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Paris – Möbel Design erleben!

11. Januar 2012

Paris – Stadt der Liebe und der Mode, bekannt für guten Geschmack und jede Menge Stil. Bei diesem Ruf ist es nicht verwunderlich, dass hier eine Vielzahl an Hotels zu finden ist, die durch ihr besonderes Interieur bestechen.

In vielen Hotels in Paris kann man Möbel Design bewundern

Da ist zunächst das Hotel Pavillon St Augustin in einem der schicken Viertel der Stadt zwischen kleinen Boutiquen und großen Geschäften, in der Nähe des Place de la Concorde. Hier treffen Tradition und Moderne gekonnt aufeinander.

Viele Hotels haben eine prunkvolle Innenausstattung

Während in den öffentlichen Räumen die verschiedenen Stilrichtungen stilsicher kombiniert werden, kann bei den Zimmern gewählt werden.

Im klassischen Raum wird die vergangene Zeit großer französischer Hotels nachempfunden, sehr prunkvoll, mit viel Stoff und warmen Tönen. Dem gegenüber stehen die modern eingerichteten Zimmer, in denen Designmöbel aus Holz und gerade Formen die Atmosphäre prägen.

Eines der neueren Designerhotels in Paris ist das Pavillon Nation. Es besticht durch seine Farbauswahl und viel Licht. Die Inneneinrichtung ist vor allem in hellen Naturtönen und den Farben Rot und Weiß gehalten, was ihr eine nüchterne und zugleich warme Atmosphäre verleiht.

Das Hotel Villa Alessandra, ganz in der Nähe des Arc de Triomphe, ist ein Hotel im Stil der Provence. Erreicht wird dies durch Terracotta Fliesen am Boden, einfache Möbel aus hellem Holz und feinen Metallelementen und Stühlen aus Korb. Hinzu kommen eine Terrasse und ein kleiner Garten, in welchem man im Sommer auch mediterrane Gerichte genießen kann.

Wer richtig hip sein will, sollte im Mama Shelter Chopin einchecken. Hier handelt es sich um eines der unkonventionellen Designerhotels. In den Zimmern sind der schwarze Teppichboden und die dunklen Decken mit weißem Graffiti verziert, in dem kleine Botschaften zu lesen sind.

Dies wird kombiniert mit Betonwänden, Apple-Flachbildschirmen und Batman- oder Shrekleuchten auf dem Nachttisch. Die zum Hotel gehörende Bar und das Restaurant sind in den Abendstunden mehr als nur gut gefüllt während angesagte DJs die Plattenteller bedienen.

In Paris geht es auch etwas bodenständiger

Wer es doch ein wenig bodenständiger mag, dem sei das Hotel Odéon Saint-German in einer ruhigen Seitenstraße des Saint-Germain des Prés empfohlen. Es ist in einem alten aber sehr gepflegten kleinen Haus untergebracht.

Mit seiner Front aus schwarzem Holz und einer Lobby mit Kamin und niedrigen Decken, fühlt man sich fast wie in einem englischen Clubhaus. Die Zimmer haben hohe Decken, die gestaltet mit viel Rot, viel Stoff und viel Samt eine gemütliche Atmosphäre versprechen.

Foto: © albanw – Fotolia.com

Eine tolle Aussicht über Paris

5. Januar 2012

Paris ist eine wundervolle Stadt, eine Millionen-Metropole mit unvergleichlichem Charme. Wenn man in Paris ist, sollte man unbedingt auch eine Aussicht über die Stadt genießen, deshalb stellen wir heute die wichtigsten Aussichtspunkte der Stadt vor.

Vom Triumphbogen aus hat man einen tollen Blick über Paris

Die Nummer Eins ist natürlich der weltberühmte Eiffelturm, von hier hat man zweifelsohne den besten Blick über die ganze Stadt. Der imposante Eiffelturm verfügt über insgesamt drei Aussichtsplattformen, von der obersten in 273 Metern Höhe kann man bei gutem Wetter fast 70 Kilometer weit sehen.

Wer unter Höhenangst leidet, der hat jedoch auch von den anderen beiden Plattformen einen wunderbaren Blick. Der erste Aussichtspunkt befindet sich in einer Höhe von 57 Metern, die zweite in einer Höhe von 115 Metern.

