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Der geschichtsträchtige Place de la Bastille

4. Oktober 2010

Der Place de la Bastille ist ein sehr geschichtsträchtiger Platz, da sich gleich daneben zwischen 1383 und 1790 die berühmte Bastille befand, welche während der Französischen Revolution zerstört wurde. In der Mitte des Platzes steht, zur Erinnerung an die Julirevolution im Jahr 1830, die Julisäule.

Die Julisäule auf dem Place de la Bastille

Die Julisäule auf dem Place de la Bastille

Heute sieht man von der berühmten Bastille gar nichts mehr, auf dem Platz herrscht stets ein reges Treiben. Die Bastille wurde zwischen den Jahren 1370 und 1382 von Karl V. in Auftrag gegeben, die Julisäule, die so genannten Colonne de Juillet, markiert heute den ehemaligen Standort des Gebäude.

Unter der Herrschaft von Ludwig XII, funktionierte der berüchtigte Kardinal Richelieu die Bastille dann zum Staatsgefängnis um, hier konnten auf Befehl des Königs Gefangene untergebracht werden. Beim Volk war das Gebäude natürlich verhasst, und der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 stellte den Beginn der Französischen Revolution dar.

Nach der Revolution wurde das Gebäude vernichtet, aus den Steinen baute man die Brücke Pont-de-la-Concorde. Im Jahr 1840 errichtete man dann die Julisäule, um der Opfer der Revolution im Jahr 1830 zu gedenken. Seit dem Jahr 1989 befindet sich hier die neue Pariser Oper. Für die Pariser und auch Touristen ist der Platz ein sehr beliebter Treffpunkt, hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte statt.

Heute zählt das Gebiet rund um den Place de la Bastille zu den In-Vierteln der Stadt Paris, denn während hier früher vor allem Handwerker und Arbeiter wohnten, siedelten sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Kneipen, Lokale und Kunstgalerien an.

Métrostation Bastille

Foto: davido/www.fotolia.com

Das Forum des Halles

4. Oktober 2010

Les Halles ist ein Stadtteil im Zentrum von Paris, im 1. Arrondissement gelegen. Das Forum des Halles ist ein riesiges Einkaufs- und Erlebniszentrum im Herzen der französischen Hauptstadt.

Das Forum des Halles im gleinamigen Stadtteil

Das Forum des Halles im gleinamigen Stadtteil

Bis zum Jahr 1972 standen an dieser Stelle die alten Markthallen, die dann jedoch abgerissen wurde. Im Jahr 1977 eröffnete dann das Forum des Halles seine Pforten, es wurde inzwischen jedoch mehrmals umgebaut und verändert. Seit jeher herrschte an dieser Stelle ein reger Betrieb, die alten Markthallen wurden auch gerne als “Bauch von Paris” bezeichnet.

Jedes Jahr zählt das Einkaufszentrum mehr als 40 Millionen Besucher, gerade junge Leute zieht es hierher. Das Forum des Halles erstreckt sich über vier Ebenen, teils über der Erde und teils in den Boden eingelassen. Es besteht aus insgesamt 160 Geschäften, dazu gesellt sich noch eine Reihe von Restaurants. Darüber hinaus gibt es im Forum des Halles noch ein Kino mit mehreren Sälen sowie das größte Hallenbad der französischen Hauptstadt.

Bereits seit dem 12. Jahrhundert befand sich im Pariser Stadtteil Les Halles ein überdachter Markt. Heute ist das Forum des Halles architektonisch sehr modern gestaltet, es umfasst mehrere Passagen, die von außen an Röhren erinnern. Mittlerweile ist dort auch der Espace Photographique de Paris untergebracht, der auch eine Videothek und eine Bibliothek umfasst.

Momentan hat man in Paris konkrete Pläne zum Umbau des Forum des Halles, es soll vor allem ein neues Glasdach erhalten, der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen. Ein Besuch des Einkaufs- und Erlebniszentrums ist vor allem für einen verregneten Urlaubstag zu empfehlen, denn hier kann man herrlich bummeln.

