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Günstige Restaurants im 1. Pariser Arrondissement

9. Januar 2012

Wenn man in Paris von einem günstigen Restaurant spricht, dann ist das relativ. Mit deutschen Verhältnissen ist es auf jeden Fall nicht zu vergleichen, denn Essengehen in Paris ist in der Regel teuer. Aus diesem Grund haben wir heute ein paar relativ günstige Restaurants im 1. Pariser Arrondissement zusammen gestellt.

Im 1. Pariser Arrondissement gibt es zwei hervorragende japanische Restaurants

In Paris kann man von einem günstigen Lokal sprechen, wenn man für ein Menü weniger als 30 Euro bezahlt. In den folgenden Restaurants im 1. Arrondissement kann man ein gutes Menü genießen, ohne dabei ein halbes Vermögen auszugeben.

Au Gourmand

Das Restaurant Au Gourmand befindet sich in der Rue Molière 17, hier bezahlt man für ein Menü etwa 30 bis 37 Euro. Hier kann man die gute, traditionelle französische Küche genießen, die Weinkarte bietet eine sehr große Auswahl.

Unter den drei Menüs, die täglich angeboten werden, befindet sich auch immer ein rein vegetarisches Menü. Das Restaurant ist sehr außergewöhnlich eingerichtet, und zwar im Stil des Rokoko, es erinnert etwas an ein pompöses Theater.

www.augourmand.fr

Baan Boran

Das Restaurant Baan Boran befindet sich in der Rue Montpensier 43, ein Menü kostet hier mittags etwa 14 Euro, abends muss man mit rund 40 Euro rechnen. Im Baan Boran bekommt man traditionelle thailändische Gerichte serviert.

Von vielen wird das Baan Boran als bestes thailändisches Restaurant in der Metropole Paris bezeichnet. Das Servicepersonal trägt thailändische Kostüme, so dass in dem edlen Lokal eine für Thailand typische Atmosphäre entsteht.

www.baan-boran.com

Bistrot Mavrommatis

Das Bistrot Mavrommatis befindet sich in der Rue Duphot 18, für ein Menü bezahlt man hier etwa 26 Euro. Unweit der Madeleine kann man in diesem Bistro die mediterrane Küche genießen.

Das Ambiente erinnert an eine gemütliche, griechische Taverne, und auf der Speisekarte findet man typische griechische Gerichte wie Moussaka, Keftedes, Dolmades, Tzatziki und leckere Lamm-Gerichte.

www.mavrommatis.com

Gwadar

Das Restaurant Gwadar befindet sich in der Rue St-Roch 39, für ein Menü bezahlt man mittags ca. 15 Euro, abends zwischen 20 und 25 Euro. Gwadar ist eine Stadt im Süd-Osten von Pakistan, demnach bekommt man in diesem Restaurant auch pakistanische und indische Spezialitäten serviert.

Die Vorspeisen werden mit dem berühmten Nan-Brot serviert, zu den Hauptgerichten gibt es traditionell Safran-Reis. Das Servicepersonal ist besonders zuvorkommend, dank der schönen Einrichtung fühlt man sich in den Orient entführt.

www.restaurantgwadar.com

Lescure

Das Restaurant Lescure befindet sich in der Rue Mondovi 7, für ein Menü bezahlt man hier etwa 24 Euro. Bereits seit dem Jahr 1919 existiert dieser Familienbetrieb, im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Lokal immer mehr etabliert und verfügt heute über viele Stammgäste.

Serviert werden in diesem Lokal französische Gerichte, wie zum Beispiel Boeuf Bourguignon. Das Restaurant ist sehr rustikal und gemütlich eingerichtet, das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend.

Nodaiwa

Das Restaurant Nodaiwa befindet sich in der Rue St-Honoré 272, hier bekommt man ein Menü zwischen 18 und 65 Euro. Nahe des Palais Royal bekommt man typisch japanische Gerichte serviert.

Eine besonders Spezialität des Hauses ist gegrillter Aal in der unterschiedlichsten Varianten. Das Lokal hat viele japanische Stammgäste, das Restaurant ist sehr schön modern und asiatisch angehaucht eingerichtet.

www.nodaiwa.com

Saudade

Das Restaurant Saudade befindet sich in der Rue des Bourdonnais 34, ein Mittagsmenü kostet hier unter der Woche 23 Euro. Beim Saudade handelt es sich um ein portugiesisches Restaurant, das es in Paris bereits in der dritten Generation gibt.

