich umfangreich aber auch sehr interessant.

Nach seinem Bau im 12. Jahrhundert war der Louvre noch sehr schlicht und wurde erst in den kommenden Jahrhunderten ausgebaut. Im 16. Jahrhundert diente das Gebäude als Königsresidenz und jeder Regent ließ wieder etwas verändern und erweitern. Im Grunde dauerte der Bau des Louvre insgesamt 800 Jahre, bis er komplett fertiggestellt war. Seit dem 18. Jahrhundert, nach der Französischen Revolution, wird das riesige Gebäude nun als Museum genutzt.

Rue de Rivoli, Métrostation Palais Royal
Internet: www.louvre.fr

Öffnungszeiten: Mittwoch 9 bis 22 Uhr, Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 22 Uhr, Samstag-Montag 9 bis 18 Uhr, Dienstag geschlossen

Die Mona Lisa als Zugpferd des Louvre

18. November 2009

Der Louvre gehört zu den berühmtesten Museen der Welt, die Besucherzahl nimmt stetig zu. Inzwischen besuchen jedes Jahr über acht Millionen Menschen das riesige Museum, vor 20 Jahren waren es noch drei Millionen Besucher jährlich.

Doch die meisten Besucher kommen hauptsächlich aus einem Grund in das Museum, nämlich um einmal die weltberühmte Mona Lisa gesehen zu haben. Auch wenn das Bild, im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellungsstücken im Louvre, recht unscheinbar wirkt, ist für über 75 Prozent der Besucher die Mona Lisa der Grund, um den Louvre zu besuchen.

Da der Besucherandrang so enorm groß ist, muss auch über eine Umgestaltung des Eingangsbereiches nachgedacht werden. Hier wurde erst vor einigen Jahren die gläserne Pyramide errichtet, die für etwa 4,5 Millionen Besucher ausgelegt war.