Archiv für die Kategorie Freizeitgestaltung

Eine tolle Aussicht über Paris

5. Januar 2012

Paris ist eine wundervolle Stadt, eine Millionen-Metropole mit unvergleichlichem Charme. Wenn man in Paris ist, sollte man unbedingt auch eine Aussicht über die Stadt genießen, deshalb stellen wir heute die wichtigsten Aussichtspunkte der Stadt vor.

Vom Triumphbogen aus hat man einen tollen Blick über Paris

Die Nummer Eins ist natürlich der weltberühmte Eiffelturm, von hier hat man zweifelsohne den besten Blick über die ganze Stadt. Der imposante Eiffelturm verfügt über insgesamt drei Aussichtsplattformen, von der obersten in 273 Metern Höhe kann man bei gutem Wetter fast 70 Kilometer weit sehen.

Wer unter Höhenangst leidet, der hat jedoch auch von den anderen beiden Plattformen einen wunderbaren Blick. Der erste Aussichtspunkt befindet sich in einer Höhe von 57 Metern, die zweite in einer Höhe von 115 Metern.

Die ersten beiden Plattformen kann man wahlweise mit dem Fahrstuhl oder zu Fuß erreichen, zur Spitze des Eiffelturms kann man nur mit dem Aufzug gelangen. Am besten erklimmt man den Eiffelturm nach Einbruch der Dunkelheit, dann ist der Ausblick noch fantastischer.

Ein weiterer guter Aussichtspunkt in Paris ist der moderne Tour Montparnasse mit einer Höhe von 210 Metern und 59 Stockwerken. Er ist damit nach dem Eiffelturm das höchste Bauwerk der Metropole an der Seine.

In der 56. Etage befindet sich eine vollverglaste Aussichtsplattform, von der aus man einen 360° Panoramablick genießen kann. Innerhalb von knapp 40 Sekunden ist man mit dem schnellen Fahrstuhl oben angelangt und findet dort Infos zum Bauwerk und Orientierungstafeln.

Wenn man dann noch ein paar Stufen empor steigt, gelangt man auf die Freiluftterrasse des Tour Montparnasse. Hier in einer Höhe von 210 Metern kann  man alle Sehenswürdigkeiten von Paris sehen, wenn das Wetter gut ist, kann man bis zu 40 Kilometer weit sehen.

Einen guten Blick über Paris hat man auch von der Aussichtsplattform des Triumphbogens. Der Arc de Triomphe ist 50 Meter hoch, man muss fast 300 Stufen meistern, um ganz nach oben zu gelangen, dafür hat man aber auch einen tollen Ausblick.

Noch besser ist die Aussicht vom Nordturm der Kathedrale Notre Dame. Wenn man die fast 400 Stufen erklommen hat, kann man ziemlich weit sehen. Außerdem kann man die einzigartige Architektur des Bauwerkes von hier oben noch besser bewundern.

Ein weiterer Aussichtspunkt in Paris ist der Hügel Montmartre, von hier aus kann man sehr weit blicken. Noch gigantischer ist der Blick von der Spitze der Basilika Sacre Coeur aus, die Bewältigung der rund 600 Stufen lohnt sich auf jeden Fall, in einer Höhe von 112 Metern kann man bis zu 40 Kilometer weit sehen.

Es gibt noch zwei weitere Aussichtspunkte, an denen man nicht einmal Eintritt bezahlen muss. Zum einen handelt es sich um das Kaufhaus Galeries Lafayette, mit dem Aufzug gelangt man in die 6. Etage.

Wenn man dann noch ein paar Stufen erklimmt, gelangt man zur Dachterrasse, wo es auch ein Café gibt. Eine weitere Möglichkeit ist das Institut du Monde Arabe, mit dem Aufzug gelangt man in die 9. Etage und kann von der Dachterrasse aus einen tollen Blick genießen, ganz umsonst.

Das Moulin Rouge in Paris

29. August 2011

Wenn es um das Nachtleben von Paris geht, dann kommt den meisten sicher das weltberühmte Moulin Rouge in den Sinn. Das berühmte Variété zieht auch heute noch unzählige Touristen an, denn hier wird noch Erotik auf hohem Niveau geboten.