Rue Rambuteau, Métrostation Les Halles
Internet: www.forum-des-halles.com

Foto: Brams/www.fotolia.com

Das Vergnügungsviertel rund um den Place Pigalle

4. Oktober 2010

Wer kennt nicht das Lied “Pigalle, Pigalle”?! Wer Paris bei Nacht erleben möchte, der muss unbedingt das Vergnügungsviertel rund um den Place Pigalle gesehen haben. Hier steppt der Bär vom späten Abend bis in die frühen Morgenstunden.

Der weltberühmte Nachtclub Moulin Rouge

Der weltberühmte Nachtclub Moulin Rouge

Das weltberühmte Moulin Rouge ist wohl die größte Attraktion des Pigalle-Viertels, das sich am Fuß des Hügels Montmartre befindet. Hier wimmelt es nur so von Nachtclubs, Peep Shows, Sex Shops und Sex Kinos, es gibt sogar ein interessantes Erotik-Museum, das sich mit erotischer Kunst befasst.

Tagsüber ist es am Place Pigalle sehr ruhig, dafür wird es spät abends dann richtig turbulen, denn dann tummeln sich hier vor allem unzählige Touristen, um einen Blick auf das weltberühmte Moulin Rouge zu erhaschen. Viele Reiseveranstalter bieten auch einen Abend in diesem besonderen Nachtclub an, so dass man abends auch zahlreiche Reisebusse im Pigalle-Viertel sieht.

In den kleinen Seitenstraßen des Place Blanche bieten Prostituierte ihre Dienste an, vor den Nachtclubs des Viertels versuchen Angestellte die Touristen in die Etablissements zu locken. Sicher ist ein Besuch des Moulin Rouge oder eines anderen Nachtclubs nicht gerade billig, doch ist es sicherlich ein ganz besonderes Vergnügen, sogar Frauen können sich die Show ohne weiteres ansehen.

Im Grunde befindet sich hier am Place Pigalle das Pariser Rotlichtmilieu, das man durch aus mit dem anderer Metropolen vergleichen kann. Dennoch hebt sich dieses Viertel von anderen seiner Art ab, denn es wirkt wesentlich stilvoller und gar nicht schmuddelig.


Der Place du Tertre

4. Oktober 2010

Der Place du Tertre befindet sich auf dem Hügel Montmartre unweit der berühmten Kirche Sacré-Coeur.

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Es ist vor allem das Zentrum der Künstler, denn bereits sehr früh liesen sich im Stadtteil Montmartre Künstler nieder. So können sich Touristen auf dem Platz zeichnen oder karikaturieren lassen, um ein schönes Andenken an den Aufenthalt in Paris zu haben.

Hier sitzt bei schönem Wetter eine Vielzahl an Künstlern, jeder davon hat seinen ganz eigenen Stil, so dass man sich in Ruhe die einzelnen Werke betrachten kann, bevor man sich für einen davon entscheidet.

Für solch einen recht kleinen Platz, ist auf dem Place du Tertre immer sehr viel los, so dass es meistens ein dichtes Gedränge gibt. Dennoch versprüht dieser Platz einen ganz besonderen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Auch wenn die Außenbereiche der Restaurant und Cafés meistens überfüllt sind, herrscht hier eine gewisse Gemütlichkeit und Gelassenheit.

Natürlich ist der Place du Tertre heute fast ausschließlich vom Tourismus geprägt, mit der einstigen Künstlerkolonie hat das nicht mehr viel zu tun. Dennoch sollte man die Atmosphäre hier auf sich wirken lassen und sich etwas Zeit nehmen, die Werke der einzelnen Künstler zu betrachten.

Am Place du Tertre gibt es außerdem viele gemütliche Restaurants und Cafés, wo man im Sommer auch draußen auf dem Platz sitzen kann. Die meisten Gebäude rund um den Platz stammen noch aus dem 18. Jahrhundert.

Bei einem Sprachurlaub in Frankreich sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um das Gebiet rund um den Place du Tertre zu erkunden.