Die ersten beiden Plattformen kann man wahlweise mit dem Fahrstuhl oder zu Fuß erreichen, zur Spitze des Eiffelturms kann man nur mit dem Aufzug gelangen. Am besten erklimmt man den Eiffelturm nach Einbruch der Dunkelheit, dann ist der Ausblick noch fantastischer.

Ein weiterer guter Aussichtspunkt in Paris ist der moderne Tour Montparnasse mit einer Höhe von 210 Metern und 59 Stockwerken. Er ist damit nach dem Eiffelturm das höchste Bauwerk der Metropole an der Seine.

In der 56. Etage befindet sich eine vollverglaste Aussichtsplattform, von der aus man einen 360° Panoramablick genießen kann. Innerhalb von knapp 40 Sekunden ist man mit dem schnellen Fahrstuhl oben angelangt und findet dort Infos zum Bauwerk und Orientierungstafeln.

Wenn man dann noch ein paar Stufen empor steigt, gelangt man auf die Freiluftterrasse des Tour Montparnasse. Hier in einer Höhe von 210 Metern kann  man alle Sehenswürdigkeiten von Paris sehen, wenn das Wetter gut ist, kann man bis zu 40 Kilometer weit sehen.

Einen guten Blick über Paris hat man auch von der Aussichtsplattform des Triumphbogens. Der Arc de Triomphe ist 50 Meter hoch, man muss fast 300 Stufen meistern, um ganz nach oben zu gelangen, dafür hat man aber auch einen tollen Ausblick.

Noch besser ist die Aussicht vom Nordturm der Kathedrale Notre Dame. Wenn man die fast 400 Stufen erklommen hat, kann man ziemlich weit sehen. Außerdem kann man die einzigartige Architektur des Bauwerkes von hier oben noch besser bewundern.

Ein weiterer Aussichtspunkt in Paris ist der Hügel Montmartre, von hier aus kann man sehr weit blicken. Noch gigantischer ist der Blick von der Spitze der Basilika Sacre Coeur aus, die Bewältigung der rund 600 Stufen lohnt sich auf jeden Fall, in einer Höhe von 112 Metern kann man bis zu 40 Kilometer weit sehen.

Es gibt noch zwei weitere Aussichtspunkte, an denen man nicht einmal Eintritt bezahlen muss. Zum einen handelt es sich um das Kaufhaus Galeries Lafayette, mit dem Aufzug gelangt man in die 6. Etage.

Wenn man dann noch ein paar Stufen erklimmt, gelangt man zur Dachterrasse, wo es auch ein Café gibt. Eine weitere Möglichkeit ist das Institut du Monde Arabe, mit dem Aufzug gelangt man in die 9. Etage und kann von der Dachterrasse aus einen tollen Blick genießen, ganz umsonst.

Die Anreise nach Paris

2. Januar 2012

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, nach Paris zu reisen, abhängig von den eigenen Wünschen und vor allem dem jeweiligen Budget. Pauschal kann man keine beste Art der Anreise empfehlen, deshalb möchten wir heute ein paar Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vorstellen.

Am Gare du Nord kommen vor allem Züge aus dem Ruhrgebiet an

Viele Busunternehmen bieten mehrtägige Reisen nach Paris an, meistens handelt es sich dabei um ein Wochenende oder auch eine 3- oder 4-tägige Kurzreise. Für einen ersten Besuch ist dies sicherlich eine gute Möglichkeit, um die Stadt ein wenig kennenzulernen.

Die Busreisen kosten in der Regel kein Vermögen, Unterkunft, Frühstück, Eintrittsgelder und Stadtrundfahrten sind häufig bereits im Reisepreis mit inbegriffen. Man sollte die Angebote allerdings gut vergleichen, so dass man keine böse Überraschung erlebt, falls noch zusätzliche Kosten anfallen.

Besonders günstig sind Busreisen, bei denen die Anreise in der Nacht erfolgt. Dabei muss man sich allerdings darüber im klaren sein, dass man im Bus nur im Sitzen schlafen kann, so dass der erste Tag in Paris sicher eher beschwerlich ist.

