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Der Place des Vosges

3. August 2011

Zu den schönsten Plätzen in Paris gehört der Place des Vosges, auf deutsch Vogesenplatz, der sich im Viertel Marais im vierten Pariser Arrondissement befindet. Früher hieß er Place Royal, doch nach der Französischen Revolution wurde er umbenannt.

Die wunderschönen Arkaden um den Place des Vosges herum

Wenn man das Viertel Marais in Paris besucht, dann muss man den Place des Vosges unbedingt gesehen haben, denn er gehört mit Sicherheit zu den Sehenswürdigkeiten von Paris und beeindruckt durch seine fantastische Architektur und wunderschöne Gestaltung

Errichtet wurde der Platz unter der Herrschaft von König Ludwig XIII, deshalb sind auch die Brunnen im Zentrum des Place des Vosges nach ihm benannt. Die elegante Bauweise repräsentiert den klassischen französischen Stil Anfang des 17. Jahrhunderts.

Zu den besonderen Gebäuden, welche den Place des Vosges umgeben, gehört das ehemalige Haus des berühmten Autoren Victor Hugo, der unter anderem den Roman “Der Glöckner von Notre Dame” geschrieben hat.

Inzwischen ist in diesem Haus ein städtisches Museum untergebracht, welches jeden Tag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet ist (außer montags) und keinen Eintritt kostet. Im Norden und im Süden wird der Platz von zwei Pavillons begrenzt.

Im Süden befindet sich der Königspavillon, im Norden ist der Königinnenpavillon platziert, doch leider kann man beide Paläste nur von außen bewundern. Der Bereich um den Place des Vosges herum ist ein gefragtes Wohngebiet, hier kann man durchaus auch eine Ferienwohnung Paris finden.

Hier befinden sich auch ein paar sehr beliebte und gute Hotels, wie zum Beispiel das Hotel des Chevaliers (3 Sterne) und das Hotel Pavillon de la Reine (4 Sterne). Wechselnde und empfehlenswerte Ausstellungen gibt es in der Galerie Vivendi.

Der Place des Vosges ist von herrlichen Arkaden umgeben, die zu einem Bummel einladen, und mit verschiedenen Restaurants und Cafés aufwarten. Neben der berühmten Galerie Vivendi gibt es an diesem Platz noch weitere interessante Galerien, die Kunstwerke haben allerdings einen stolzen Preis.

Im Südwesten des Place des Vosges ist tagsüber ein Tor geöffnet, durch welches man in eine wunderschöne Gartenanlage gelangt, die zum Hôtel de Sully gehört. In diesem ehemaligen Hotel ist aktuell das Museum für Fotografie untergebracht, im angeschlossenen Buchladen gibt es interessante Bücher zum Thema.

Wenn man den Garten durchschritten hat, gelangt man in einen Hof, in welchem vier Statuen die Jahreszeiten repräsentieren. Unweit des Place des Vosges befindet sich der Place de la Bastille, so dass man zu Fuß wunderbar eine Besichtigung beider Plätze miteinander kombinieren kann.

Foto: photosjcc/www.fotolia.de

Mit dem Hausboot quer durch Frankreich

2. August 2011

Frankreich ist eines der beliebtesten Reiseländer in Europa. Es verfügt über abwechslungsreiche Landschaften, einzigartige Sehenswürdigkeiten und eine besondere Lebensart. Man kann hier auf die unterschiedlichste Art seine Ferien verbringen, etwas ganz Besonderes ist die Urlaubsreise auf einem Hausboot in Frankreich.

Ein Urlaub auf dem Hausboot kann sehr aufregend sein

Und für diese Art des Reisens bietet Frankreich die besten Voraussetzungen. Das Netz der Wasserstraßen aus Flüssen und Kanälen ist rund 8000 Kilometer lang und etwa 2000 Schleusen überwinden die Höhenunterschiede. Damit hat jeder Freizeitkapitän auf einem Hausboot genügend Wasser unter dem Kiel.