Das Moulin Rouge in Paris ist das berühmteste Variété der Welt

Die populäre Touristenattraktion befindet sich im 18. Pariser Arrondissement an der Place Blanche im Montmartre-Viertel. Übersetzt bedeutet Moulin Rouge “rote Mühle”, was auch an der großen roten Neon-Windmühle zu erkennen ist.

Bereits im Jahr 1889 wurde das Moulin Rouge eröffnet, damals diente es allerdings als Veranstaltungsort für große Bälle, bei denen man die traditionellen Tänze Chahut und Cancan tanzte.

Viele berühmte Tänzer traten hier vor großem Publikum auf, dazu zählten zum Beispiel Jane Avril, La Goulue, Mistinguett und Yvette Guilbert. Der Künstler Henri de Toulouse-Lautrec entwarf damals viele Werbeplakate für das Variété, dafür war der Maler berühmt.

Das Moulin Rouge wurde im Laufe der Zeit für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt, zeitweise war darin auch ein Kino untergebracht, und es wurden verschiedene Revuen und Operetten aufgeführt.

Erst seit dem Jahr 1955 ist das Moulin Rouge ein Variété, in denen die berühmten dinner-spectacles präsentiert werden. Insgesamt finden rund 850 Gäste in dem Gebäude Platz, doch in den 90er Jahren rutschte das Variété in eine finanzielle Krise.

Erst ab dem Jahr 2000 ging es mit dem Moulin Rouge wieder aufwärts, was nicht zuletzt an dem Hollywood-Film Moulin Rouge lag. Das Moulin Rouge war Vorbild für viele andere Variétés auf der ganzen Welt, dennoch bleibt das Original unübertroffen.

Abends gibt es jeweils um 19 Uhr die Dinner-Champagner-Revue, um 21 und um 23 Uhr findet dann eine einfache Champagner-Revue ohne Abendessen statt. Die Vorführungen sind oppulent ausgestattet, immer wieder gibt es ein neues Programm mit aufwändiger Bühnentechnik.

Den Abschluss des einzigartigen Programms bildet meistens die berühmte Melodie des Can-Cans von Offenbach. Ein Besuch des Moulin Rouge hat einen stolzen Preis, doch wird man nirgends auf der Welt eine solch beeindruckende Variété-Show finden.

Foto: © AndersonRise – Fotolia.com

Paris mit dem Fahrrad erkunden

24. August 2011

Zu Fuß hat man das Zentrum von Paris schnell erkundet. Die Sehenswürdigkeiten der Metropole liegen so nah beieinander, dass es fast scheint, als hätte man die Stadt extra für Touristen ersonnen und geplant.

Paris kann man auf vielfältige Art und Weise erkunden

Gerade wenn man länger oder schon zum wiederholten Male in der Stadt zu Besuch ist, lohnt es sich jedoch, die abgetretenen touristischen Pfade zu verlassen und Paris aus einer anderen Perspektive als der des Flaneurs zu erkunden.

Seit 2007 hat die Stadt ein flächendeckendes Netzwerk von Fahrradverleihstationen entlang der rund 400km langen innerstädtischen Radwege eingeführt.

Das Velo-Angebot wurde von den Bürgern rasch angenommen und seither bevölkern zahlreiche Radfahrer die einst recht fahrradfreien Straßen der Stadt.

Für längere Radtouren empfiehlt sich allerdings ein herkömmlicher Radverleih, bei dem man Räder Tage- oder Wochenweise für einen fairen Preis ausleihen kann.

Internetportale wie Groupon ermöglichen Touristen einen umfassenden Überblick über die Fülle der Pariser Fahrradverleiher und ihrer Konditionen und erleichtern so die Recherche nach dem besten Angebot.

Auf dem Rad lässt sich vor allem privaten Passionen hervorragend nachgehen. Eine Tour entlang der zahlreichen Art Nouveau Gebäude, die der Architekt Hector Guimard ab 1895 in der Stadt errichtete, wird so nicht mehr durch beschwerliche Spaziergänge oder Busfahrten zerfasert.