Das portugiesische Restaurant wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und zählt zu den besten ausländischen Restaurants in Paris. Die Einrichtung des Lokals ist eher schlicht, aber dennoch typisch portugiesisch.

www.restaurantsaudade.com

Zen

Das Restaurant Zen befindet sich in der Rue de L’Échelle 8, ein Menü kostet hier zwischen 20 und 45 Euro. Beim Zen handelt es sich um ein weiteres, typisch japanisches Restaurant, das jedoch auch gleichzeitig sehr modern ist.

Die japanischen Gerichte werden von zwei Küchenchefs gezaubert, wer die japanische Küche liebt, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Einrichtung ist eher schlicht, das Personal gewohnt zuvorkommend und freundlich.

Kulinarische Geheimtipps in Paris

9. Dezember 2011

Dass Paris auch eine Stadt der Gourmets und der Gaumenfreuden ist, das ist ja längst bekannt. Doch es gibt für Genießer noch ein paar ganz besondere kulinarische Highlights in der Stadt der Liebe, die noch nicht sehr viele Touristen kennen.

In Paris gibt es viele außergewöhnliche kulinarische Köstlichkeiten

In der Olivenöl-Handlung La Tête dans les Olives in der rue Sainte-Marthe, kann mann am Abend mit insgesamt fünf Personen speisen. Es gibt nur einen einzigen Tisch, nach der Probe einiger Öle wird dann ein tolles italienisches Menü aufgetischt.

In der rue du Faubourg Montmartre befindet sich das asiatische Restaurant Les Pâtes Vivantes. Im Schaufenster stellt eine Asiatin frische Nudeln her, die “lebendigen Nudeln” sind aufgrund ihrer enormen Länge schwer zu essen, aber ein köstliches Erlebnis.

Im Institut Vatel in der rue Nollet werden angehende Sterne-Köche ausgebildet. Zu einem Preis von knapp über 30 Euro kann man hier ein luxuriöses Menü genießen, welches die Gourmet-Azubis in der Küche zaubern.

Zu den besten Pizzerien von Paris gehört das Al Taglio in der rue Neuve Popincourt. Doch hier genießt man nicht nur die herkömmlichen Pizzen, sondern auch die Pizza à la truffe, eine Pizza mit dünnem, luftigem Teig und edlen Trüffeln.

Ein wahres akrobatisches Menü erlebt man beim Japaner Au Comptoir Nippon in der avenue du Maine. Der Koch des Hauses jongliert hier mit verschiedenen Köstlichkeiten und veranstaltet eine faszinierende Koch-Show mit außergewöhnlichen Speisen.

Außergewöhnliche Restaurants sind zum Beispiel das Bibimbap am boulevard de l’Hôpital, das Le Paris-Féni in der rue Ternaux, das Le Krung Thep in der rue Julien Lacroix, das Le Sukhothai in der rue du Père Guérin, das Le Bambou in der rue Beaudricourt oder das Hokkaido in der rue Chabanais.

Ganz in Ruhe kann man einen traumhaften Cocktail in der Bar privé Le Très Particulier in einem Hotel am Montmartre genießen. In der avenue Junot, in einer alten Villa, geht ohne Reservierung gar nichts, denn es gibt nur wenige Tische, und Cocktails nimmt man bei entspannender Klaviermusik ein.

Wenn wir schon beim Thema Cocktail sind, dann sollte man auch die Pixel Bar in der rue Dauphine erwähnen. Hier kann man sich nach eigenem Belieben einen Cocktail mixen lassen, und dieser erhält dann auch noch den eigenen Namen.

Bellota soll angeblich der beste Schinken der Welt sein. Dieser zarte und fruchtige Schinken wird leicht erwärmt bei Jabugo Iberico & Co. in der rue Clément Marot oder bei Bellota-Bellota in der rue Jean Nicot serviert, traditionell wird er mit den Fingern gegessen, dazu reicht man leckere Tapas.

Foto: © ilumus photography – Fotolia.com

Pariser Delikatessen- und Weinläden

1. September 2011

Paris ist nicht nur eine kulturelle Metropole, sondern auch eine Stadt für Genießer und Liebhaber guten Essens und erlesener, französischer Weine. Beliebte Mitbringsel aus der Stadt der Liebe sind deshalb auch Weine und verschiedene Delikatessen.