Das Anmieten eines Hausbootes für eine gemütliche Reise ist in Frankreich völlig unproblematisch. Man benötigt für das Hausboot im Allgemeinen keinen Bootsführerschein und in allen Landesteilen gibt es Vermietstationen wie z.B. Le Boat.

Hier bekommt der Urlauber Kartenmaterial und die entsprechende Einweisung. Die Boote erinnern mit ihrer Ausstattung an ein Ferienhaus und der Hausbooturlaub ist besonders für Familien ein Erlebnis.

Man darf die Kinder unter Aufsicht auch mal ans Steuer lassen. Nun muss nur noch überlegt werden, welche der interessanten Regionen Frankreichs mit dem Hausboot befahren werden soll.

Der Nordosten Frankreichs kommen Naturliebhaber mit einem Hausboot ganz besonders auf ihre Kosten. Die Picardie, Ardennen, Champagne und Elsass-Lothringen haben besonders reizvolle Landschaften zu bieten, die vor allem im Elsass voller Romantik sind.

Im Nordwesten gibt es vor allem in der abwechslungsreichen Bretagne viele Möglichkeiten für einen Urlaub auf dem Hausboot und es müssen viele Schleusen befahren werden. Am Nantes-Brest-Kanal liegen zahlreiche historische Ortschaften.

Die bekannteste und beliebteste Region für eine Reise mit dem Hausboot ist Zentralfrankreich. Entlang der Flüsse Loire und Saone sowie etlicher Kanäle begleiten viele Burgen und Schlösser, sehenswerte Städte und berühmte Weinbaugebiete den Freizeitkapitän.

Im Süden Frankreichs sind vor allem der Canal du Midi, der Mittelmeer und Atlantik miteinander verbindet, sowie der Canal de la Robine die bekanntesten Reviere. Diese Kanäle sind auch für den Neuling geeignet.

Foto: Ideen/www.fotolia.de

Eine unvergessliche Reise nach Paris

29. Juli 2011

Eine Reise nach Paris ist in vielerlei Weise ein Hochgenuss. Zuallererst ist natürlich das kulturelle Angebot der Seine-Metropole hervorzuheben. Wer schon immer einmal die Mona Lisa sehen wollte, der muss in den Louvre gehen.

Eine Paris Reise wird auf alle Fälle unvergesslich sein

Eugène Delacroix’ „Die Freiheit führt das Volk“ als DAS Gemälde der Julirevolution des Jahres 1830 und somit auch als ein symbolisch für die Geschichte des französischen Volkes stehendes Kunstwerk; es ist dort ebenfalls zu bewundern.

Zusätzlich zu der an sich schon beeindruckenden Sammlung an Kunst bietet der Louvre ein großes Angebot temporärer Ausstellungen. Welche Ausstellungen momentan angeboten werden, kann einfach und unkompliziert auf der Seite des Louvres genauso nachgelesen werden wie Eintrittspreise und Öffnungszeiten des kulturellen Zentrums von Paris.

Aber auch jenseits der großen Galerien bietet Paris einiges im künstlerischen Bereich. Die Vielzahl an großen und kleinen Galerien, beispielsweise der Fondation Cartier oder der Galerie Claude Bernard, ist auf jeden Fall interessant und abwechslungsreich.

Neben der Kunst ist Paris berühmt für sein Essen. Nicht ohne Grund prägten die Franzosen den Begriff des Savoir-vivre; die Kunst des Lebens. Zu einem angenehmen Leben gehört auch ein gutes Essen.

Wein und Käse – dafür sind die Franzosen berühmt, aber damit allein sind die Höhepunkte des französischen Essens noch nicht erschöpft. Wer französische Leckereien wie Salade Niçoise oder Coq au Vin nachkochen möchte, der kann sich die nötigen Zutaten in Deutschland über einen Online Lebensmittel- Lieferservice besorgen!

Dort kann man sich mit allen nötigen kulinarischen Leckereien eindecken, um sich ein wenig Savoir-vivre nach Hause zu holen. Wenn man dann so viel französische Küche genossen hat, dass die Lust auf eine andere kulinarische Nationalität hat, dem kann auch geholfen werden.

