Archiv für November, 2009

Die Mona Lisa als Zugpferd des Louvre

18. November 2009

Der Louvre gehört zu den berühmtesten Museen der Welt, die Besucherzahl nimmt stetig zu. Inzwischen besuchen jedes Jahr über acht Millionen Menschen das riesige Museum, vor 20 Jahren waren es noch drei Millionen Besucher jährlich.

Doch die meisten Besucher kommen hauptsächlich aus einem Grund in das Museum, nämlich um einmal die weltberühmte Mona Lisa gesehen zu haben. Auch wenn das Bild, im Gegensatz zu vielen anderen Ausstellungsstücken im Louvre, recht unscheinbar wirkt, ist für über 75 Prozent der Besucher die Mona Lisa der Grund, um den Louvre zu besuchen.

Da der Besucherandrang so enorm groß ist, muss auch über eine Umgestaltung des Eingangsbereiches nachgedacht werden. Hier wurde erst vor einigen Jahren die gläserne Pyramide errichtet, die für etwa 4,5 Millionen Besucher ausgelegt war.

Besondere Restaurants in Paris

18. November 2009

Paris ist auch die Stadt der Genüsse, so dass man sich ruhig einmal ein besonderes Erlebnis in einem Restaurant der gehobenen Klasse gönnen sollte. Nachfolgend ein paar Vorschläge, wenn man sich einen besonderen Abend machen möchte.

Guy Savoy
18, rue Troyon

L’Atelier de Joel Robuchon
5, rue de Montalembert

L’Espadon
15, place Vendôme (Hotel Ritz)

Laurent
41, avenue Gabriel

Les Ambassadeurs
10, place de la Concorde (Hotel Crillon)

Michel Rostang
20, rue Rennequin

Pierre Gagnaire
6, rue Balzac

Senderens
9, place de la Madeleine

Taillevent
15, rue Lamennais

Le Violon d’Ingres
135, rue Saint-Dominique

L’Ambassade d’Auvergne
22, rue du Grenier St-Lazare

Le Bistrot du Sommelier
97, boulevard Haussmann

Brasserie Lipp
151, boulevard Saint-Germain

Astier
44, rue Jean-Pierre Timbaud

Spoon
12, rue de Marignan

La Gazzetta
29, rue de Cotte

Maceo
15, rue des Petits Champs

Silk & Spice
6, rue Mandar

Naschen erlaubt

18. November 2009

In Paris gibt es einen besonderen Laden, der nicht zu denen gehört, die Touristen anlocken wie die Boutiquen der großen Modeschöpfer und Designer. Von außen sieht das Geschäft in der Rue Bonaparte jedoch fast aus wie das Geschäft eines Couturiers. Verkauft werden hier allerdings keine Designer-Roben oder edle Handtaschen, sondern exquisite Leckereien für Naschkatzen.

Pierre Hermé betreibt eine Patisserie und wird auch oft als der Picasso dieser Branche bezeichnet. Der 47-jährige verkauft in seinem Laden außergewöhnliche Kreationen und besondere Leckerbissen, die nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch noch das Auge verführen. Eine besondere Spezialität des Hauses sind die Makronen, die sogar in japanischen und französischen Boutiquen verkauft werden. Der Laden in der Ruhe Bonaparte ist also ein richtiger Geheimmtipp für Naschkatzen.

Paris aus der Luft

18. November 2009

Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Flug über die Stadt der Liebe. Dies ist entweder mit dem Hubschrauber oder mit einem Heißluftballon möglich.

Der rund 20-minütige Flug mit dem Hubschrauber muss mindestens zwei Tage vorher angemeldet werden. Veranstalter ist Héli-France, 4 Avenue de la Porte de Sèvres, am Boulevard Péripherique.

Anmeldungen unter infos@helifrance.fr
Veranstalter für die Fahrten mit dem Heißluftballon ist France Mongolfières, 63 Boulevard Ménilmoutand.

Wachsfigurenmuseum Grévin

18. November 2009

Im 9. Pariser Arrondissement befindet sich eine besondere Attraktion der französischen Hauptstadt. Das Wachsfigurenmuseum Grévin gehört sicher nicht zu den Museen, welche ein Kunstliebhaber aufsuchen würde, wenn er in Paris weilt.

Dafür ist das außergewöhnliche Museum ein Magnet für viele andere Touristen, denn hier werden, wie im Londonder Madame Tussauds, zahlreiche Promis aus Wachs ausgestellt. Auch einige Deutsche sind hier verewigt, darunter Romy Schneider und Michael Schumacher. Zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und dem König von Marokko hat nun eine weitere deutsche Berühmtheit ihren Platz gefunden. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde kürzlich in Wachs verewigt und reiht sich in die Riege der prominenten Deutschen mit ein.

Das Wachsfigurenmuseum Grévin hat werktags von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 19 Uhr. Es befindet sich am Boulevard Montmartre und kann bequem mit den Métrolinien 8 und 9 erreicht werden (Haltestelle Grands Boulevards).

Exklusive Stadtführungen durch Insider

18. November 2009

Wer mit einer Reisegruppe in Paris unterwegs ist, der wird in den meisten Fällen nur zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt geführt, da die Zeit einfach zu kurz ist, um viel mehr zu besichtigen. Wer jedoch etwas länger oder zum wiederholten Mal in der Stadt ist, der sollte sich Paris ruhig einmal von einer anderen Seite zeigen lassen. Es gibt nun die Möglichkeit, sich von Hobby-Reiseführern durch die französische Hauptstadt begleiten zu lassen.