Métrostationen: Anvers, Abbesses, Pigalle, Lamarck Caulaincourt

Foto: hassan bensliman/www.fotolia.com

Autosalon Paris 2010 vom 2. bis 17. Oktober

24. September 2010

Für Autofans weltweit steht bald wieder ein großes Event in Paris auf dem Programm, der Autosalon 2010, der immer im Wechsel mit der IAA stattfindet. Alle zwei Jahre steht Paris ganz im Zeichen der internationalen Automobilhersteller, am 2. Oktober ist es wieder so weit.

Auf dem Autosalon Paris 2010 werden viele Neuheiten präsentiert

Auf dem Autosalon Paris 2010 werden viele Neuheiten präsentiert

Den Pariser Autosalon gibt es bereits seit dem Jahr 1898, damals wurden auf der Terrasse des Jardin des Tuileries 232 Autos ausgestellt, es kamen damals schon 140.000 Besucher. Im Jahr 2008 konnte man dann mit mehr als 1,4 Millionen Besuchern einen neuen Rekord verzeichnen.

Während der Automesse gibt es viele Weltpremieren, doch nicht nur die französischen Automobilhersteller nutzen diese Plattform. Auch Hersteller aus Asien, Amerika oder Deutschland sind regelmäßig mit ihren neuen Modellen in Paris vertreten, um sie der internationalen Öffentlichkeit vorzustellen. Mercedes-Benz gehört zu den Herstellern, die seit Anfang an mit ihren Fahrzeugen beim Autosalon in Paris vertreten sind.

Bei der diesjährigen Messe haben sich vor allem die deutschen Automobilhersteller einiges vorgenommen, und werden dem Publikum zahlreiche neue Modell präsentieren. In der Vergangenheit mit dem Audi Q5 geworben, wird Audi bei dieser Messe allem mit dem viertürigen Coupé A7 für Aufsehen sorgen, daneben wird noch der sportliche A1 vorgestellt, sowie der Audi S1 und der Audi S8.

Mercedes präsentiert seinen neuen CLS mit veränderter Optik und weiterem Radstand, außerdem kommen wesentlich sparsamere Motoren zum Einsatz, dafür aber einen höheren Drehmoment verfügen. Darüber hinaus wird Mercedes auch den neuen Roadster SLS AMG, das neue S-Klasse Coupé sowie verschiedene Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge vorstellen.

Volkswagen plant die Präsentation des neuen Passat, der sowohl als Kombi als auch als Limousine erhältlich sein wird, im November wird das Auto auf dem Markt eingeführt, auch als Erdgas-Variante und als TDI.

BMW wartet mit dem neuen X3 auf, der inzwischen an Größe zugenommen hat, dabei jedoch etwas leichter ist. Im Jahr 2011 soll der Nachfolger des 6er BMWs in Serie gehen, es handelt sich dabei um einen Zweitürer, der als Coupé und als Cabrio erhältlich sein wird, in Paris wird jedoch vorerst die geschlossene Version präsentiert. Ab Oktober wird es dann auch einen veränderten Mondeo im Handel geben, als Kombi und als Limousine.

Der Autosalon Paris 2010 wird auch in diesem Jahr mit Sicherheit zum großen Erfolg werden, Besucher dürfen sich auf einige Überraschungen freuen, und die Herzen der Autofans werden wieder höher schlagen.

Foto: Michael Shake/www.fotolia.com

Autofahren in Paris

25. Dezember 2009

Autofahrer benötigen in Paris gute Nerven, denn das Verkehraufkommen ist sehr hoch, vor allem während des Feierabend-Verkehrs. Auch in Frankreich gilt die Gurtpflicht, das Telefonieren während der Fahrt ist strengstens verboten. Bei einem Unfall mit Blechschaden, lohnt sich das Herbeirufen der Polizei nicht, lediglich wenn Personen geschädigt wurden, sollte dies geschehen. Ansonsten muss man sich mit dem Unfallgegner einigen und eine Unfallskizze anfertigen. Es empfiehlt sich das Fotografieren des Schadens und das Notieren von Zeugen.