Freunde der japanischen Küche kann mit einer Sushi Zustellung ausgeholfen werden. Auch leckeres Essen aus anderen Ländern lässt sich auf diese Weise beziehen! So kann nach einem Wochenende voller französischer Köstlichkeiten spielend leicht ein Ausgleich gefunden werden!

Sommer in Paris

6. Juli 2011

Paris ist immer eine Reise wert, doch gerade im Sommer hat die Stadt an der Seine seinen Besuchern besonders viel zu bieten. Das Angebot ist so vielfältig, dass es vielen schwer fällt, ein Programm für die Paris Reise zusammen zu stellen.

Der virtuelle Reiseführer "Mon été à Paris" informiert Touristen umfassend

Der regionale Ausschuss für Tourismus Paris Ile-de-France hat deshalb einen Reiseführer mit dem Titel “Mon été à Paris” (Mein Sommer in Paris) herausgebracht. Mit diesem virtuellen Reiseführer fällt es leichter, einen Überblick über die sommerlichen Veranstaltungen in Paris zu bekommen.

Auf der Webseite www.neues-paris-idf.com wird man regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen informiert und bekommt wertvolle Tipps zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Highlights der französischen Hauptstadt.

Im Reiseführer findet man zahlreiche Informationen zu Ausstellungen, Kinoprogrammen, Wanderungen, Festlichkeiten, Musikveranstaltungen und Aktivitäten für die ganze Familie, so dass der Sommer in Paris unvergesslich wird.

In den Monaten Juli und August zählte man im Jahr 2010 fast 3 Millionen Besucher in der Weltstadt an der Seine. Somit kommen gerade im Sommer die meisten Touristen in die Region Paris/Ile-de-France.

Im Reiseführer des regionalen Ausschuss für Tourismus Paris Ile-de-France sind über 70 empfehlenswerte Veranstaltungen und rund 40 weitere Vorschläge aufgeführt, für jeden Geschmack ist das passende dabei.

Darüber hinaus findet man darin eine Reihe guter Adressen, was Restaurants, Bars, das Nachtleben und das Einkaufen in Paris angeht. Auch wer in Paris ein Hotel sucht, wird auf der Webseite über Unterkünfte in der Stadt der Liebe informiert.

Den Reiseführer “Mon été à Paris” gibt es in Paris auch in gedruckter Variante, allerdings nur in englischer und französischer Sprache. Man erhält in an 24 Metrostationen, den Flughäfen, in zahlreichen Hotels und an vielen anderen Stellen.

Valentinstag in Paris

26. Januar 2011

St. Valentin ist der Patron der Liebenden, Paris ist die Stadt der Liebe. Was könnte passender sein, als den romantischsten Tag des Jahres – den Valentinstag – in Paris zu verbringen? Auf dem Eiffelturm, in den typisch französischen Bistros, an der Seine oder in einem der traumhaften Stadtparks: überall ist die französische Leidenschaft und Sinnlichkeit spürbar.

Vom Hotel Little Palace aus kann man einen Blick über Paris genießen

Vom Hotel Little Palace aus kann man einen Blick über Paris genießen

Am besten bleiben Paare gleich ein ganzes Valentinswochenende, um den Zauber der Stadt ganz zu erleben. Ein Geschenkgutschein zum Valentinstag für den Liebsten bietet Wellness, Entspannung und französisches Flair in den traumhaft romantischen Hotels dieser Stadt der Liebe. Welches Geschenk könnte unvergesslicher sein?

Im Louvre sehen Verliebte reizende Kunstwerke, in Stadtwäldern wie Bois de Boulogne tauchen Paare ein in die Natur und haben doch die Stadt mit ihrer Kultur, ihren schönen Cafés und den hochwertigen Restaurants in greifbarer Nähe.