Die Anreise mit der Bahn ist auf jeden Fall teurer, dafür jedoch wesentlich bequemer. Wenn man zeitlich etwas flexibel ist, kann man sich nach besonderen Angeboten der Deutschen Bahn umsehen, so bietet diese zum Beispiel häufig zum Valentinstag günstige Tickets an.

Seit einiger Zeit kooperiert die Deutsche Bahn mit den Hochgeschwindigkeitszügen der SNCF, so dass man Paris besonders schnell erreichen kann. Günstige Zugtickets kann man vor allem in den grenznahen Städten, wie zum Beispiel Saarbrücken oder Karlsruhe ergattern.

Viele Reiseveranstalter bieten auch Pauschalangebote an, bei denen im Preis außer der Unterkunft auch die Kosten für die Bahnreise enthalten sind. Häufig ist es auch günstiger, einen Nachtzug zu nehmen, da die Hotelübernachtung teurer wäre.

Die Anreise mit dem Flugzeug erfordert normalerweise am wenigsten Zeit, wenn man kurzfristig bucht, kann man auch sehr günstige Tickets ergattern. Auf jeden Fall lohnt sich die Suche nach einem guten Preisvergleich im Internet, um die billigsten Flüge zu finden.

Oftmals sind die Flüge nach Paris sogar günstiger als Tickets für die Bahn. Man muss dann allerdings beachten, dass die Flughäfen außerhalb der Stadt liegen, so dass man noch ein Stück mit dem Bus oder der Bahn fahren muss.

Die Anreise mit dem Auto mag auf den ersten Blick am einfachsten sein, doch Autofahren in Paris kostet vor allem viel Nerven. Man muss in Frankreich nicht nur Gebühren für die Nutzung der Autobahn bezahlen, sondern zusätzlich noch Parkgebühren.

Direkt bei den Hotels gibt es eher selten Parkmöglichkeiten, die Parkplatzsuche kann nervenaufreibend und langwierig sein. Wenn man nicht auf das eigene Auto verzichten möchte, dann sollte man es am besten auf einem Park- and Ride-Parkplatz außerhalb stehen lassen.

Am boulevard péripherique gibt es mehrere solcher Parkplätze, für ein Wochenende muss man mit Kosten von etwa 25 Euro rechnen. Mit der Metro kann man dann bequem ins Zentrum von Paris fahren.

Wenn man das Auto für ein Wochenende in einem innerstädtischen Parkhaus abstellen würde, müsste man mit Kosten von rund 60 Euro rechnen. Sehr empfehlenswert sind die überwachten Parkgaragen von Parking Paris 19, auf unbewachten Parkplätzen kann man böse Überraschungen erleben.

Flittern in der Stadt der Liebe

23. Dezember 2011

Paris ist nicht nur die Hauptstadt Frankreichs, nein, sie ist die wohl romantischste Stadt der Welt. Oder warum wohl trägt sie den Beinamen „Stadt der Liebe“? Nicht nur deswegen ist Paris das Ziel vieler frisch Vermählter, die ihre Flitterwochen in der wunderschönen Metropole verbringen wollen.

Paris ist die Stadt der Liebe - ideal für die Flitterwochen

Sind die Franzosen doch für ihre sinnliche Lebensart und Romantik bekannt – und nicht nur dafür, sondern auch für einen schönen Hochzeitsbrauch.

Wie ein Strumpfband für Stimmung sorgt

Während die Braut Accessoires (Brautstrauß und Strumpfband) trägt, die für ausgelassene Stimmung auf jeder Hochzeitsfeier sorgen, steht der Bräutigam da oftmals eher im Hintergrund. Das traditionelle Strumpfband ist für jede Braut Pflicht.

Der Brauch mit dem Strumpfband wurde zwar nicht in Paris erfunden – wo genau, sei an dieser Stelle dahingestellt. In England und anderen europäischen Ländern beispielsweise wirft der Bräutigam nach der Trauung das Strumpfband seiner Liebsten den Junggesellen unter den männlichen Gästen zu – die Braut hingegen wirft ihren Brautstrauß in die Menge der unverheirateten Frauen.

In Frankreich allerdings wird das Strumpfband der Braut versteigert. Das geht traditionell so: Die Braut beginnt, umringt von den Hochzeitsgästen, zu tanzen. Entweder schiebt sie selbst, oder auch ihr Ehemann, den Saum ihres Kleides ein Stückchen höher.