Guimards Gebäude, die sich durch eine organische Einheit von Architektur und Interieur auszeichnen, lassen sich mit einer Tour zu Castel Béranger und Hôtel Guimard im Stadtteil Passy (16. Arrondissement) besichtigen. Im gleichen Stadtteil ist außerdem die Villa la Roche beheimatet, die  der Schweizer Architekt Le Corbusier 1926 für seinen Bruder dort errichtete.

Für weniger gut informierte Reisende bieten zahlreiche Tourismusanbieter außerdem begleitete Fahrradtouren an, die eine Fahrt mit dem Fahrrad durch die Stadt mit historischen und kunstgeschichtlichen Details anreichern. Besonders günstige Konditionen für begleitete Führungen und Touren findet man auf dem Internetportal groupon.de.

Die beiden Seine-Inseln

16. August 2011

Im Zentrum von Paris befinden sich inmitten der Seine zwei Inseln, von denen aus die Besiedlung der Stadt einst ausging. Es handelt sich um die Ile St. Louis und die Ile de la Cité, beide sind für den Tourismus enorm wichtig.

Die Kathedrale Notre Dame befindet sich auf der Ile de la Cité

Die beiden Seine-Inseln sich durch mehrere Brücken mit den Ufern verbunden, die Pont St. Louis verbindet beide Inseln miteinander. Die Ile St. Louis gehört zu den schönsten Plätzen im vierten Pariser Arrondissement.

Sie ist sehr romantisch mit ihren sechs Brücken, den hohen Bäumen an den Quais und den umherfliegenden Tauben. An der Ostspitze der Ile St. Louis gelangt man über die Pont de Sully und den Boulevard Henri IV auf direktem Weg zur Place de la Bastille.

Auf der Ile St. Louis fühlt man sich fast wie in einer anderen, kleinen Welt, denn das Ambiente wirkt hier auch sehr vornehm. Entlang der Rue St. Louis en I’lle gibt es zahlreiche Hotels, Boutiquen und Restaurants, die Seitengassen wirken sehr urig mit den Pflastersteinen und den schiefen Mauern.

Die Ile St. Louis war seit jeher eine begehrte aber teure Wohngegend, hier lebten unter anderem Molière, Voltaire, Marie Curie, Charles Baudelaire, Jean-Jacques Rousseau, Georges Pompidou und Louis de Funès.

Die Ile de la Cité ist die größere der beiden Binneninseln in der Seine. Sie ist touristisch gesehen auch noch stärker frequentiert, da sich auf ihr die weltberühmte Kathedrale Notre Dame befindet, die zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet wurde.

Diese Insel bildet den ältesten Teil der Stadt Paris, anfänglich war sie acht Hektar groß, mittlerweile hat sie eine Fläche von 17 Hektar. Insgesamt gelangt man über neun Brücken an die beiden Seineufer.

Doch auf der Ile de la Cité befindet sich nicht nur die Kathedrale Notre Dame, sondern noch einige andere Sehenswürdigkeiten Paris. So kann man zum Beispiel die frühere Königsresidenz besichtigen, welche heute als Justizpalast dient.

Direkt daran angeschlossen ist die Kirche Sainte-Chapelle, die ehemalige Palastkapelle. Ebenfalls auf der Ile de la Cité befindet sich die Conciergerie, die zeitweise als Gefängnis genutzt wurde, vor allem während der Französischen Revolution, auch Marie Antoinette und Napoléon III waren hier inhaftiert.

Auch sehr sehenswert auf der Ile de la Cité sind der königliche Place Dauphine und die Gedenkstätte Mémorial de la Déportation. Die Seine-Insel ist außerdem für ihren herrlichen Blumenmarkt berühmt, sonntags findet hier der Vogelmarkt statt.