Gerade beim guten französischen Essen, das als Candle-Light-Dinner am besten schmeckt, geht die Liebe durch den Magen wie nie zuvor. Wir möchten ein paar außergewöhnliche Hotels in Paris vorstellen, die sich ganz besonders für einen romantischen Aufenthalt in der Stadt der Liebe anbieten.

Clos Medicis Hotel
Zentral gelegen ist das Clos Medicis Hotel der perfekte Ausgangspunkt für ein romantisches Wochenende in Paris. Aber auch im Hotel lässt es sich gemeinsam mit allen Sinnen entspannen. Das moderne Design wirkt einladend, im Garten oder in der Lobby kann man die Seele baumeln lassen.

Little Palace Hotel
Passend zur Stadt der Liebe bietet das Little Palace Hotel eine Unterkunft, die luxuriöser, romantischer und erholsamer kaum sein könnte. Das Hotel liegt zentral, die Zimmer sind geräumig und der Service lässt nichts zu wünschen übrig, um den perfekten Urlaub zu bieten.

Hotel Madison
In einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert liegt das moderne und luxuriöse Hotel Madison, das Romantik, Entspannung und Komfort bietet. Von diesem stilvoll gestalteten Hotel aus lässt sich Paris wunderbar entdecken, denn es liegt zentral und besonders schön, so dass es vom ersten Moment an einen perfekten Urlaub schafft.

Foto: www.escapio.com

Das Château de Vincennes

4. Oktober 2010

Am Rand des Waldgebietes Bois de Vincennes, im gleichnamigen Pariser Vorort, liegt ein wunderschönes Schloss, das Château de Vincennes. Der beeindruckende Wohnturm hat eine Höhe von 50 Metern, und das gesamte Schloss ist von einer Mauer und einem Wassergraben umgeben.

Das Chateau de Vincennes mit seinem Wohnturm

Das Chateau de Vincennes mit seinem Wohnturm

Das Chateau de Vincennes wurde im Jahr 1373 fertiggestellt, im 17. Jahrhundert kamen dann noch die Pavillons des Königs und der Königin hinzu. Die königliche Residenz zählt zu den wichtigsten Schlössern in ganz Frankreich und dienste später auch als Gefängnis, wo unter anderem der Marquis de Sade und Diderot einsaßen.

Die Lage des Schlosses, etwas außerhalb des Stadtzentrums, wurde ganz bewusst gewählt, denn gerade in Krisenzeiten sollte die Residenz den französischen Königen und den Mitgliedern der Regierung ausreichend Schutz bieten. Als König Ludwig XIV mit seinem kompletten Hof ins Schloss von Versailles umgezogen war, konnte das Chateau de Vincennes für militärische Zwecke genutzt werden.

Das gesamte Schloss mit seinen Pavillons, dem Wohnturm und der Kapelle kann man täglich im Rahmen einer Führung besichtigen. Zur Zeit sind dort auch einige Ministerien der französischen Regierung untergebracht. Am besten ist das Schloss mit der Metrolinie Nr. 1 zu erreichen.

Dem Schloss angeschlossen ist der Bois de Vincennes, der früher als Jagdgebiet der Könige diente und inzwischen wie ein Englischer Garten angelegt ist. Heute ist er ein äußerst beliebtes Naherholungsgebiet der Pariser Bevölkerung, denn mit seinem Zoo, den drei Seen und vielen Rad-, Wander- und Reitwegen bietet er viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Mitten in der weitläufigen Parkanlage befindet sich auch das Theater La Cartoucherie, das für seine avantgardistischen Vorstellungen bekannt ist.

Avenue de Paris, Métrostation Porte de Vincennes
Internet: www.chateau-vincennes.fr

Öffnungszeiten: Im Winter von 10 bis 17 Uhr und im Sommer von 10 bis 18 Uhr

Der geschichtsträchtige Place de la Bastille

4. Oktober 2010

Der Place de la Bastille ist ein sehr geschichtsträchtiger Platz, da sich gleich daneben zwischen 1383 und 1790 die berühmte Bastille befand, welche während der Französischen Revolution zerstört wurde. In der Mitte des Platzes steht, zur Erinnerung an die Julirevolution im Jahr 1830, die Julisäule.