Nicht nur zur Freude der versammelten Hochzeitsgäste, sondern auch zu der des Brautpaares – klingelt doch mit jedem Stückchen die Haushaltskasse der frisch Vermählten. Denn für jeden Zentimeter nacktes Bein bieten die Junggesellen unter den Gästen Geld.

Nach jedem Gebot eines Junggesellen kommt noch ein Stückchen mehr Bein zum Vorschein. Das Spiel endet, wenn schließlich das Strumpfband der Frau zu sehen ist.

Schließlich bekommt der meistbietende Junggeselle das Strumpfband zugeworfen – natürlich unter dem johlenden Applaus der Hochzeitsgäste. Dem Empfänger des Strumpfbandes wird eine baldige, um nicht zu sagen die nächste, Hochzeit vorhergesagt.

„Savoir vivre“ an der Seine erleben

Die Franzosen wissen nicht nur zu feiern, sondern auch zu leben – „savoir vivre“ eben. Und dieses Lebensgefühl können frisch Vermählte vor allem in Paris erleben. Romantische kleine Gässchen und Cafés, verwunschene Parks, verträumte Ecken, beeindruckende Bauwerke, viel Kunst, Kultur, Charme und Eleganz – Paris hat einfach alles, was die Herzen verliebter Paare begehren.

Gemeinsam durch das Künstlerviertel Montmartre schlendern, gemeinsam den Eiffelturm besteigen, die herrliche Aussicht genießen, die legendäre Kathedrale Notre Dame besuchen, am Ufer der Seine entlang flanieren oder sich am Denkmal an der Place des Abbesses die Liebe ins Ohr flüstern …Dort ist der Satz „Ich liebe Dich“ übrigens in 180 Sprachen verewigt worden.

Nach der Aufregung und dem Trubel vor und nach der Hochzeit können frisch Verliebte in der Stadt an der Seine bei französischer Lebensart und exzellenten kulinarischen Leckereien herrlich die Seele baumeln lassen. Mittlerweile geben sich sogar viele Paare in Paris das Ja-Wort – und besiegeln so den Bund der Ehe passend in der viel zitierten Stadt der Liebe.

Foto: © Ekaterina Pokrovsky – Fotolia.com

Silvester in Paris feiern

13. Dezember 2011

Silvester ist stets ein besonderes Ereignis, das von vielen Menschen bereits Monate im Voraus geplant wird. Jedes Jahr stellt sich die Frage, wo und mit wem man den Jahreswechsel feiert aufs Neue.

Silvester in Paris ist ein ganz besonderes Erlebnis

Ein ganz besonderes Silvester kann man mit Sicherheit in Frankreichs Hauptstadt Paris verbringen, viele Hotels Paris bieten dazu auch besondere Angebote an. Doch was erwartet einen, wenn man in die Stadt der Liebe über Silvester fährt?

Bei uns in Deutschland wird das neue Jahr stets mit riesigen Feuerwerken eingeläutet, wer das nun auch in Paris erwartet, der wird enttäuscht sein. In der Vergangenheit wurden in der Metropole an der Seine enorm viele Autos und zum Teil auch historische Gebäude beschädigt oder gar zerstört. Aus diesem Grund ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Pariser Innenstadt nicht gestattet.

Die besondere Atmosphäre in Paris spüren

Jedoch tut dieses Verbot der Atmosphäre und der Stimmung in Paris nichts ab. Die Pariser feiern gemeinsam mit den Touristen auf den Straßen und prosten sich gegenseitig zu. Es wird auch nicht davor zurückgeschreckt, mit wildfremden Menschen anzustoßen und sich ein ‚Bon année’ zu wünschen.

Gerade für Pärchen ist Paris ein beliebtes Ziel über Silvester, da sich die Stadt im Winter besonders raus putzt und noch mal eine ganze Ecke romantischer wirkt. Aber auch sonst wird jeder hier sein Traumsilvester feiern können.

Paris ist berühmt für seine ausgelassenen Partys und so wird hier auch jeder fündig, egal welchen Geschmack er hat. Die etlichen Clubs der Stadt fahren mit namhaften DJs und Live Acts auf, allerdings sind die Eintrittskosten oftmals sehr hoch.