Parkanlagen und Grünflächen in Paris

15. August 2011

Auch wenn Paris eine Millionenstadt ist, so kommen die Grünflächen und Ruheoasen im Stadtgebiet dennoch nicht zu kurz. Wenn man alle 20 Arrondissements von Paris zusammen nimmt, dann kommt auf jeden Einwohner der Stadt etwa ein Quadratmeter Grünfläche.

Der Parc des Buttes Chaumont in Paris

Somit hat man in der Metropole an der Seine genügend Möglichkeiten, sich vom Stress des Alltags zu erholen, und sich eine Auszeit im Grünen zu gönnen. Bei der Berechnung der Grünfläche wurde der schöne Friedhof Père Lachaise mit eingerechnet, und auch der Bois de Vincennes und der Bois de Boulogne.

Grünflächen und Ruheoasen findet man in Paris jedoch nicht nur in Form von Parkanlagen, sondern auch als so genannte Squares. Es handelt sich dabei um kleine Plätze quer über die Stadt verteilt, mit Bänken, Büschen, Bäumen und Blumen.

Diese Plätze sind sehr typisch für die französische Hauptstadt, denn hier treffen sich Bewohner aus den unterschiedlichsten Altersklassen zum Reden oder zum Spielen. Für das Sozialleben in Paris sind diese kleinen Squares besonders wichtig.

Es gibt im Pariser Stadtgebiet jedoch auch viele kleine, recht versteckte Grünanlagen. Diese gehören dann in der Regel zu kleineren Palästen oder sind an verschiedene Museen angeschlossen, es lohnt sich also, die Augen ein wenig offen zu halten.

Die größten öffentlichen Parkanlagen haben wir nach den einzelnen Arrondissements sortiert. Im 1. Arrondissement wäre das des Jardin des Tuileries, im 3. Arrondissement Les Jardins du Marais und im 5. Arrondissement der Jardin des Plantes.

Im 6. Pariser Arrondissement befindet sich der Jardin du Luxembourg, im 7. Arrondissement wären es die Esplanade des Invalides und Champ de Mars am Eiffelturm. Im 8. Pariser Arrondissement fasziniert der Parc de Monceau.

Im 12. Arrondissement befindet sich der große Bois de Vincennes, im 13. Arrondissement der der Parc des Montsouris, im 14. Arrondissement der Cimetière de Montparnasse und im 15. Arrondissement der Parc André-Citroen.

Im 16. Arrondissement sind die Parkanlagen sehr vielfältig vertreten mit dem Jardin Shakespeare, dem Parc de Bagatelle, dem Jardin d’Auteuil und dem großen Bois de Boulogne. Im 19. Arrondissement sind es der Parc des Buttes Chaumont und der Parc de la Villete und im 20. Arrondissement der Parc de Belleville.

Paris mit Kindern erleben

9. August 2011

Paris ist ja eigentlich die Stadt der Liebe, weshalb vor allem verliebte Paare in die französische Metropole reisen. Doch eine Paris Reise mit Kindern ist auch etwas Schönes, denn die Stadt an der Seine hat auch für die Jüngsten so einiges zu bieten.

Auch für Kinder kann eine Paris Reise sehr aufregend sein

Wenn man dennoch mal ohne Kinder unterwegs sein möchte, dann hat man auch die Möglichkeit, die Kinder vorübergehend bei einer Kinderbetreuung unterzubringen. Hier bietet sich zum Beispiel die Agence N.A.P.P. an, Infos unter www.agence-napp.fr.

Besondere Abenteuer können Kinder zwischen 7 und 11 Jahren zum Beispiel im Jardin d’enfants des Halles erleben. Die Einrichtung befindet sich in der Rue Rambuteau und ist täglich außer montags geöffnet. Mit der Metro fährt man bis zur Haltestelle Châtelet.

Auch im Bois de Boulogne gibt es etwas Spannendes für Kinder, nämlich den Jardin d’Acclimatation. In diesem Paradies für Kinder kann man unter anderem ferngesteuerte Boote fahren lassen, selbst mit dem Boot fahren, außerdem gibt es Bowling und diverse Züge.