In Paris gibt es viele Geschäfte mit exklusiven Delikatessen

Wenn man sich selbst oder Bekannten besondere Delikatessen oder edle Weine gönnen möchte, dann findet man in Paris eine gute Auswahl an Weinläden und Geschäften für Delikatessen. Wir möchten ein paar Adressen nennen, wo man in diesem Bereich fündig werden sollte.

Das Hédiard, am Place de la Madelaine, existiert bereits seit dem Jahr 1854 und führt als Feinkostgeschäft mit langer Tradition viele verschiedene Delikatessen wie zum Beispiel Hummer- oder Gänseleberpastete in luxoriöser Verpackung.

Das traditionsreiche Feinkostgeschäft (seit 1854) führt neben vielen anderen Leckereien in exquisite Döschen verpackte Trüffel-Gänseleber und Hummerpastete, die sich vorzüglich als originelle Mitbringsel eignen.

Am Boulevard de la Madelaine befindet sich mit dem Lavinia die größte Weinhandlung in ganz Europa. Auf insgesamt drei Etagen findet man hier über 6.000 verschiedene Weine aus mehr als 40 Ländern der Erde.

Die beeindruckende Weinhandlung hat montags bis samstags geöffnet und verfügt auch über eine angeschlossene Bar, in welcher man die ausgesuchten Weine gleich mit kleinen Speisen probieren kann.

Ebenfalls am Place de la Madelaine befindet sich das Feinkostgeschäft Fauchon. Hier findet das Herz des Feinschmeckers alles, was es begehrt, wie zum Beispiel Kaviar, Trüffel und viele verschiedene exotische Früchte.

In der Rue des Saint-Pères findet man die traditionsreiche Chololaterie Debauve & Gallais, die bereits seit rund 200 Jahren existiert. Dieser Laden wirkt so elegant, dass man sich fast wie bei einem Juwelier fühlt.

Hier wird exklusive Schokolade mit wenig Zucker hergestellt, auf künstliche Zusätze wird komplett verzichtet. Der Laden befindet sich in einem historischen Gebäude, Herr Debauve heilt früher auch mit seinen Schokokreationen, denn er war der Apotheker von König Louis XVI.

Weitere empfehlenswerte Delikatessenläden sind der Käseladen Barthélemy in der Rue de Grenelle, die Eisdiele Berthillon in der Rue Saint-Louis-en-Ile, das Izrael mit Spezialitäten aus aller Welt in der Rue Francois Miron und den chinesischen Supermarkt Tang Frères in der Avenue de Choisy.

Foto: © Lucky Dragon – Fotolia.com

Essen und Trinken in Paris

10. August 2011

Frankreich ist für seine gute und eher gehobene Küche bekannt, doch speziell für Paris typische Speisen und Getränke sucht man vergeblich. Häufig hört man in Frankreich noch die Begriffe Haute Cuisine und Nouvelle Cuisine.

Straßencafés sind besonders typisch für Paris

Während die Haute Cuisine vor allem durch viele Gänge und Üppigkeit charakterisiert war, setzt man bei der Nouvelle Cuisine eher auf naturbelassene Speisen und vor allem kleinere Portionen und weniger Gänge. Genauso wie in Deutschland, wird auch in Frankreich überwiegend mit Gas gekocht. Der Vorteil in Deutschland ist, dass man schon recht günstiges Gas bekommen kann.

Wenn man heute in Paris essen geht, dann wird man jedoch in der Regel auf keine dieser Varianten treffen, denn häufig werden Gerichte aus der gutbürgerlichen Küche serviert. Man muss das Restaurant mit Bedacht auswählen, denn leider bekommt man in vielen einfache Gerichte zu überteuerten Preisen.

Die Pariser gehen gerne essen, und entsprechend groß ist auch die Auswahl an Lokalen. Überraschenderweise befinden sich die meisten Restaurants sogar in den Stadtteilen, die für den Tourismus eher uninteressant sind.

An den touristischen Hot Spots dagegen findet man vor allem Fast Food Lokale und teure Restaurants, in denen die Qualität oftmals nicht den hohen Preisen entspricht. In vielen Lokalen geht man wieder dazu über, einfache Gerichte zu moderaten Preisen anzubieten.