Die besten Plätze in Paris zum Jahreswechsel

Einer der beliebtesten Orte, um den Jahreswechsel zu erleben, ist die Champs-Élysées. Besonders um den Triumpfbogen herum tummeln sich hunderte bis tausende Menschen, die sich ein frohes neues Jahr wünschen. Den wohl besten Blick über das feiernde Paris hat man von den Stufen zu Sacré-Coeur im Szeneviertel Montmartre.

Hier trifft man auf vorwiegend junge Leute und eine Menge Straßenkünstler, mit denen man schnell ins Gespräch kommt und die eine wunderbare Atmosphäre verbreiten. Zu Silvester kann eigentlich jeder sein Glück in Paris finden, die freundliche Stimmung an allen Ecken zieht einen regerecht in ihren Bann, die Stadt der Liebe ist halt immer eine Reise wert.

Foto: © Kenneth Sponsler – Fotolia.com

Tour de France – das härteste Radrennen der Welt

22. November 2011

Die Tour de France ist das härteste Radrennen der Welt. Genau genommen sind die einzelnen Etappen gar nicht schwieriger, als andere Rennen, wie zum Beispiel die Rennen in Italien oder Spanien.

Die Tour de France endet traditionell auf der Champs Élysées in Paris

Aber die Fahrer sind hier der Schlüsselpunkt, sie fahren härter, rasanter und gehen keine Kompromisse ein. Nicht zuletzt aus diesem Grund passieren auf der Tour de France vergleichsweise viele Unfälle. Bei diesem Rennen werden jedes Jahr die neuesten Fahrradteile und Komponenten der führenden Produzenten der Radsport-Industrie getestet und der Weltöffentlichkeit präsentiert.

Geschichte

1903 wurde die Tour gerufen, es war damals das erste so genannte Etappenrennen im Radsport. Die Idee war, mehrere Rennen durch ganz Frankreich gehen zu lassen, die direkt aneinander anknüpfen und bei denen auch die gefahrenen Zeiten addiert würden.

Die erste Tour begann damals in Montgeron in der Nähe von Paris, rund 60 Fahrer nahmen daran teil. Insgesamt wurden 2428 Kilometer zurückgelegt, Ziel war Paris. Zwischen den Etappen wurden Ruhetage eingelegt. Zwischendurch kam es in den nächsten Jahren sogar zu Skandalen, die in Ausschlüssen gipfelten.

So wurde zum Beispiel unerlaubt die Eisenbahn benutzt. In der Zeit des Ersten Weltkriegs wurden dann Tagesetappen von bis zu 400 Kilometer gefahren. Später wurde das Rennen als Tour der Leiden bekannt, als zusätzliche Etappen im Gebirge ausgetragen wurden.

Seit den 50er Jahren nun wird die Tour in der Art ausgetragen, wie sie heute bekannt ist. Die einzelnen Etappen wurden verkürzt, dafür die Gesamtstrecke aber verlängert. Ab 2005 zählte die Tour zur UCI ProTour und ist damit Bestandteil einer ganzen Serie von Radrennen. 2008 schied die Tour wieder aus dieser Serie aus und gehört seit 2011 zur UCI World Tour.

Die Tour de France 2012

Die einzelnen Etappen der Tour de France wechseln in jedem Jahr wieder. So wurde auch die Strecke für das Rennen 2012 in Frankreich neu festgelegt. Start ist in Liège, hier wird der so genannte Prolog gefahren. Dann folgt die erste Flachetappe am nächsten Tag, also am 1. Juli 2012. Sie führt über 198 Kilometer bis nach Seraing.

Eine weitere Flachetappe folgt bis nach Tournai, dann geht es im Mittelgebirge bis nach Boulogne-sur-Mer. Flach- und Mittelgebirgsetappen wechseln sich im Folgenden ab, dann folgt am 10. Tag die erste Hochgebirgstour. Sie führt von Macon aus nach Bellegarde-sur-Valserine und geht über eine Strecke von 194 Kilometern.