Die meisten Kinder lieben Tiere, hier bieten sich die Zoos im Bois de Vincennes und im Jardin des Plantes an. Der Zoo im Bois de Vincennes ist täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet, man fährt mit der Metro bis zur Haltestelle Porte Dorée.

Der Jardin des Plantes liegt am Ufer der Seine beim Gare d’Austerlitz, in der Rue Cuvier. Die Anlage ist zwar recht klein aber sehr schön gestaltet mit einer Menagerie. Mit der Metro kann man bis zur Haltestelle Jussieu fahren.

Ebenfalls ein schönes Erlebnis ist der Besuch eines Zirkus, davon gibt es mehrere in Paris. Der Cirque de Paris befindet sich am Boulevard Charles-de-Gaulle 115, der Cirque d’Hiver in der Rue Amelot hat nur im Dezember seine Pforten geöffnet, ein weiterer Zirkus befindet sich im Bois de Boulogne.

Ein spannendes Museum für Kinder ab drei Jahren ist die Cité des Sciences et de l’Industrie an der Porte de la Villette in der Avenue Corentin-Carion, außerdem werden Kinderherzen bei einem Besuch des berühmten Euro Disney Resort höher schlagen.

Foto: andrea photo/www.fotolia.de

Stadtrundfahrten durch Paris

2. August 2011

Um alle Sehenswürdigkeiten von Paris zu sehen, würden ein paar Tage nicht ausreichen, doch eine Paris Reise dauert in der Regel nur wenige Tage. Deshalb muss man sich meistens auf das Wichtigste beschränken, und beim ersten Aufenthalt in der Stadt der Liebe, fällt das nicht leicht.

Auch mit dem Boot kann man eine Art Stadtrundfahrt durch Paris machen

Eine gute Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Sehenswürdigkeiten von Paris zu besichtigen, sind Stadtrundfahrten. Diese kann man entweder mit einem speziellen Bus machen, oder aber mit dem Boot, da sich viele Sehenswürdigkeiten am Ufer der Seine befinden.

Es gibt in Paris viele Anbieter von Stadtrundfahrten mit dem Bus, die größten sind Cityrama und ParisVision. ParisVision findet man in der Rue de Rivoli und der Rue de Auber bei der Opera, Cityrama ist am Place des Pyramides zu finden.

Diese beiden Veranstalter bieten nicht nur normale Stadtrundfahrten an, sondern auch Ausflüge ins Pariser Umland und zu weiter entfernten Attraktionen oder abendlichen Veranstaltungen.

Weitere Informationen erhält man im Office du Tourisme auf den Champs Elysées oder auch an vielen Hotelrezeptionen. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass solche Rundfahrten nicht gerade billig sind.

Die Veranstalter Les Cars Rouges und Paris – L’Open Tour bieten Fahrten in offenen Doppeldecker-Bussen an, und zwar auf verschiedenen Routen. Man kann an jeder beliebigen Haltestelle aus- und zusteigen und ohne zusätzliche Kosten in eine andere Richtung fahren.

Die Haltestellen erkennt man an den roten oder gelben Schildern, dort findet man auch Informationen über die einzelne Routen und die entsprechenden Fahrpläne. Die Fahrten mit diesen Doppeldeckerbussen sind wesentlich günstiger und ermöglichen eine individuellere Planung.

Eine besondere Form der Stadtrundfahrt ist eine Bootstour auf der Seine, hier sind vor allem die Bateaux Mouches bekannt, die an der Pont d’Alma an- und ablegen. An der Pont Neuf starten die Vedettes du Pont Neuf und beim Eiffelturm kann man die Bateaux Parisiens entern.

Am Port de Bercy liegen die Boote der Marina de Bercy, auch damit lassen sich Bootstouren machen. Die Veranstalter befahren die Seine auch abends, dann gibt es eine romantische Lichterfahrt. Es gibt abends auch spezielle Touren mit Musik und einem schönen Diner.

Flohmärkte in Paris

1. August 2011

Wer nach Paris reist, der interessiert sich meistens auch fürs Shopping. In der französischen Hauptstadt ist das Einkaufen jedoch nicht wirklich günstig, so dass sich Flohmärkte großer Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen erfreut.