In Paris findet man fünf verschiedene Arten von Lokalen, nämlich Restaurants, Bistros, Brasseries, Salons de Thé und Cafés. In den Restaurants bekommt man Spezialitäten aus den unterschiedlichsten französischen Gegenden, aber in vielen Restaurants gibt es auch internationaler Küche.

In Paris wird mittags in der Regel zwischen 12 und 14.30 Uhr gespeist, das Diner nehmen die meisten zwischen 19 und 20.30 Uhr ein, in gehobenen Restaurants sollte man reservieren. Essen à la Carte ist wesentlich teurer, als wenn man ein Menü oder die Plat du Jour (das Tagesgericht) bestellt.

Die Pariser lieben ihre Brasserien, hier kann man vor allem Kleinigkeiten essen, außerdem haben die meisten Brasserien ihre Küche durchgehend geöffnet und häufig bis nach Mitternacht. Man kann in einer Brasserie auch einfach nur ein Bier oder ein Glas Wein trinken.

Am meisten lieben die Pariser jedoch ihre Bistros, hier trifft man sich regelmäßig, und um das typische Leben in Paris kennenzulernen, sollte man unbedingt auch ein Bistro besuchen. Im Bistro geht es sehr locker und eher familiär zu, in der Regel bekommt man ein Tagesgericht und Kleinigkeiten zu essen.

In de Bistros gibt es häufig nur kleine Tische für zwei Personen, außerdem stehen sie sehr dicht beeinander, es kann in den Stoßzeiten also schon mal etwas eng werden. Die Preise in den Bistros sind moderat, hier speisen Menschen aus den verschiedensten Schichten.

Ebenfalls zum Alltag der Pariser gehört der Besuch eines Cafés, nicht nur, um etwas zu trinken, sondern auch um zu lesen oder etwas zu spielen. Typisch für Paris sind die Straßencafés, in vielen Cafés bekommt man auch eine kleine Auswahl an kleinen Snacks.

Wenn man in Paris Kuchen essen möchte, dann geht man nicht in ein Café, sondern in einen Saon de Thé. Neben Kaffee und Kuchen bekommt man hier häufig auch ein paar Snacks zu essen, wie zum Beispiel ein Omelett oder Würstchen.

Foto: Stefan Ataman/www.fotolia.de

Besondere Restaurants in Paris

18. November 2009

Paris ist auch die Stadt der Genüsse, so dass man sich ruhig einmal ein besonderes Erlebnis in einem Restaurant der gehobenen Klasse gönnen sollte. Nachfolgend ein paar Vorschläge, wenn man sich einen besonderen Abend machen möchte.

Guy Savoy
18, rue Troyon

L’Atelier de Joel Robuchon
5, rue de Montalembert

L’Espadon
15, place Vendôme (Hotel Ritz)

Laurent
41, avenue Gabriel

Les Ambassadeurs
10, place de la Concorde (Hotel Crillon)

Michel Rostang
20, rue Rennequin

Pierre Gagnaire
6, rue Balzac

Senderens
9, place de la Madeleine

Taillevent
15, rue Lamennais

Le Violon d’Ingres
135, rue Saint-Dominique

L’Ambassade d’Auvergne
22, rue du Grenier St-Lazare

Le Bistrot du Sommelier
97, boulevard Haussmann

Brasserie Lipp
151, boulevard Saint-Germain

Astier
44, rue Jean-Pierre Timbaud

Spoon
12, rue de Marignan

La Gazzetta
29, rue de Cotte

Maceo
15, rue des Petits Champs

Silk & Spice
6, rue Mandar

Naschen erlaubt

18. November 2009

In Paris gibt es einen besonderen Laden, der nicht zu denen gehört, die Touristen anlocken wie die Boutiquen der großen Modeschöpfer und Designer. Von außen sieht das Geschäft in der Rue Bonaparte jedoch fast aus wie das Geschäft eines Couturiers. Verkauft werden hier allerdings keine Designer-Roben oder edle Handtaschen, sondern exquisite Leckereien für Naschkatzen.

Pierre Hermé betreibt eine Patisserie und wird auch oft als der Picasso dieser Branche bezeichnet. Der 47-jährige verkauft in seinem Laden außergewöhnliche Kreationen und besondere Leckerbissen, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch noch das Auge verführen. Eine besondere Spezialität des Hauses sind die Makronen, die sogar in japanischen und französischen Boutiquen verkauft werden. Der Laden in der Ruhe Bonaparte ist also ein richtiger Geheimmtipp für Naschkatzen.