Am nächsten Tag geht es von Albertville aus nach La Toussuire bis nach Les Sybelles über 140 Kilometer durch das Hochgebirge. Am 19. Tag folgt das Einzelzeitfahren über 52 Kilometer von Bonneval nach Chartres und der letzte Tag, der 20. also, führt von Rambouillet nach Paris. Hier, auf der Champs Élysées, der Prachtstraße von Paris, ist der Zieleinlauf nach 130 Kilometern.

Die Reise zur Tour

Wer die Übertragung der Tour de France bereits im Fernsehen gesehen hat, weiß, wie begehrt die Zuschauerplätze entlang der Strecken sind. Vor allem der Bereich des Zieleinlaufs ist regelrecht überlaufen. Wer also einen guten Platz ergattern möchte, muss früh genug vor Ort sein.

Überhaupt zahlt sich Schnelligkeit aus. Denn zu Tourzeiten sind die meisten Hotels der Stadt ausgebucht, daher ist eine rechtzeitige Reservierung und Buchung anzuraten. Allerdings sind zu dieser Zeit natürlich auch die Preise vergleichsweise hoch.

Dafür kann ein Reisender in Paris Glück haben und die Sehenswürdigkeiten sind weniger überlaufen, wenn gerade der Zieleinlauf der Rennfahrer bestaunt wird. Wer sich für die Tour also nicht interessiert, hat die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu diesem Zeitpunkt fast für sich allein.

10 Low Budget Tipps für eine Paris Reise

15. November 2011

Paris ist nicht gerade eine günstige Stadt, wenn man hier auch etwas erleben und viele Attraktionen sehen möchte, dann geht das normalerweise ganz schön ins Geld. Wir haben heute ein paar Insider-Tipps zusammengestellt, mit denen man auch mit kleinem Budget einiges sehen kann.

In der Ägyptischen Abteilung des Louvre haben Kinder freien Eintritt

Normalerweise sind Hotels im Stadtzentrum nicht wirklich preiswert, schließlich bezahlt man die Nähe zu den berühmtesten Attraktionen der Metropole an der Seine. Doch eine Ausnahme gibt es hier, und zwar das Hotel Eldorado.

Das Eldorado befindet sich direkt am Fuß des Montmartre, auf dem die berühmte Kirche Sacré Coeur thront. Für moderate Übernachtungspreise erlebt man ein schönes Hotel im Ethno-Stil und mit gemütlichem Bistro im einladenden Innenhof.

Rodin war einer der berühmtesten französischen Künstler, direkt beim Rodin-Museum befindet sich die wunderschöne Parkanlage des Palais Hôtel Biron. Für nur einen Euro kannman hier durchs Grün schlendern und die tollen Skulpturen bewundern.

Wer einmal das typische Treiben auf einem Pariser Markt erleben möchte, der sollte sich zum kunterbunten Marché d’Aligre begeben. Hier erlebt man nicht nur internationales Flair, sondern kann auch besonders günstig einkaufen, vor allem Fashion-Fans kommen hier auf ihre Kosten.

Die Ägyptische Abteilung ist besonders sehenswert, vor allem spricht sie auch die kleineren Besucher an. Das Land der Pyramiden hat eine faszinierende Geschichte, und Eltern können sich darüber freuen, dass Kinder keinen Eintritt bezahlen müssen.

Wenn man günstig und dennoch besonders speisen möchte, dann sollte man einmal das Foyer de la Madeleine besuchen. Im Keller dieser schönen Pariser Kirche wird mittags ein leckeres Drei-Gänge-Menü für 12 Euro serviert.

In Paris gibt es viele ausländische Restaurants, darunter auch zahlreiche Inder. Wer günstig indische Spezialitäten genießen möchte, dem wird das Restaurant in der Passage Brady gefallen, denn hier wird man zu besonders günstigen Preisen erstklassig verköstigt und in eine exotische Welt entführt.

Auch die Passages Couverts sind einen Besuch wert, denn in dieser überdachten Einkaufspassage kann man nach Herzenslust bummeln und einkaufen. Zwischen den kleinen Läden gibt es immer wieder gemütliche Cafés, die zum Ausruhen und Verweilen einladen.

Ein sehr liebenswertes und besonderes Lokal ist das La Vieux Belleville. Hier kann man für rund 12 Euro nicht nur die traditionelle Küche des Landes genießen, sondern anschließend mit den anderen Gästen auch französische Chansons trällern, eine alte Tradition in diesem Restaurant.