Flohmärkte verteilen sich in Paris über das komplette Stadtgebiet

In Paris gibt es sehr viele Flohmärkte, kreuz und quer über die verschiedenen Stadtteile verstreut. Darunter gibt es sehr große Flohmärkte, die allgemein bekannt sind, aber auch kleinere, die man fast als Geheimtipps bezeichnen kann.

Der größte Pariser Flohmarkt ist der Puces de Saint-Ouen am Porte de Clignancourt, er findet samstags, sonntags und montags jeweils von 8.30 bis 18 Uhr statt, während der Wintermonate jeweils von 10 bis 17 Uhr. Er gehört mit Sicherheit zu den Sehenswürdigkeiten von Paris.

Bereits seit über hundert Jahren existiert dieses Flohmarkt, mittlerweile finden sich hier regelmäßig mehr als 3.000 Anbieter ein. Inzwischen ist der “aux puces” schon zu einer Legende geworden, und Flohmarkt-Liebhaber finden hier auch Raritäten und einzigartige Antiquitäten.

Der älteste Teil des Puces de Saint-Ouen, der seit einigen Jahren übrigens unter Denkmalschutz steht, ist der Marché Vernaison. Die über 300 gewerblichen Händler platzieren sich entlang der vielen Alleen in diesem Gebiet, viele Flohmarktbesucher kehren auch gerne im nostalgischen Restaurant Chez Louisette ein.

Wer es nicht so sehr auf Antiquitäten und Seltenes abgesehen hat, der findet auf den Puces de la Porte de Montreuil wirklich alles, was man sich nur vorstellen kann. An etwa 1.000 Ständen gibt es Second-Hand-Artikel aus allen Bereichen.

Der Flohmarkt ist samstags, sonntags und montags jeweils von 7 bis 18 Uhr geöffnet. Bereits seit dem Jahr 1860 existiert der große Flohmarkt im 20. Pariser Arrondissement und lockt jede Woche unzählige Sammler an.

Der wohl typischste Pariser Flohmarkt ist der Marché aux Puces de la Place d’Aligre, den man im 12. Arrondissement von Paris findet. Geöffnet hat der kunterbunte Flohmarkt dienstags bis sonntags immer vormittags.

Dieser Flohmarkt im Osten von Paris, direkt hinter der Opéra Bastille, ist sehr kosmopolitisch und äußerst exotisch. Wenn man nicht wüsste, dass man in Paris ist, würde man sich fast wie auf einem arabischen Bazar fühlen.

Hierher zieht es vor allem Liebhaber exotischer kulinarischer Köstlichkeiten, denn von Feigen über Nüsse bis hin zu orientalischen Gewürzen, findet man hier allerhand Delikatessen. Egal wie oft man auf diesen Markt kommt, man wird immer wieder etwas Neues und Unbekanntes entdecken.

Ganz beschaulich und gemütlich geht es dagegen auf den Puces de la Porte de Vanves im 14. Pariser Arrondissement zu. Dieser kleinere Flohmarkt hat samstags zwischen 6 und 13 Uhr sowie sonntags zwischen 7 und 13 Uhr geöffnet.

Auch wenn dieser Flohmarkt im Vergleich zu den anderen recht klein ist, so ist er dennoch immer einen Besuch wert. Die Preise sind hier wesentlich günstiger, und die Atmosphäre ist einfach schön, und man findet Artikel aus vielen verschiedenen Bereichen.

Über das Pariser Stadtgebiet verteilt, gibt es noch viele kleine Flohmärkte. Auch auf dem Place du Tertre bei der Basilika Sacré-Coeur, gibt es einen kleinen Markt, auf dem ein Besuch immer wieder Freude bereitet.

Foto: Lee Torrens/www.fotolia.de

Sommer in Paris

6. Juli 2011

Paris ist immer eine Reise wert, doch gerade im Sommer hat die Stadt an der Seine seinen Besuchern besonders viel zu bieten. Das Angebot ist so vielfältig, dass es vielen schwer fällt, ein Programm für die Paris Reise zusammen zu stellen.