Für diese Aufgabe stellen sich ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung, die den Touristen ihr ganz persönliches Paris mit vielen Geheimtipps und entlegenen Ecken zeigen. Der Spaziergang durch Paris dauert etwa zwei bis drei Stunden und ist ein ganz besonderes Erlebnis für Liebhaber der schönen Stadt und solche, die Paris näher kennenlernen möchten. Bei diesen Touren erfahren Interessierte auch etwas über das Leben der Menschen in der Hauptstadt.

Nähere Infos gibt es unter www.parisgreeter.com.

Günstig einkaufen in Paris

18. November 2009

Wer die Geschäfte in der Rue de Saint-Honoré oder der Avenue Montaigne sieht, der wird denken, dass einkaufen in Paris automatisch teuer sein muss. Doch es gibt auch etwas abseits der großen Einkaufsmeilen einige Geschäfte, in denen man Mode zu erschwinglichen Preisen erstehen kann.

Die Rue d’Alésia ist das heimliche Shopping-Paradies in Paris, welches nur wenigen Touristen bekannt ist. Sie befindet sich im 14. Pariser Arrondissement und wirkt auf den ersten Blick alles andere als einladend. Hier ist alles sehr bunt gemischt und wirkt fast ein wenig schmuddelig. Die Rue d’Alésia ist die Outlet-Meile von Paris mit vielen Läden, in denen man sogar Designer-Ware zu Schnäppchen-Preisen bekommen kann.

Métrostationen: Alésia oder Plaisance

Es gibt noch zwei weitere wichtige Adressen, die sich Schnäppchenjäger notieren sollte. Zum einen im 6. Arrondissement in der Rue Madame das Outlet A.P.C. und im 4. Arrondissement in der Rue de la Verrerie das Stock Alaia.

Der moderne Glöckner von Notre Dame

18. November 2009

Wer kennt ihn nicht, den Film “Der Glöckner von Notre-Dame” mit Anthony Quinn und Gina Lollobridgida? Auch heute gibt es in der weltberühmten Kirche in Paris noch einen Glöckner, der allerdings nicht mehr viel mit dem buckligen Quasimodo aus dem Roman zu tun hat.

Der 41 Jahre alte Stephane Urbain aus Lourdes ist stolz, nun in der berühmten Notre-Dame arbeiten zu dürfen, denn dort ist er seit einiger Zeit Herr über die Glocken. Allerdings werden die Glocken schon lange nicht mehr von Hand betätigt, denn diese Aufgabe übernimmt ein Computer, der natürlich den Namen Quasimodo trägt. Notre-Dame verfügt über fünf unterschiedlich große Glocken, die größte ist eine 13.000 Kilogramm schwere im Südturm des Baues.

Aber auch in längst vergangenen Zeiten musste der Glöckner nicht an einem Seit ziehen, damit die Glocken ins Schwingen geraten. Damals gab es ein Fußpedal, mit welchem diese Aufgabe erledigt wurde. Im Südturm kann dieses Fußpedal auch heute noch besichtigt werden.

Sarkozy hat große Pläne mit Paris

18. November 2009

Der neue französische Staatspräsident möchte nicht nur politisch einiges verändern, sondern er plant auch große Veränderungen in der französischen Hauptstadt. Zahlreiche Architekten wurden beauftragt, um sich Gedanken zu machen, wie Paris in Zukunft aussehen könnte.

Ein Wettbewerb wurde dabei nicht veranstaltet, es ging nur darum, Ideen zu sammeln und über eine eventuelle Realisierung nachzudenken. Paris ist ohnehin eine beliebte und sehr schöne Weltmetropole, doch auch hier gibt es noch genügend Raum für Veränderungen. Im Palais Chaillot werden die Entwürfe der Architekten nun für ein halbes Jahr der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Vordergrund der Veränderungen soll vor allem die Verbesserung des Nahverkehrs stehen, darüber hinaus sollen neue Hochhäuser errichtet werden. Die französische Hauptstadt soll auch wesentlich grüner werden, einem Plan, dem in vielen Entwürfen Rechnung getragen wird.

Zu den Plänen gehört unter anderem der Einsatz von Turbinen in der Seine, um Energie zu gewinnen, den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen im Stadtgebiet, die Errichtung von bepflanzten Hochhäusern, ein begrünter Balkon für den Tour Montparnasse sowie der Ausbau der Métro. Man darf also gespannt sein, wie sich Paris in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern wird.

Polizisten im Pariser Untergrund

18. November 2009

Unterhalb von Paris gefindet sich ein rund 300 Kilometer langes Netz aus Gängen und zahlreichen Gewölben. Ein Teil davon ist für Touristen geöffnet, denn die Katakomben sind eine beliebte Attraktion in der französischen Hauptstadt.

Der Großteil des Labyrinthes ist für die Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Dennoch verschlägt es immer wieder zwielichtige Gestalten in den Pariser Untergrund. Deshalb müssen Polizisten auch hier unten regelmäßig auf Streife gehen. Mit Taschenlampen und Schutzhelmen bewaffnet, durchstreifen sie dann die langen Gänge, auf der Suche nach Verdächtigen.

Oftmals handelt es sich jedoch nicht um Leute, die etwas angestellt haben, sondern um Besucher, die sich schlichtweg verirrt haben. Es gibt auch öfter mal kleine Gruppen, die sich ein Abenteuer daraus machen, die Katakomben auf eigene Faust zu erkunden. Wer jedoch außerhalb der offiziellen Wege angetroffen wird, der muss ein Bußgeld von 35 Euro berappen.

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