Eine Sightseeing-Tour kann recht teuer sein, deshalb ist es wesentlich günstiger, wenn man die Buslinien 73 und 21 nimmt. Für weniger als 2 Euro kommt man so an den wichtigsten Attraktionen der Stadt Paris vorbei, für einen ersten Eindruck absolut ausreichend.

La Bellevilloise ist eine Kulturhalle aus dem 19. Jahrhundert, in der man nicht nur Gratiskonzerte und wechselnde Ausstellungen besuchen kann. Sonntags kann man hier auch bei Jazz-Musik (live) einen Brunch genießen.

Salut Paris! – Eine Sprachreise nach Frankreich

9. September 2011

Die französische Sprache ist eine Weltsprache! Das ist nicht nur die Auffassung der Franzosen, sondern eine wahre Tatsache, denn Rund 220 Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind dieser Sprache mächtig.

Für eine Sprachreise nach Frankreich bietet sich vor allem Paris an

Sie ist eine offizielle Amtssprache der EU und neben Englisch die alleinige Amtssprache der UNO. Wer diese Sprache beherrscht hat also gute Karten, sich in der globalisierten Welt zurecht zu finden.

Französisch wird in viele Schulen als zweite oder dritte Fremdsprache unterrichtet, so hatten wir alle schon das Vergnügen mit dieser Sprache in Kontakt zu treten. Mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Ein aufregender Weg, neue Erfahrungen mit der Sprache zu machen, ist eine Sprachreise Frankreich. Nicht nur, weil man so am schnellsten lernt, sondern auch um Eigenarten der Franzosen kennenzulernen.

Eine gute Adresse hierfür ist die Weltmetropole Paris, denn hier findet man die perfekte Symbiose aus europäischer Großstadt und französischer Gemütlichkeit. Während des Sprachaufenthaltes kann man die Möglichkeit nutzen die Vielfalt dieser Stadt zu erkunden.

Unzählige Monumente, Museen, Plätze und Kunstgalerien werden erweitert durch ein breitgefächertes kulturelles Angebot an Sport, Musik und Kunst. Es ist also kaum möglich diese Stadt innerhalb weniger Tage zu entdecken.

Ein längerer Sprachaufenthalt ist also die perfekte Gelegenheit tiefer in das Getümmel der Stadt einzutauchen, denn Paris hat sehr viel mehr zu bieten als die üblichen Attraktionen für Touristen.

Die vielen kleinen Straßencafés und die typisch französischen Bistros sind die perfekte Gelegenheit seine Sprachkenntnisse zu testen und an dem familiären Flair dieser Orte teilzuhaben.

Eine Sprachreise Paris lohnt sich aber auch, weil die dort ansässigen Sprachschulen zu den besten des Landes gehören und der Sprachunterricht qualitativ sehr hochwertig ist. Paris ist also die perfekte Adresse für diejenigen die Französisch lernen und nebenbei etwas erleben wollen.

Parkanlagen und Grünflächen in Paris

15. August 2011

Auch wenn Paris eine Millionenstadt ist, so kommen die Grünflächen und Ruheoasen im Stadtgebiet dennoch nicht zu kurz. Wenn man alle 20 Arrondissements von Paris zusammen nimmt, dann kommt auf jeden Einwohner der Stadt etwa ein Quadratmeter Grünfläche.

Der Parc des Buttes Chaumont in Paris

Somit hat man in der Metropole an der Seine genügend Möglichkeiten, sich vom Stress des Alltags zu erholen, und sich eine Auszeit im Grünen zu gönnen. Bei der Berechnung der Grünfläche wurde der schöne Friedhof Père Lachaise mit eingerechnet, und auch der Bois de Vincennes und der Bois de Boulogne.

Grünflächen und Ruheoasen findet man in Paris jedoch nicht nur in Form von Parkanlagen, sondern auch als so genannte Squares. Es handelt sich dabei um kleine Plätze quer über die Stadt verteilt, mit Bänken, Büschen, Bäumen und Blumen.