Die Julisäule auf dem Place de la Bastille

Die Julisäule auf dem Place de la Bastille

Heute sieht man von der berühmten Bastille gar nichts mehr, auf dem Platz herrscht stets ein reges Treiben. Die Bastille wurde zwischen den Jahren 1370 und 1382 von Karl V. in Auftrag gegeben, die Julisäule, die so genannten Colonne de Juillet, markiert heute den ehemaligen Standort des Gebäude.

Unter der Herrschaft von Ludwig XII, funktionierte der berüchtigte Kardinal Richelieu die Bastille dann zum Staatsgefängnis um, hier konnten auf Befehl des Königs Gefangene untergebracht werden. Beim Volk war das Gebäude natürlich verhasst, und der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 stellte den Beginn der Französischen Revolution dar.

Nach der Revolution wurde das Gebäude vernichtet, aus den Steinen baute man die Brücke Pont-de-la-Concorde. Im Jahr 1840 errichtete man dann die Julisäule, um der Opfer der Revolution im Jahr 1830 zu gedenken. Seit dem Jahr 1989 befindet sich hier die neue Pariser Oper. Für die Pariser und auch Touristen ist der Platz ein sehr beliebter Treffpunkt, hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte statt.

Heute zählt das Gebiet rund um den Place de la Bastille zu den In-Vierteln der Stadt Paris, denn während hier früher vor allem Handwerker und Arbeiter wohnten, siedelten sich in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Kneipen, Lokale und Kunstgalerien an.

Métrostation Bastille

Foto: davido/www.fotolia.com

Das Forum des Halles

4. Oktober 2010

Les Halles ist ein Stadtteil im Zentrum von Paris, im 1. Arrondissement gelegen. Das Forum des Halles ist ein riesiges Einkaufs- und Erlebniszentrum im Herzen der französischen Hauptstadt.

Das Forum des Halles im gleinamigen Stadtteil

Das Forum des Halles im gleinamigen Stadtteil

Bis zum Jahr 1972 standen an dieser Stelle die alten Markthallen, die dann jedoch abgerissen wurde. Im Jahr 1977 eröffnete dann das Forum des Halles seine Pforten, es wurde inzwischen jedoch mehrmals umgebaut und verändert. Seit jeher herrschte an dieser Stelle ein reger Betrieb, die alten Markthallen wurden auch gerne als “Bauch von Paris” bezeichnet.

Jedes Jahr zählt das Einkaufszentrum mehr als 40 Millionen Besucher, gerade junge Leute zieht es hierher. Das Forum des Halles erstreckt sich über vier Ebenen, teils über der Erde und teils in den Boden eingelassen. Es besteht aus insgesamt 160 Geschäften, dazu gesellt sich noch eine Reihe von Restaurants. Darüber hinaus gibt es im Forum des Halles noch ein Kino mit mehreren Sälen sowie das größte Hallenbad der französischen Hauptstadt.

Bereits seit dem 12. Jahrhundert befand sich im Pariser Stadtteil Les Halles ein überdachter Markt. Heute ist das Forum des Halles architektonisch sehr modern gestaltet, es umfasst mehrere Passagen, die von außen an Röhren erinnern. Mittlerweile ist dort auch der Espace Photographique de Paris untergebracht, der auch eine Videothek und eine Bibliothek umfasst.

Momentan hat man in Paris konkrete Pläne zum Umbau des Forum des Halles, es soll vor allem ein neues Glasdach erhalten, der Umbau soll noch in diesem Jahr beginnen. Ein Besuch des Einkaufs- und Erlebniszentrums ist vor allem für einen verregneten Urlaubstag zu empfehlen, denn hier kann man herrlich bummeln.