Der virtuelle Reiseführer "Mon été à Paris" informiert Touristen umfassend

Der regionale Ausschuss für Tourismus Paris Ile-de-France hat deshalb einen Reiseführer mit dem Titel “Mon été à Paris” (Mein Sommer in Paris) herausgebracht. Mit diesem virtuellen Reiseführer fällt es leichter, einen Überblick über die sommerlichen Veranstaltungen in Paris zu bekommen.

Auf der Webseite www.neues-paris-idf.com wird man regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen informiert und bekommt wertvolle Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights der französischen Hauptstadt.

Im Reiseführer findet man zahlreiche Informationen zu Ausstellungen, Kinoprogrammen, Wanderungen, Festlichkeiten, Musikveranstaltungen und Aktivitäten für die ganze Familie, so dass der Sommer in Paris unvergesslich wird.

In den Monaten Juli und August zählte man im Jahr 2010 fast 3 Millionen Besucher in der Weltstadt an der Seine. Somit kommen gerade im Sommer die meisten Touristen in die Region Paris/Ile-de-France.

Im Reiseführer des regionalen Ausschuss für Tourismus Paris Ile-de-France sind über 70 empfehlenswerte Veranstaltungen und rund 40 weitere Vorschläge aufgeführt, für jeden Geschmack ist das passende dabei.

Darüber hinaus findet man darin eine Reihe guter Adressen, was Restaurants, Bars, das Nachtleben und das Einkaufen in Paris angeht. Auch wer in Paris ein Hotel sucht, wird auf der Webseite über Unterkünfte in der Stadt der Liebe informiert.

Den Reiseführer “Mon été à Paris” gibt es in Paris auch in gedruckter Variante, allerdings nur in englischer und französischer Sprache. Man erhält in an 24 Metrostationen, den Flughäfen, in zahlreichen Hotels und an vielen anderen Stellen.

Das Centre Pompidou

2. Februar 2011

Im Pariser Viertel Les Halles befindet sich das Centre national d’art et de culture Georges Pompidou, das den meisten nur als Centre Pompidou bekannt ist. Das Kulturzentrum wirkt sehr futuristisch und ist ein Anziehungspunkt für die Pariser und Touristen.

Das Centre Pompidou in Paris am Abend

Benannt wurde das Pariser Kulturzentrum nach dem früheren französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou, der es im Jahr 1977 eröffnete. Die Architektur ist sehr außergewöhnlich mit außen herum verlaufenden Rohren und Rolltreppen.

Die ganzen Elemente zur Versorgung des Centre Pompidou wie Belüftung, Strom und Wasser wurden ganz bewusst nach außen verlagert, damit man die Innenwände ganz nach Belieben gestalten und sogar verschieben kann. Die einzelnen Farben markieren die verschiedenen Versorgungssysteme, sind also ganz bewusst gewählt.

Auf dem Platz vor dem Centre Pompidou herrscht immer reger Betrieb, denn hier halten sich zahlreiche Artisten, Musiker und Maler auf, außerdem gehört der farbenfrohe Strawinsky-Brunnen zu den Sehenswürdigkeiten dieses Viertels.

Im Musée National d´Art Moderne gibt es verschiedene Sammlungen der zeitgenössischen und modernen Kunst, darunter auch Werke von Chagall, Matisse oder Picasso. Es gibt Exponate aus den Bereichen Kino, Design, Fotografie, Skulpturen, neue Medien, Architektur und Malerei.

Im Centre Pompidou gibt es immer wieder hochkarätige wechselnde Ausstellungen, die zahlreiche Besucher anziehen. Vom Dachcafé des Kulturzentrums aus kann man einen herrlichen Blick über Paris genießen. Mit jährlich mehr als acht Millionen Besuchern gehört das Kulturzentrum zu den größten Attraktionen der Stadt.
Das Centre Pompidou in Paris hat jeden Tag, außer dienstags, von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Den Besuchern steht auch eine riesengroße Bibliothek zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt auf der Rolltreppe durch die gläsernen Röhren.

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