Ärztliche Versorgung in Paris

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Tipps

Wer in Paris zum Arzt muss, der muss die Kosten erstmal vor Ort begleichen. Die Mitnahme eines Auslandskrankenscheins lohnt sich, denn nach der Rückkehr aus dem Urlaub, können die Kosten dann von der Krankenkasse zurückerstattet werden.

Die Apotheke “La Pharmacie des Champs-Elysées” hat rund um die Uhr geöffnet, so dass man hier stets rezeptfreie Medikamente bekommen kann. In jedem Hotel können Ärzte erfragt werden, beim Konsulat kann man eine Liste mit deutschsprachigen Ärzten erhalten. Alle Krankenhäuser haben einen 24-Stunden-Notdienst, wo man Hilfe rund um die Uhr erhält.

Der Arzt muss nach der Behandlung unbedingt eine Diagnose eintragen, denn darauf bestehen die deutschen Krankenkassen! Vom Arzt erhält man ein so genanntes “feuille de soins”, welches dann bei der deutschen Krankenkasse vorgelegt werden kann.

Telefonnummer Notarzt: 15

Telefonieren in Paris

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Tipps

Vorwahl nach Deutschland: 0049
Vorwahl nach Österreich: 0043
Vorwahl in die Schweiz: 0041
Vorwahl nach Frankreich: 0033

Wer nach Frankreich telefoniert, muss nach der internationalen Vorwahl die 0 der Ortsvorwahl weglassen. Auch wenn man in Deutschland anruft, muss die 0 der Ortsvorwahl weggelassen werden. Für öffentliche Telefone benötigt man eine so genannte Télécarte, welche man beim Tabakwarenhändler oder auf der Post. Es gibt in Paris keine Münzfernsprecher mehr! Handys schalten in Frankreich automatisch auf die nationalen Netze um.

Autofahren in Paris

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Tipps

Autofahrer benötigen in Paris gute Nerven, denn das Verkehraufkommen ist sehr hoch, vor allem während des Feierabend-Verkehrs. Auch in Frankreich gilt die Gurtpflicht, das Telefonieren während der Fahrt ist strengstens verboten. Bei einem Unfall mit Blechschaden, lohnt sich das Herbeirufen der Polizei nicht, lediglich wenn Personen geschädigt wurden, sollte dies geschehen. Ansonsten muss man sich mit dem Unfallgegner einigen und eine Unfallskizze anfertigen. Es empfiehlt sich das Fotografieren des Schadens und das Notieren von Zeugen.

Innerhalb geschlossener Ortschaften sind 50 km/h erlaubt, auf der Autobahn 130 km/h. Wenn eine Schnellstraße über zwei getrennte Fahrstreifen verfügt, dürfen 110 km/h gefahren werden, bei Regen allerdings nur 100 km/h. Auf den Nationalstraßen gelten 90 km/h, bei Regen nur 80 km/h. Vor allem auf den Autobahnen und der Péripherique werden die Geschwindigkeiten streng kontrolliert.

Die Métro

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Tipps
Métro von Paris

Métro von Paris

Das optimale Fortbewegungsmittel in Paris ist natürlich die Métro. Mit ihr kann man nicht nur das Pariser Zentrum, sondern auch zahlreiche Vororte erkunden. Die Preise sind relativ günstig, und man gelangt fast überall hin. Berufstätige benutzen fast ausschließlich die Métro, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu gelangen, da sich die Parkplatzsuche im Zentrum etwas schwierig gestaltet.

Für Touristen gibt es spezielle Tickets, welche mehrere Tage gültig sind. Die Tickets “Paris Visite” gibt es für ein, zwei, drei oder fünf Tage und berechtigen zum unbegrenzten Fahren innerhalb der gewählten Zonen. Auch Busse und Züge können benutzt werden, für einige Museen gibt es ermäßigte Eintrittskarten. Die Metrolinien verkehren fast rund um die Uhr, nur in den frühen Morgenstunden ist eine Pause, so dass die Métro fast ständig zur Verfügung steht.

Auch mit dem Bus kann man die französische Hauptstadt erkunden, doch der kommt wegen des großen Verkehrsaufkommens wesentlich langsamer voran. Damit der Bus auch wirklich anhält, sollte dem Fahrer gewunken werden. Auch ein Taxi ist nicht sehr teuer, doch ist es nicht immer einfach, ein freies Fahrzeug zu erwischen.