Rue Rambuteau, Métrostation Les Halles
Internet: www.forum-des-halles.com

Foto: Brams/www.fotolia.com

Das Vergnügungsviertel rund um den Place Pigalle

4. Oktober 2010

Wer kennt nicht das Lied “Pigalle, Pigalle”?! Wer Paris bei Nacht erleben möchte, der muss unbedingt das Vergnügungsviertel rund um den Place Pigalle gesehen haben. Hier steppt der Bär vom späten Abend bis in die frühen Morgenstunden.

Der weltberühmte Nachtclub Moulin Rouge

Der weltberühmte Nachtclub Moulin Rouge

Das weltberühmte Moulin Rouge ist wohl die größte Attraktion des Pigalle-Viertels, das sich am Fuß des Hügels Montmartre befindet. Hier wimmelt es nur so von Nachtclubs, Peep Shows, Sex Shops und Sex Kinos, es gibt sogar ein interessantes Erotik-Museum, das sich mit erotischer Kunst befasst.

Tagsüber ist es am Place Pigalle sehr ruhig, dafür wird es spät abends dann richtig turbulen, denn dann tummeln sich hier vor allem unzählige Touristen, um einen Blick auf das weltberühmte Moulin Rouge zu erhaschen. Viele Reiseveranstalter bieten auch einen Abend in diesem besonderen Nachtclub an, so dass man abends auch zahlreiche Reisebusse im Pigalle-Viertel sieht.

In den kleinen Seitenstraßen des Place Blanche bieten Prostituierte ihre Dienste an, vor den Nachtclubs des Viertels versuchen Angestellte die Touristen in die Etablissements zu locken. Sicher ist ein Besuch des Moulin Rouge oder eines anderen Nachtclubs nicht gerade billig, doch ist es sicherlich ein ganz besonderes Vergnügen, sogar Frauen können sich die Show ohne weiteres ansehen.

Im Grunde befindet sich hier am Place Pigalle das Pariser Rotlichtmilieu, das man durch aus mit dem anderer Metropolen vergleichen kann. Dennoch hebt sich dieses Viertel von anderen seiner Art ab, denn es wirkt wesentlich stilvoller und gar nicht schmuddelig.


Der Place du Tertre

4. Oktober 2010

Der Place du Tertre befindet sich auf dem Hügel Montmartre unweit der berühmten Kirche Sacré-Coeur.

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Der Place du Tertre auf dem Hügel Montmartre

Es ist vor allem das Zentrum der Künstler, denn bereits sehr früh liesen sich im Stadtteil Montmartre Künstler nieder. So können sich Touristen auf dem Platz zeichnen oder karikaturieren lassen, um ein schönes Andenken an den Aufenthalt in Paris zu haben.

Hier sitzt bei schönem Wetter eine Vielzahl an Künstlern, jeder davon hat seinen ganz eigenen Stil, so dass man sich in Ruhe die einzelnen Werke betrachten kann, bevor man sich für einen davon entscheidet.

Für solch einen recht kleinen Platz, ist auf dem Place du Tertre immer sehr viel los, so dass es meistens ein dichtes Gedränge gibt. Dennoch versprüht dieser Platz einen ganz besonderen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Auch wenn die Außenbereiche der Restaurant und Cafés meistens überfüllt sind, herrscht hier eine gewisse Gemütlichkeit und Gelassenheit.

Natürlich ist der Place du Tertre heute fast ausschließlich vom Tourismus geprägt, mit der einstigen Künstlerkolonie hat das nicht mehr viel zu tun. Dennoch sollte man die Atmosphäre hier auf sich wirken lassen und sich etwas Zeit nehmen, die Werke der einzelnen Künstler zu betrachten.

Am Place du Tertre gibt es außerdem viele gemütliche Restaurants und Cafés, wo man im Sommer auch draußen auf dem Platz sitzen kann. Die meisten Gebäude rund um den Platz stammen noch aus dem 18. Jahrhundert.

Bei einem Sprachurlaub in Frankreich sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, um das Gebiet rund um den Place du Tertre zu erkunden.

Métrostationen: Anvers, Abbesses, Pigalle, Lamarck Caulaincourt

Foto: hassan bensliman/www.fotolia.com

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