Diese Plätze sind sehr typisch für die französische Hauptstadt, denn hier treffen sich Bewohner aus den unterschiedlichsten Altersklassen zum Reden oder zum Spielen. Für das Sozialleben in Paris sind diese kleinen Squares besonders wichtig.

Es gibt im Pariser Stadtgebiet jedoch auch viele kleine, recht versteckte Grünanlagen. Diese gehören dann in der Regel zu kleineren Palästen oder sind an verschiedene Museen angeschlossen, es lohnt sich also, die Augen ein wenig offen zu halten.

Die größten öffentlichen Parkanlagen haben wir nach den einzelnen Arrondissements sortiert. Im 1. Arrondissement wäre das des Jardin des Tuileries, im 3. Arrondissement Les Jardins du Marais und im 5. Arrondissement der Jardin des Plantes.

Im 6. Pariser Arrondissement befindet sich der Jardin du Luxembourg, im 7. Arrondissement wären es die Esplanade des Invalides und Champ de Mars am Eiffelturm. Im 8. Pariser Arrondissement fasziniert der Parc de Monceau.

Im 12. Arrondissement befindet sich der große Bois de Vincennes, im 13. Arrondissement der der Parc des Montsouris, im 14. Arrondissement der Cimetière de Montparnasse und im 15. Arrondissement der Parc André-Citroen.

Im 16. Arrondissement sind die Parkanlagen sehr vielfältig vertreten mit dem Jardin Shakespeare, dem Parc de Bagatelle, dem Jardin d’Auteuil und dem großen Bois de Boulogne. Im 19. Arrondissement sind es der Parc des Buttes Chaumont und der Parc de la Villete und im 20. Arrondissement der Parc de Belleville.

Paris mit Kindern erleben

9. August 2011

Paris ist ja eigentlich die Stadt der Liebe, weshalb vor allem verliebte Paare in die französische Metropole reisen. Doch eine Paris Reise mit Kindern ist auch etwas Schönes, denn die Stadt an der Seine hat auch für die Jüngsten so einiges zu bieten.

Auch für Kinder kann eine Paris Reise sehr aufregend sein

Wenn man dennoch mal ohne Kinder unterwegs sein möchte, dann hat man auch die Möglichkeit, die Kinder vorübergehend bei einer Kinderbetreuung unterzubringen. Hier bietet sich zum Beispiel die Agence N.A.P.P. an, Infos unter www.agence-napp.fr.

Besondere Abenteuer können Kinder zwischen 7 und 11 Jahren zum Beispiel im Jardin d’enfants des Halles erleben. Die Einrichtung befindet sich in der Rue Rambuteau und ist täglich außer montags geöffnet. Mit der Metro fährt man bis zur Haltestelle Châtelet.

Auch im Bois de Boulogne gibt es etwas Spannendes für Kinder, nämlich den Jardin d’Acclimatation. In diesem Paradies für Kinder kann man unter anderem ferngesteuerte Boote fahren lassen, selbst mit dem Boot fahren, außerdem gibt es Bowling und diverse Züge.

Die meisten Kinder lieben Tiere, hier bieten sich die Zoos im Bois de Vincennes und im Jardin des Plantes an. Der Zoo im Bois de Vincennes ist täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet, man fährt mit der Metro bis zur Haltestelle Porte Dorée.

Der Jardin des Plantes liegt am Ufer der Seine beim Gare d’Austerlitz, in der Rue Cuvier. Die Anlage ist zwar recht klein aber sehr schön gestaltet mit einer Menagerie. Mit der Metro kann man bis zur Haltestelle Jussieu fahren.

Ebenfalls ein schönes Erlebnis ist der Besuch eines Zirkus, davon gibt es mehrere in Paris. Der Cirque de Paris befindet sich am Boulevard Charles-de-Gaulle 115, der Cirque d’Hiver in der Rue Amelot hat nur im Dezember seine Pforten geöffnet, ein weiterer Zirkus befindet sich im Bois de Boulogne.

Ein spannendes Museum für Kinder ab drei Jahren ist die Cité des Sciences et de l’Industrie an der Porte de la Villette in der Avenue Corentin-Carion, außerdem werden Kinderherzen bei einem Besuch des berühmten Euro Disney Resort höher schlagen.

Foto: andrea photo/www.fotolia.de

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