Versailles

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Kunst & Kultur, Sehenswürdigkeiten
Schloss Versailles

Schloss Versailles

Versailles ist ein Vorort von Paris, hier residierten lange Zeit die französischen Könige in dem wunderschönen Barockschloss. Im Jahr 1623 ließ König Ludwig XIII sich an dieser Stelle ein Jagdschloss errichten. Der Sonnenkönig Ludwig XIV ließ es dann ab dem Jahr 1661 als Residenz erweitern und für seine Zwecke umbauen. Das Schloss, welches inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, zählt zu den größten europäischen Schlössern und war lange Zeit das Vorbild für den Bau anderer Schlösser in Europa.

Beeindruckend ist nicht nur das berühmte Barock-Schloss, sondern auch die weitläufige Gartenanlage. Für den Besuch des Schlosses sollte man möglichst einen ganzen Tag einplanen, denn der Andrang bei den Führungen ist stets sehr groß, so dass auch mit Wartezeiten gerechnet werden muss.

Die prunkvollen Räume des Schlosses Versailles sollten den Sonnenkönig Ludwig XIV verherrlichen. In den herrlichen Wandgemälden spiegeln sich die Erfolge des Königs in Szenen der griechischen Mythologie wider. Jeder Raum ist auf seine Art beeindruckend, doch besonders der Spiegelsaal hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern. Er stellt die Verbindung zwischen den Wohnungen des Königs und der Königin dar. Insgesamt wurden 357 Spiegelflächen verarbeitete, dazu kommen Säulen aus Marmor und prunkvolle Lüster.

Im Zentrum des Schlosses befindet sich das berühmte Schlafzimmer des Sonnenkönigs, in dem er auch im Jahr 1715 verstarb. Hier fand jeden Morgen das aufwändige Aufsteh-Zeremoniell und abends das Ritual des Zubettgehens statt, bei dem stets ein ganzer Hofstaaat anwesend war. Auch das Schlafzimmer der Königin, in dem zuletzt Marie Antoinette nächtigte, kann besichtigt werden. Es ist kaum weniger prunkvoll als das des Königs.

Während der Besichtigung von Versailles gelangt der Besucher auch in die Schlosskapelle und das Opernhaus. In letzterem wurden auch Theaterstücke aufgeführt und große Bankette veranstaltet. Das Theater fasste rund 700 Zuschauer und wurde wegen der besseren Akustik komplett aus Holz errichtet. In diesem Theater saß der König nicht auf einem Balkon, sondern in einer versteckten Loge, so dass nicht jeder sehen konnte, wann er kam und wann er das Theater wieder verlies. Die Schlosskapelle hat eine Höhe von 25 Metern und wurde zweistöckig gebaut, denn die obere Ebene war der königlichen Familie vorbehalten. Die mit Gold verzierte Orgel der Kapelle ist noch im Originalzustand erhalten geblieben.

Genauso beeindruckend wie die zahlreichen Räumlichkeiten des Schlosses ist die wunderschöne Parkanlage des Schlosses. Es ist eine Präsentation der französischen Gartenbaukunst der damaligen Zeit mit sehr symetrischen Formen und geraden Linien. Der Park von Versailles wird von zahlreichen Wasserflächen geprägt, auf dem weitläufigen Kanalsystem konnte sich die Monarchen früher sogar mit Gondeln fortbewegen. Es wurden herrliche Terrassen angelegt und kunstvolle Brunnenanlagen gestaltet. Überall im Park laden gemütliche Ecken zum Verweilen und Ausruhen ein. In der Anlage befinden sich noch zwei kleine Lustschlösser, das Grand Trianon und das Petit Trianon.

Für die Besichtigung des Schlosses von Versailles und der wunderschönen Parkanlage sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, damit man alles in Ruhe anschauen kann. Das Schloss erreicht man am besten mit der S-Bahn.