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind 50 km/h erlaubt, auf der Autobahn 130 km/h. Wenn eine Schnellstraße über zwei getrennte Fahrstreifen verfügt, dürfen 110 km/h gefahren werden, bei Regen allerdings nur 100 km/h. Auf den Nationalstraßen gelten 90 km/h, bei Regen nur 80 km/h. Vor allem auf den Autobahnen und der Péripherique werden die Geschwindigkeiten streng kontrolliert.

Die Métro von Paris

25. Dezember 2009

Métro von Paris

Métro von Paris

Das optimale Fortbewegungsmittel in Paris ist natürlich die Métro. Mit ihr kann man nicht nur das Pariser Zentrum, sondern auch zahlreiche Vororte erkunden. Die Preise sind relativ günstig, und man gelangt fast überall hin.

Berufstätige benutzen fast ausschließlich die Métro, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu gelangen, da sich die Parkplatzsuche im Zentrum etwas schwierig gestaltet.

Für Touristen gibt es spezielle Tickets, welche mehrere Tage gültig sind. Die Tickets “Paris Visite” gibt es für ein, zwei, drei oder fünf Tage und berechtigen zum unbegrenzten Fahren innerhalb der gewählten Zonen.

Auch Busse und Züge können benutzt werden, für einige Museen gibt es ermäßigte Eintrittskarten. Die Metrolinien verkehren fast rund um die Uhr, nur in den frühen Morgenstunden ist eine Pause, so dass die Métro fast ständig zur Verfügung steht.

Auch mit dem Bus kann man die französische Hauptstadt erkunden, doch der kommt wegen des großen Verkehrsaufkommens wesentlich langsamer voran. Damit der Bus auch wirklich anhält, sollte dem Fahrer gewunken werden. Auch ein Taxi ist nicht sehr teuer, doch ist es nicht immer einfach, ein freies Fahrzeug zu erwischen.

Das Schloss von Versailles

25. Dezember 2009

Schloss Versailles

Schloss Versailles

Versailles ist ein Vorort von Paris, hier residierten lange Zeit die französischen Könige in dem wunderschönen Barockschloss. Im Jahr 1623 ließ König Ludwig XIII sich an dieser Stelle ein Jagdschloss errichten.

Der Sonnenkönig Ludwig XIV ließ es dann ab dem Jahr 1661 als Residenz erweitern und für seine Zwecke umbauen. Das Schloss, welches inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, zählt zu den größten europäischen Schlössern und war lange Zeit das Vorbild für den Bau anderer Schlösser in Europa.

Beeindruckend ist nicht nur das berühmte Barock-Schloss, sondern auch die weitläufige Gartenanlage. Für den Besuch des Schlosses sollte man möglichst einen ganzen Tag einplanen, denn der Andrang bei den Führungen ist stets sehr groß, so dass auch mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Die prunkvollen Räume des Schlosses Versailles sollten den Sonnenkönig Ludwig XIV verherrlichen. In den herrlichen Wandgemälden spiegeln sich die Erfolge des Königs in Szenen der griechischen Mythologie wider.

Jeder Raum ist auf seine Art beeindruckend, doch besonders der Spiegelsaal hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Er stellt die Verbindung zwischen den Wohnungen des Königs und der Königin dar. Insgesamt wurden 357 Spiegelflächen verarbeitete, dazu kommen Säulen aus Marmor und prunkvolle Lüster.

Im Zentrum des Schlosses befindet sich das berühmte Schlafzimmer des Sonnenkönigs, in dem er auch im Jahr 1715 verstarb. Hier fand jeden Morgen das aufwändige Aufsteh-Zeremoniell und abends das Ritual des Zubettgehens statt, bei dem stets ein ganzer Hofstaaat anwesend war. Auch das Schlafzimmer der Königin, in dem zuletzt Marie Antoinette nächtigte, kann besichtigt werden. Es ist kaum weniger prunkvoll als das des Königs.