Anfahrt: S-Bahn Linie C, Haltestation Versailles-Rive-Gauche

Internet: www.chateauversailles.fr

Place du Tertre

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Sehenswürdigkeiten

Der Place du Tertre befindet sich auf dem Hügel Montmartre unweit der berühmten Kirche Sacré-Coeur. Es ist vor allem das Zentrum der Künstler, denn bereist sehr früh liesen sich im Stadtteil Montmartre Künstler nieder. So können sich Touristen auf dem Platz zeichnen oder karikatieren lassen, um ein schönes Andenken an den Aufenthalt in Paris zu haben. Am Place du Tertre gibt es außerdem viele gemütliche Restaurants und Cafés, wo man im Sommer auch draußen auf dem Platz sitzen kann. Die meisten Gebäude rund um den Platz stammen noch aus dem 18. Jahrhundert.

Métrostationen: Anvers, Abbesses, Pigalle, Lamarck Caulaincourt

Place Pigalle

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Sehenswürdigkeiten

Der Place Pigalle ist als Zentrum des Pariser Vergnügungsviertels bekannt. Der Place Pigalle befindet sich am Fuße des Hügels Montmartre und ist vor allem für das Moulin Rouge berühmt. Zwischen dem Place Pigalle und dem Place Blanche liegen zahlreichen Nachtclubs, Bars, Sex-Shops, Peep-Shows und ein Erotik-Museum. Das Viertel erwacht erst am späten Abend und in der Nacht so richtig zum Leben. Im Grunde handelt es sich hier um die Reeperbahn von Paris, doch selbst hier ist der französische Charme zu spüren. Wer in Paris das Nachtleben spüren möchte, der muss unbedingt abends zum Place Pigalle.

Métrostation Pigalle

Place des Victoires

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Sehenswürdigkeiten

Nicht weit vom Louvre entfernt, befindet sich der Place des Victoires, einer der fünf königlichen Plätze in Paris. Um 1680 wurde mit dem Anlegen des Platzes begonnen, welcher zur Ehre von König Ludwig XIV errichtet werden sollte. Der Platz wurde kreisförmig, mit einem Durchmesser von 80 Metern angelegt, auf den drei Straßen zulaufen.

Zwischen 1687 und 1690 wurde der Platz mit einheitlichen Häusern bebaut. Das ursprüngliche Standbild des Königs aus dem Jahr 1686 wurde ebenfalls während der Französischen Revolution zerstört, seit 1828 ziert ein neues Reiterstandbild von Ludwig XIV die Mitte des Platzes.

Métrostationen: Bourse, Sentier, Palais Royal - Musée du Louvre

Place de la Bastille

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Sehenswürdigkeiten

Der Place de la Bastille ist ein sehr geschichtsträchtiger Platz, da sich gleich daneben zwischen 1383 und 1790 die berühmte Bastille befand, welche während der Französischen Revolution zerstört wurde. In der Mitte des Platzes steht, zur Erinnerung an die Julirevolution im Jahr 1830, die Julisäule. Seit dem Jahr 1989 befindet sich hier die neue Pariser Oper. Für die Pariser und auch Touristen ist der Platz ein sehr beliebter Treffpunkt, hier finden auch regelmäßig Veranstaltungen, wie zum Beispiel Konzerte statt.

Métrostation Bastille

Place des Voges

am Freitag, Dezember 25, 2009
Eingetragen in: Allgemein, Freizeitgestaltung, Sehenswürdigkeiten

Im Pariser Stadtteil Marais befindet sich der wohl schönste aller Pariser Plätze, und zugleich auch der älteste. Auf Anordnung von König Henry IV, wurde der Platz zwischen 1605 und 1612 angelegt. Der Platz wird von insgesamt 36 schönen Stadtpalais umgeben, die alle über Arkaden im Erdgeschoss verfügen. Der Platz diente in der Folge als Vorbild für viele weitere europäische Plätze.

In der Mitte des Platzes befindet sich eine Reiterstatue von König Ludwig XIII. Die ursprüngliche war ganz aus Bronze, fiel aber der Französischen Revolution zum Opfer. Im Jahr 1829 entstand dann der Nachfolger aus Stein. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Platz mehrmals umbennant, bis er im Jahr 1870 seinen heutigen Namen erhielt. An diesem Platz lebten eins viele Prominente, darunter der Schriftsteller Victor Hugo, für den auch das Museum im Haus Nr. 6 eingerichtet wurde.

Métrostation St-Paul