Während der Besichtigung von Versailles gelangt der Besucher auch in die Schlosskapelle und das Opernhaus. In letzterem wurden auch Theaterstücke aufgeführt und große Bankette veranstaltet. Das Theater fasste rund 700 Zuschauer und wurde wegen der besseren Akustik komplett aus Holz errichtet. In diesem Theater saß der König nicht auf einem Balkon, sondern in einer versteckten Loge, so dass nicht jeder sehen konnte, wann er kam und wann er das Theater wieder verlies.

Die Schlosskapelle hat eine Höhe von 25 Metern und wurde zweistöckig gebaut, denn die obere Ebene war der königlichen Familie vorbehalten. Die mit Gold verzierte Orgel der Kapelle ist noch im Originalzustand erhalten geblieben.

Genauso beeindruckend wie die zahlreichen Räumlichkeiten des Schlosses ist die wunderschöne Parkanlage des Schlosses. Es ist eine Präsentation der französischen Gartenbaukunst der damaligen Zeit mit sehr symetrischen Formen und geraden Linien. Der Park von Versailles wird von zahlreichen Wasserflächen geprägt, auf dem weitläufigen Kanalsystem konnte sich die Monarchen früher sogar mit Gondeln fortbewegen.

Es wurden herrliche Terrassen angelegt und kunstvolle Brunnenanlagen gestaltet. Überall im Park laden gemütliche Ecken zum Verweilen und Ausruhen ein. In der Anlage befinden sich noch zwei kleine Lustschlösser, das Grand Trianon und das Petit Trianon.

Für die Besichtigung des Schlosses von Versailles und der wunderschönen Parkanlage sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, damit man alles in Ruhe anschauen kann. Das Schloss erreicht man am besten mit der S-Bahn.

Anfahrt: S-Bahn Linie C, Haltestation Versailles-Rive-Gauche

Internet: www.chateauversailles.fr

Place Vendôme

25. Dezember 2009

Der Place Vendôme wurde zwischen 1687 und 1699 angelegt, damals noch mit einer Reiterstatue von König Ludwigs XIV. Im Jahr 1810 wurde dieses Denkmal dann durch die 44 Meter hohe Säule ersetzt, welche noch heute den Mittelpunkt des Platzes markiert.

Der Place Vendôme in Paris

Der Place Vendôme in Paris

Sie ist mit Szenen aus der Schlacht von Austerlitz verziert, und als Vorbild diente eine Säule in Rom. Auf der Spitze thront eine Statue von Napoleon I.

Der Place Vendome gehört zu den berühmten fünf königlichen Plätzen in der französischen Hauptstadt. Die ursprüngliche Säule wurde im Jahr 1871 zerstört, und drei Jahre später wurde das heutige Exemplar fertiggestellt. Am Place Vendôme befindet sich das berühmte Nobel-Hotel Ritz, in welchem viel Prominenz absteigt.

Métrostationen: Tuileries, Opéra, Pyramides, Madeleine

Place de la Concorde

25. Dezember 2009

Obelisk auf der Place de la Concorde

Obelisk auf der Place de la Concorde

Der Place de la Concorde gehört zu den königlichen Plätzen in Paris, denn er wurde zwischen 1755 und 1775 zu Ehren von König Ludwig XV angelegt. Ehemals stand in der Mitte des Platzes ein Reiterstandbild, welches während der Revolution zerstört wurde.

Der Platz erlangte auch einem sehr blutigen Grund Berühmtheit, denn hier wurden Ludwig XVI, Marie Antoinette und Robespierre mit der Guillotine enthauptet.

Heute ziert den Platz ein 23 Meter hoher Oblesik, der einst vor dem Tempel von Ramses II in Ägypten stand. Im Jahr 1836 schenkte ihn der ägyptische Stadthalter dem französischen König Louis-Philippe.

Außerdem wurden in diesem Jahr zwei schöne Springbrunnen errichtet, und seither zieren auch acht Frauenfiguren den Platz, welche die großen Städte Frankreichs symbolisieren. Der Place de la Concorde bildet das eine Ende der Champs-Elysées und ist zudem der größte aller Pariser Plätze.

Métrostation Concorde

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